spoga+gafa 2020: Trends und Neuheiten für die Outdoor-Saison

Die kommenden spoga+gafa präsentiert vom 6. bis zum 8. September 2020 wieder die aktuelle Trends und Themenwelten der grünen Branche.

Die kommende spoga+gafa rückt das Thema nachhaltige Gärten in den Fokus. Bild: GABOT.

Der Garten als nachhaltiges Refugium steht im Mittelpunkt der kommenden spoga+gafa. Vom 6. bis zum 8. September 2020 präsentiert die weltweit größte Gartenmesse wieder aktuelle Trends und Themenwelten der grünen Branche. Internationale Aussteller zeigen wegweisende Lösungen rund um die Welt des Gartens und bieten einen umfassenden Überblick über neue Produkte. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Nachhaltige Gärten“ setzt die spoga+gafa ein zukunftweisendes Zeichen für eine bewusstere Lebensweise. Das Leitthema zieht sich quer durch alle Segmente. Die Angebotsvielfalt reicht dabei von Outdoor-Möbeln und Design für die Gartenausstattung über Gartengeräte, BBQ und Outdoor-Küchen bis hin zu dekorativen Accessoires für das Leben im Freien – ein Blick auf die Themen der Outdoor-Saison.

Heilsames Grün: Der Garten als Rückzugsort

Als Erholungs- und Rückzugsort hatte der Garten schon immer eine besondere Bedeutung. Gerade in unsicheren Zeiten spielt das eigene Grün eine große Rolle. Hier scheint der Alltag unverändert. Gartenarbeit bietet Abwechslung und hilft, zur Ruhe zu kommen. Frischluft und Pflanzen fördern die Gesundheit und Regeneration. Umso mehr dient der Garten heute als erweiterter Wohnraum. Der Trend der letzten Jahre hin zu einer wohnlichen Gestaltung von Außenbereichen setzt sich damit fort und verstärkt sich noch. Neue Outdoor-Möbel verbinden den Komfort des Wohnzimmers mit äußerst beständigen Materialien für draußen. Lounge-Gruppen und Polstermöbel lassen sich zu geselligen Sitzlandschaften kombinieren. Für ein heimeliges Flair gibt es darauf abgestimmte Accessoires wie Kissen, Teppiche oder Laternen. Und auch wer keinen Garten hat, möchte auf Grün nicht verzichten. Besonders bei Großstädtern wird Indoor Gardening immer beliebter. Pflanzgefäße, Mini-Treibhäuser und Kräuterregale bringen frisches Grün auf den Balkon oder in die eigenen vier Wände. Das trägt nicht nur zu einem wohnlichen Ambiente, sondern auch zur Selbstversorgung bei.

Megatrend Nachhaltigkeit: Die grüne Branche wird grüner

Neben der Bewältigung der Corona-Pandemie hat der Klimaschutz höchste Priorität für eine erfolgreiche Gestaltung der Zukunft. Die kommende spoga+gafa rückt daher das Thema nachhaltige Gärten in den Fokus. Nicht erst seit Fridays for Future beschäftigt sich die grüne Branche mit nachhaltigen Konzepten – sei es bei der Herstellung, dem Transport oder dem Gebrauch von Produkten für den Garten. Aussteller der spoga+gafa setzen schon länger auf Ressourcen schonenden Lösungen. So spielt zum Beispiel der Faktor Langlebigkeit eine besondere Rolle für Außenbereiche. Auch wegen des Klimawandels sind aktuelle Outdoormöbel dank innovativer Materialien extrem wetterfest und damit lange haltbar. Für die Möbelherstellung kommt häufig Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zum Einsatz. Grüne Alternativen bieten wiederverwendete Materialien oder Reststoffe. Vermehrt findet sich heute Plastik aus dem Meer und von PET-Flaschen in Gartenmöbeln, Outdoor-Teppichen oder Pflanztöpfen. Auch recycelte Metalle und gebrauchte Hölzer von Fischerbooten werden für neue Möbel verwendet.

Blühende Landschaften: Gärtnern möglichst naturnah

Das Bewusstsein für Umweltschutz wächst auch bei der Gartenarbeit. Zurück zur Natur lautet daher das Motto für viele Außenbereiche. Naturgemäßes Gärtnern liegt im Trend. Statt Schotterwüsten entstehen blühende Oasen mit Pflanzen und Gehölzen für Bienen und andere Insekten. Für nachhaltiges Wachstum sorgen Blumenerden und Dünger aus regionalen Rohstoffen. Bienenschonender Pflanzenschutz oder biologisch abbaubare Pflanzhilfen und -töpfe unterstützen die umweltbewusste Grünpflege. Auch auf den Bereich BBQ ist der „grüne“ Funke übergesprungen. Neue Beschichtungen aus organischen Materialien für Grills und Außenküchen sind frei von giftigen Stoffen und besonders langlebig. Eine clevere Idee ist der Einweg-Grill aus natürlichen und biologisch abbaubaren Materialien wie Bambus und Lava-Stein. Selbst die Grillholzkohle wird nachhaltig hergestellt und stammt zum Beispiel aus ökologischen Projekten für den Landschaftsschutz.

Pure Gestaltungsfreude: Der neue Hang zum Einfachen

Die Sehnsucht nach Nähe zur Natur prägt auch einen anderen Trend. Bewusstere Lebensweisen fördern den Hang zu authentischen Materialien und einfacher Gestaltung. So lassen sich Designer bei neuen Gartenmöbeln oftmals von organischen Formen und Farben aus der Natur inspirieren. Materialien wie Holz, Rattan oder Bambus stellen ebenfalls die Verbindung zur natürlichen Umgebung des Gartens her. Aktuelle Kollektionen sehen zudem im Weniger einen Mehrwert. Puristisches Design steht dabei für Verzicht und Geradlinigkeit. Viele neue Outdoormöbel und Accessoires wirken in ihrer schnörkellosen Gestalt geradezu minimalistisch. Filigrane Gestelle für Tische, Stühle und Gartenliegen vermitteln eine neue Leichtigkeit. Reduzierte Formen bei Sesseln und Sitzgruppen sorgen für mehr Klarheit. Auflockerung bieten leuchtend bunte Farben, die klassische Outdoor-Töne wie grau und braun ergänzen. Ein unverfälschtes Gartengefühl bieten auch Feuerstellen in Form von Schalen, Außenkaminen oder kubischen Möbelelementen. Sie spenden nicht nur natürliches Licht und Wärme, sondern eignen sich auch zum Grillen.

Einer für alles: BBQ wird vielseitiger

Generell ist beim BBQ heute Vielfalt gefragt – und das auf kleinstem Raum. Dabei muss man sich nicht mehr für Kohle oder Gas entscheiden. Hybridgrills lassen sich damit wechselweise oder gleichzeitig befeuern und schnell umbauen. Die Zubereitung der Speisen ist ebenfalls flexibel und eine Frage des Zubehörs. Leicht auszuwechselnde Einsätze machen das Kochen, Backen, Grillen, Garen oder Räuchern auf einem Gerät möglich. Für ihre Vielseitigkeit werden Keramikgrills besonders geschätzt. Die eiförmigen Modelle im klassisch-japanischem Kamado-Stil gibt es mittlerweile auch im Kingsize-Format. Sie werden über die Belüftung gesteuert, eignen sich ebenso zum Brotbacken wie zum indirekten Grillen und erreichen Temperaturen bis zu 800 Grad. Solch extreme Hitze ist ein weiteres Schwerpunktthema der Grillsaison 2020. Dank neuer Technologien gelingt das scharfe Angrillen von Steaks heute nicht mehr nur auf Kohle, sondern ebenfalls auf Gas- und Elektrogrills. Neue OLED-Displays ermöglichen dabei eine präzise Regulierung der Temperatur.

Vielfältiges Kochvergnügen: Outdoorküchen bringen Abwechslung

Dem zunehmenden Wunsch nach Vielseitigkeit kommen auch Hersteller von Außenküchen entgegen. So stehen neuere Modelle in ihrer Ausstattung einer kleinen Einbauküche in nichts mehr nach. Einzelne Koch- und Zubereitungsmodule lassen sich nach dem Baukastenprinzip individuell zusammenstellen. Anstatt sich nur auf Gas oder Holzkohle zu beschränken, können verschiedene Kochgeräte installiert werden. Und die Möglichkeiten werden ständig erweitert. Den klassischen Edelstahl-Look von Außenküchen ergänzen heute Verkleidungen aus Teak und Textilien sowie Arbeitsplatten aus Terrazzo. Für wohnliches Flair sorgen zudem Elemente wie ein Grillkamin oder Beistellmöbel wie Gewächshäuser und mobile Bars für die dekorative Zubereitung von Cocktails. Kulinarische Abwechslung in der Freiluft-Küche ermöglichen auch kompakte Pizza- oder Holzöfen für den Hausgebrauch.

Ergonomischer Mehrwert: Geräte für gesundes Gärtnern

Nicht nur angesichts der aktuellen Situation liegt das Thema Gesundheit dieser Tage besonders im Trend. Mit Blick auf die wachsende Zielgruppe 50+ wird die Gartenarbeit einfacher und sicherer. Umfragen zeigen, dass es gerade unter den über 70-Jährigen viele Hobbygärtner gibt. Gartengeräte werden daher immer benutzer- und bedienerfreundlicher. Startsysteme für Rasenmäher erleichtern die Handhabung, während ultraleise Mähroboter gleich die ganze Arbeit erledigen. Überhaupt ist Ergonomie nicht mehr länger nur ein Thema für die Büroarbeit. Um Schultern und Gelenke zu schonen, wird bei neuen Gartengeräten die Konstruktion der Griffe verbessert. Außerdem sorgen ergonomisch geformte Stiele für optimale Hebelwirkung. Ein wichtiger Faktor bei neueren Gartengeräten ist auch das Gewicht. Materialien wie Aluminium oder Fiberglas erleichtern das Arbeiten. Einige Hersteller gehen sogar noch weiter und bieten klassische Gartenwerkzeuge zur Verbesserung der körperlichen Fitness an. Für mehr Komfort gibt es heute außerdem besonders schnell ladende Akkus sowie Sensoren und Apps für die Gartengestaltung, Bewässerung und Grünpflege.

Spielerische Kreativität: Mehr persönliche Gestaltungsfreiheit

Als Teil des privaten Umfelds wird der Garten nach persönlichen Vorlieben gestaltet. Neue und modulare Möbelserien machen vielfältige Kombinationen möglich. Konfigurierbare Tischsysteme und Sofas passen sich verschiedenen Bedürfnissen an. Frische Farbpaletten für Möbel und Sonnenschirme erfüllen den Wunsch nach Individualität. Darüber hinaus lassen sich unterschiedliche Farben oder Größen für ein Modell kombinieren, was der Gestaltung etwas Spielerisches verleiht. Auch Pflanzgefäße und Deko-Objekte laden heute ausdrücklich zum Mixen und Matchen ein: Aktuelle Designs werden auf bestehende Kollektionen abgestimmt, vorhandene Serien um Trendfarben erweitert. Personalisierbare Produkte wie Pflanztöpfe lassen der eigenen Kreativität ebenfalls freien Lauf. Im Rahmen der eigenen Bedürfnisse entstehen so stimmungsvolle Außenbereiche mit einer äußerst individuellen Note.

Wie sich die ganz persönliche Erweiterung des Hauses gestalten lässt, zeigt die kommende spoga+gafa. Aussteller aus aller Welt präsentieren hier das komplette Spektrum von Neuheiten und Trends rund um den Garten – und das in einer einzigartigen Vielfalt. Für Orientierung und einen umfassenden Überblick sorgen dabei die Bereiche garden living, garden creation & care, garden bbq und garden unique. Einen hoffnungsvollen Ausblick bietet die diesjährige spoga+gafa mit dem Fokus auf „Nachhaltige Gärten“: auf eine bewusste, umweltfreundlichere und gesunde Zukunft. (spoga+gafa)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.