Park der Gärten: Das Blumenband in sommerlicher Fülle

Neu gepflanzte Sommerblumen und Stauden versprechen Blütenpracht bis in den Herbst.

Das fleißige Parkteam pflanzt derzeit den Sommerflor im Park der Gärten. Bild: Park der Gärten.

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Ein optisches Highlight und eines der markantesten Markenzeichen im Park der Gärten ist das sogenannte Blumenband. Auf einer Gesamtfläche von rund 1.700 Quadratmetern, aufgeteilt auf 25 unterschiedlich große Beete, entfaltet sich zum Sommerbeginn nach und nach eine florale Pracht. Für die Sommerbepflanzung wurden gezielt etwa 18.000 Sommerblumen, Gräser und Zwiebelgewächse herangezogen und in präziser Handarbeit gesetzt.

Das beeindruckende Ergebnis ist das Resultat exakter gärtnerischer Planung und tatkräftigen Einsatzes. Bis zu 15 Gärtnerinnen und Gärtner arrangierten die rund 150 verschiedenen Pflanzenarten und -sorten in intensiven sieben Arbeitstagen nach detaillierten Vorgaben. Die durchdachte Komposition verspricht den Besucherinnen und Besuchern bis zum Saisonende im Oktober ein faszinierendes und sich stetig wandelndes Schauspiel.

„Bei der Pflanzenauswahl und -kombination ging es darum, farblich harmonische und von strukturbildenden Pflanzen ergänzte Bilder zu schaffen, die ihren Reiz aus der Nähe wie aus der Ferne bis zum Saisonende am 4. Oktober bewahren", erläutert der gärtnerische Leiter Björn Ehsen seine Herangehensweise an die diesjährige Blumenbandgestaltung.

Vielfalt neuer Sorten trifft auf bewährte Klassiker

Die von Björn Ehsen zusammengestellte Palette ist breit gefächert und hält einige Besonderheiten bereit. In diesem Jahr fällt eine große Vielfalt an neuen Sorten von Petunien, Ziersalbei und Begonien ins Auge. Ergänzt werden diese botanischen Neuheiten durch bewährte und farbintensive Klassiker wie Dahlien, Eisenkraut und Löwenmäulchen in leuchtenden Farben. Viele dieser Pflanzen zeichnen sich durch eine extrem lange Attraktivität aus und sichern so den kontinuierlichen Blütenreichtum des Parks bis zum Saisonende Anfang Oktober.

Ein Großteil der verwendeten Gewächse, darunter viele Raritäten, die keine gängigen Sommerblumen sind, wurde eigens auf Bestellung des Parks kultiviert. Ein besonderer Dank des Parks gilt hierbei einer Gärtnerei der Gartenbauzentrale Papenburg sowie der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau (LVG) der Landwirtschaftskammer Niedersachsen für die fachkundige Unterstützung. Neben dem Blumenband entwickeln sich die Sommerblumen derzeit auch in zahlreichen Gefäßbepflanzungen sowie in kreativen Mischungen mit Blumenzwiebeln bereits prächtig.

Moderne Technik im Sinne der Nachhaltigkeit

Neben der Ästhetik wird im Park der Gärten auch großen Wert auf Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz gelegt. So sorgt in fast allen Beeten eine moderne Bewässerung über Sprüher oder Tropfschläuche für eine wasser- und zeitsparende Versorgung der Pflanzen. Zudem leistet der Park einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz: Das von der Firma Floragard zum Einsatz gebrachte Substrat ist um 50 Prozent torfreduziert.

Das Blumenband auf einen Blick:

  • Fläche & Struktur: 25 Beete auf insgesamt ca. 1.700 Quadratmetern Fläche.
  • Pflanzenanzahl: Rund 18.000 Sommerblumen, Stauden, Gräser und Zwiebelgewächse.
  • Artenvielfalt: Über 150 unterschiedliche Arten und Sorten
  • Arbeitsleistung: bis zu 15 Gärtnerinnen und Gärtner, 7 Arbeitstage nach exakten Gestaltungsplänen.
  • Nachhaltigkeit: Ressourcenschonende Tröpfchenbewässerung & 50 % torfreduziertes Floragard-Substrat.
  • Blütezeit: Ab sofort durchgehend bis zum Saisonende Anfang Oktober.

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