Südtiroler Äpfel: Zwischenbilanz zur EU-Gütesiegel-Kampagne

Erste positive Zwischenbilanz der vier Südtiroler Qualitätsprodukte zur EU-Gütesiegel-Kampagne "Europa, wo Qualität zu Hause ist".

von links nach rechts: Eduard Bernhart, Konsortium Südtirol Wein; Joachim Reinalter, Konsortium Stilfser Käse; Roland Trettl, Südtiroler Spitzenkoch; Matthias Messner, Südtiroler Speck Konsortium; Sabine Oberhollenzer. Bild: Südtiroler Apfelkonsortium.

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Ein halbes Jahr nach dem Startschuss des EU-Förderprogramms können die vier Konsortien des Gemeinschaftsprojektes eine positive erste Bilanz ziehen. Die EU-geförderte Informationskampagne der Initiatoren Südtiroler Apfelkonsortium, Konsortium Stilfser Käse, Südtiroler Speck Konsortium und Konsortium Südtirol Wein hat es sich zum Ziel gesetzt, Verbraucher und Fachleute aus Handel und Gastronomie über die EU-Gütesiegel geschützte geografische Angabe (g.g.A.)" und geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.)" aufzuklären. Diese zeichnen landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel aus, die eng mit ihrer Herkunftsregion, den handwerklichen Traditionen und den Menschen, die sie herstellen, verbunden sind - das gilt auch für die vier Südtiroler Lebensmittel, die im Fokus des Programms und beispielhaft für Qualität aus Europa stehen.

Seit Beginn des dreijährigen Förderprogramms in Deutschland, Italien, den Niederlanden und Schweden sind zahlreiche Aktivitäten wie die eigene Website, Anzeigen- und Social Media-Kampagnen erfolgreich angelaufen. Der November stand im Fokus einer mehrtägigen Presse- und Bloggerreise nach Südtirol, die den interessierten Teilnehmern speziell Südtirol DOC Wein, seine Herkunft, Herstellung und Charakteristika auf besonders geschmackvolle Weise näherbrachte. Die anschließenden Kick off Events in München, Amsterdam und Stockholm waren ein weiteres Highlight: Eingeladen waren Medienvertreter und lnfluencer sowie Vertreter von Handel und Gastronomie. Im Rahmen kulinarischer Workshops mit Spitzenköchen - allen voran Roland Trettl in München - erhielten die Teilnehmer zahlreiche Informationen zu den EU-Gütesiegeln und den vier Lebensmitteln. Im Mittelpunkt standen jeweils die Besonderheiten der kontrollierten Herkunftsbezeichnung, Tipps und Tricks für die optimale Lagerung und Zubereitung und der intensive Austausch mit den Konsortien. Im Februar 2019 folgt ein ähnliches Event in Mailand, dann unter der fachmännischen Anleitung der bekannten Food-Bloggerin Sonia Peronaci.

Bisher konnten mehr als ioo Pressevertreter, Blogger, lnfluencer und Handelspartner persönlich angesprochen und der Kontakt maßgeblich ausgebaut werden. Georg Kössler, Obmann des Südtiroler Apfelkonsortiums, ist vom Gemeinschaftsprojekt überzeugt: "Diese Resultate zeigen eindeutig, dass unsere Kampagne von Konsumenten, Medienvertretern und Handelspartnern begeistert aufgenommen wird. Qualitätsversprechen werden besonders für Konsumenten immer wichtiger, schließlich bieten sie Orientierung, Verlässlichkeit und Sicherheit. Und genau da setzt unsere Kampagne an." Und Herbert Dorfmann, Abgeordneter des Europäischen Parlaments, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung und Präsident der Europäischen Parlamentarischen lntergruppe Wein, Spirituosen und Qualitätslebensmittel ergänzt: "Ich bin seit jeher ein großer Befürworter und Unterstützer dieser Gemeinschaftskampagnen und freue mich sehr darüber, dass unsere Südtiroler Qualitätsprodukte seit vielen Jahren als exzellente Beispiele in den europäischen Förderprogrammen berücksichtigt werden."

Das kommende Frühjahr ist ebenfalls mit vielen Maßnahmen und Aktionen gefüllt: Für den Handel in Deutschland und Italien sind zahlreiche Verkostungstage mit Südtiroler Apfel g.g.A., Südtiroler Speck g.g.A. und Stilfser g.U. Käse geplant. Zudem sind Seminare zur Schulung von angehenden Wein-Profis vorgesehen. Darüber hinaus setzt die Kampagne auch auf die Zusammenarbeit mit lnfluencern. So erhalten mehrere Food- und Weinblogger die Gelegenheit, die vier Produkte mit EU-Gütesiegel kennenzulernen und sich bei Studienreisen nach Südtirol von den traditionellen und kontrollierten Herstellungsmethoden zu überzeugen. (Südtiroler Apfelkonsortium)

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