Schleswig-Holstein: Weniger Baumschulbetriebe

Im Jahr 2025 haben 200 Baumschulbetriebe in Schleswig-Holstein eine Fläche von 2.632 Hektar (ha) bewirtschaftet. Verglichen mit der letzten Baumschulerhebung im Jahr 2021 sank die Anzahl der Betriebe um knapp 11% und die Anbaufläche um rund 12%, so das Statistikamt Nord.

Zahl der Baumschulbetriebe in Schleswig-Holstein um knapp 11% gesunken. Bild: GABOT.

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Der Produktionsschwerpunkt liegt in Schleswig-Holstein auf der Anzucht von Ziersträuchern sowie Laub- und Nadelbäumen für Alleen, Straßen und Parks (inkl. Heckenpflanzen, ohne Forstpflanzen). Diese werden auf zusammen 956 ha oder 36% der Baumschulfläche angebaut. Forstpflanzen, die zur Aufforstung verwendet werden, wachsen auf 646 ha (25%). Auf weiteren 102 ha (4% der Fläche) werden Nadelgehölze für die Anzucht von Weihnachtsbäumen gepflegt. Die Baumobstgehölze werden auf 62 ha (2% der Flächen) veredelt.

Gut 80% (2.149 ha) der Baumschulfläche wird in Betrieben bewirtschaftet, die eine Grundfläche von mehr als 10 ha aufweisen. 63 Betriebe fallen in diese Größenklasse, 2021 waren es noch 81 Betriebe. Die durchschnittliche Betriebsgröße beträgt 13,2 ha. Der größte Teil der Anzucht erfolgt im Freiland (2.582 ha). Nur gut 50 ha liegen in Gewächshäusern oder Folientunneln (sog. hohe begehbare Schutzabdeckungen).

Der Schwerpunkt der Baumschulproduktion in Schleswig-Holstein befindet sich im Kreis Pinneberg, wo 89% der Baumschulflächen bewirtschaftet werden. Die insgesamt 157 Betriebe produzieren auf 2.333 ha Baumschulgewächse. Somit liegen gut 15% der deutschen Baumschulflächen (rund 15.350 ha) im Kreis Pinneberg. 

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