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The Greenery: Bereit für die nächste Phase
2025 war ein bewusst als Übergangsjahr gestaltetes Jahr. The Greenery investierte massiv in die Erneuerung seiner IT-Infrastruktur, konzentrierte die gesamte Logistik an einem Standort in Barendrecht und trennte sich von Aktivitäten, die nicht mehr zur Kernaufgabe beitragen: Maximale Wertschöpfung für den Erzeuger. Diese Entscheidungen führten zu einem Umsatz von 675 Mio. Euro und einem prognostizierten operativen Verlust von 4 Mio. Euro. Bereinigt um einmalige Umstrukturierungs- und Übergangskosten lag das operative Ergebnis bei rund 0,3 Mio. Euro und entsprach damit dem Niveau von 2024.
CEO David Markowski: „Wir haben uns bewusst für Fokus statt Volumen entschieden. Durch die Aufgabe von Aktivitäten, die nicht zur optimalen Vermarktung der Produkte unserer Erzeuger beitragen, hat sich unser Umsatz zwar verändert, seine Qualität jedoch deutlich verbessert. Das Ergebnis ist ein finanziell gesundes Unternehmen mit einem starken Angebot für Erzeuger und Kunden, kontrollierten Kosten und Spielraum für weiteres Wachstum. Dass wir zum sechsten Mal in Folge – und auf dem höchsten Niveau seit unserer Gründung – Gewinne an unsere Mitglieder ausschütten, beweist, dass dieser Kurs funktioniert.“
Das Nettoergebnis für das Jahr 2025 belief sich auf gut 17 Mio. Euro. Die Gewinnausschüttung an die Mitglieder beträgt in diesem Jahr fast 6 Millionen Euro, die im Laufe des Jahres noch durch einen Treuebeitrag ergänzt wird.
Strategie 2030: Der Erzeuger im Mittelpunkt, Wachstum als Mittel
Nach fünf Jahren des Aufbaus einer soliden Grundlage macht The Greenery nun den nächsten Schritt. Die Wachstumsstrategie 2030 hat einen einzigen Ausgangspunkt: Der Erzeuger steht im Mittelpunkt all dessen, was The Greenery tut. Wachstum ist kein Selbstzweck, sondern das Mittel, um diese Position zu stärken – gegenüber den Kunden, auf dem Markt und für den Erzeuger selbst. Auch eine gewisse Größe ist eine strategische Notwendigkeit, um für Kunden und damit auch für die Erzeuger in Zukunft relevant zu bleiben.
Das Ziel ist klar: Ein substanzielles Wachstum im Eigenanbau, das durch eine Kombination aus der Erweiterung des Bestands an bestehenden Mitgliedern und der Gewinnung neuer Erzeuger erreicht werden soll. Diese Skalierung ermöglicht es, den Netto-Umsatzbeitrag für die Mitglieder bis 2030 auf 1% zu senken: mehr Absatzsicherheit und bessere Dienstleistungen bei strukturell niedrigeren Kosten.
Die Strategie ruht auf fünf Säulen: Markenstärkung, Organisationsentwicklung, Wachstum im eigenen und neuen Anbau sowie Partnerschaften. Wir machen das bestehende Angebot für Erzeuger noch attraktiver, unter anderem durch die Einführung von Instrumenten, die das Wachstum fördern. So unterstützt The Greenery seine Mitglieder mit einem neuen Investitionsfonds für die Anbauflächenvergrößerung, der im zweiten Quartal 2026 an den Start geht. Über diesen Fonds vergibt die Genossenschaft Darlehen und Beteiligungen an Erzeuger, die expandieren möchten. Gleichzeitig vertieft The Greenery die Zusammenarbeit mit strategischen Kunden und baut über FreshAlliance – die anerkannte Erzeugerorganisation, die gemeinsam mit dem belgischen Unternehmen BelOrta gegründet wurde – internationale Schlagkraft auf. Alles mit dem gleichen Ziel: dem Erzeuger einen starken, zuverlässigen und attraktiven Absatzpartner zu bieten.
Starke Führung für einen ehrgeizigen Kurs
Die Mitgliederversammlung stimmte einstimmig der Wiederwahl von Niels Zuurbier zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats für eine weitere Amtszeit von vier Jahren zu. Maartje de Boer tritt als neues Aufsichtsratsmitglied an und folgt damit Nancy Peeters nach, die sich nach neun Jahren aus dem Amt verabschiedete. De Boer ist Unternehmerin im Freilandanbau und verfügt über einen finanziellen Hintergrund bei der Rabobank und bei Deloitte.
Zuurbier gab anlässlich seiner Wiederwahl bekannt, dass CEO David Markowski seinen Vertrag vorzeitig verlängert hat. „Der Erzeuger im Mittelpunkt – das ist der Anker all unseres Handelns und die Grundlage unserer Strategie. Die von uns festgelegte Strategie erfordert eine starke Führung: Jemanden, der an die Vision glaubt, den Mut hat, die Richtung vorzugeben, und in der Lage ist, Pläne tatsächlich umzusetzen. Mit David an Bord entscheiden wir uns für eine Führungskraft, die nicht nur den Kurs hält, sondern auch die Organisation und unsere Mitglieder in diese Entwicklung mitnimmt. Sein Engagement und seine Überzeugung geben uns das Vertrauen, dass wir diese Ambition in den kommenden Jahren konsequent und erfolgreich verwirklichen werden.“
The Greenery besteht Ende Oktober seit dreißig Jahren. Die Genossenschaft feiert dieses Jubiläum im Herbst 2026 – und markiert es gleichzeitig als Ausgangspunkt einer neuen Wachstumsphase, in der der Erzeuger im Mittelpunkt steht.

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