Spanien: Rosengewächshaus wird umgerüstet

Europas größtes Rosengewächshaus im spanischen Garray (Soria) wird auf die Produktion von medizinischem Cannabis umgestellt.

Der Gewächshauskomplex in Garray verfügt über eine Anbaufläche von 14 Hektar. Bild: GABOT.

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Das Unternehmen Ondara will in Garray (Soria) 6 Mio. Euro investieren, um den Rosenbetrieb, ehemals firmierend unter Aleia Roses, auf den Anbau von Cannabis für therapeutische Zwecke umzustellen. Die US-amerikanische Investmentgruppe hatte im vergangenen Jahr das 14 Hektar große Rosengewächshaus von Aleia erworben. Aktuell steht eine intensive Reinigung an; anschließend sollen die entsprechenden Anpassungen im Gewächshaus und in den übrigen Einrichtungen durchgeführt werden, um den effizienten Anbau medizinischer Cannabisbüten höchster Qualität zu ermöglichen.

Ondara will die Produktion beginnen, sobald die Europäische Arzneimittel-Agentur die Genehmigungen erteilt hat, die für die Erlangung der endgültigen Lizenz erforderlich sind. Diese Lizenz würde es dem Unternehmen ermöglichen, Cannabis für medizinische Zwecke auf 3,5 Hektar seines Gewächshauses anzubauen, was 25% der verfügbaren Fläche entspricht.

Im Herbst 2016 hatte Aleia Roses im nordspanischen Garray mit dem Anbau der Sorte 'Red Naomi' auf Steinwolle begonnen. Zu Spitzenzeiten wurden täglich mehr als 100.000 Stiele geerntet, die unter den drei Labels Reia, Aleia und Aleia Maxima vermarktet wurden. 2019 traten finanzielle Probleme auf, die nicht gelöst werden konnten und mit dem Verkauf den Betriebes an die amerikanische Investmentgruppe Ondara endeten.

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