Schröder Rhododendron: Vom Spezialisten zum Kulturpartner

Schröder Rhododendron steht seit über 50 Jahren für hochwertige Rhododendron-Jungpflanzen und fundierte Vermehrungskompetenz. Zur Oldenburger Vielfalt zeigt der Betrieb aus dem Ammerland nun, wie sich dieses Know-how gezielt weiterentwickelt: Mit der Erweiterung der Auftragsvermehrung von Laubgehölzen als Stecklinge öffnet Schröder sein Leistungsportfolio für neue Kulturen und individuelle Kundenbedürfnisse.

Photinia Jungpflanzen von Schröder Rhododendron. Bild: Schröder Rhododendron.

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Auslöser für diesen Schritt ist eine spürbar steigende Nachfrage aus dem Kundenkreis. „Immer mehr Betriebe setzen auf verlässliche Partner für die Jungpflanzenvermehrung – auch außerhalb der klassischen Rhododendronproduktion“, erklärt Inhaber Timo Schröder. „Diese Nachfrage haben wir sehr bewusst aufgegriffen und unsere Strukturen so erweitert, dass wir auch anderen Gehölzgattungen optimale Startbedingungen bieten können.“

Die Grundlage dafür bildet ein modernes Vermehrungsgewächshaus mit mehreren individuell steuerbaren Klimaabteilungen. Temperatur, Luftfeuchte und Licht lassen sich exakt auf die jeweiligen Kulturansprüche abstimmen – ein entscheidender Faktor für eine gleichmäßige Bewurzelung und gesunde Jungpflanzen. Damit schafft Schröder die Voraussetzungen, um unterschiedlichste Gehölze erfolgreich als Steckling zu vermehren und anzuziehen.

Der Leitsatz des Betriebs bleibt dabei unverändert: Der Schlüssel zu guter Verkaufsware liegt in einer guten Jungpflanze. Was seit Jahrzehnten für Rhododendron gilt, wird nun konsequent auf weitere Gattungen übertragen. Erste Schritte in diese Richtung sind bereits erfolgt: Neben einem kleinen Sortiment japanischer Azaleen gehören inzwischen auch Pieris japonica zur erweiterten Produktion. Darüber hinaus übernimmt Schröder für zahlreiche Kollegen Auftragsvermehrungen quer durch das Gehölzsortiment – individuell abgestimmt auf Sortenwahl, Stückzahlen und deren Ziele zur Weiterkultur. „Das sind keine Standardlösungen von der Stange“, betont Schröder. „Wir sprechen mit unseren Kunden sehr konkret über ihre Anforderungen und setzen diese dann passgenau um.“

In der Stecklingsvermehrung arbeitet der Betrieb standardmäßig mit QP-Platten in den Größen 104, 60, 40 oder 24, wahlweise mit einem oder mehreren Stecklingen pro Einheit. Auch größere Stückzahlen stellen dabei kein Hindernis dar. Zusätzlich bietet Schröder die Weiterkultur zu kräftigerer Jungware an – unter anderem im Topf 10,5 (analog zum TP 9 Ecktopf), der einer OP 15 entspricht, sowie in 1-Liter (QP 8), 1,5- oder 2-Liter-Töpfen.

Trotz dieser Erweiterung bleibt das Herzstück des Sortiments klar definiert: Die Produktion von Rhododendron-Jungpflanzen mit über 200 Sorten. Getreu dem Motto „Gesunde Basis, blühende Zukunft“ bündelt Schröder seine Qualitätsphilosophie und das Wissen aus mehr als fünf Jahrzehnten Betriebserfahrung. Aktuell besonders gefragt sind nach wie vor die dunkelrote Hybride „Black Widow“ sowie die im letzten Jahr eingeführte Hybride „Fredo“ – eine Hachmann- Sorte mit wunderschöner dreifarbiger Blüte. Sie ist sehr gut kultivierbar und besonders knospenstark.

Von dem umfangreichen Sortiment und den Möglichkeiten der individuellen Auftragsvermehrung können sich Fachbesucher im Rahmen der Oldenburger Vielfalt vom 17. bis zum 21. August selbst überzeugen. Timo Schröder und sein Team freuen sich auf zahlreiche Besucher. Mit der Erweiterung der Auftragsvermehrung zeigt Schröder Rhododendron zur Oldenburger Vielfalt, wie sich Spezialisierung und Offenheit sinnvoll verbinden lassen – als verlässlicher Jungpflanzenlieferant, der seine Wurzeln kennt und zugleich neue Wege geht.

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