DHG: Zählt bei EcoVadis zu den Top 5% weltweit

Die DHG Vertriebs- & Consultinggesellschaft mbH hat im aktuellen Nachhaltigkeitsrating von EcoVadis 81 von 100 Punkten erreicht und wurde mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Damit gehört das Unternehmen im Vergleich von mehr als 150.000 bewerteten Unternehmen zu den Top 5% weltweit.

Von Bronze zu Gold: DHG zählt bei EcoVadis zu den Top 5% weltweit. Hinweis: https://recognition.ecovadis.com/_GkU5hjWVUKwy0wFzlDFNw

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EcoVadis bewertet die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie verantwortungsvolle Beschaffung. Für DHG ist das aktuelle Ergebnis auch Ausdruck einer deutlichen Weiterentwicklung: Noch 2025 erhielt das Unternehmen bei seiner damaligen EcoVadis-Bewertung die Bronzemedaille.

„Wir reden nicht nur über Nachhaltigkeit, sondern investieren seit vielen Jahren in transparente Lieferketten, bessere Prozesse und verantwortungsvollere Produkte. Dass diese Entwicklung von unabhängiger Seite mit 81 Punkten und Gold bewertet wird, freut uns deshalb sehr. Vor allem ist es für uns aber ein Ansporn, konsequent weiterzumachen“, sagt Werner Berg, geschäftsführender Gesellschafter der DHG.

Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette

Nachhaltigkeit ist bei DHG nicht auf einzelne Projekte beschränkt. Das inhabergeführte Unternehmen verfolgt den Ansatz, ökologische und soziale Verantwortung in Produkten, Beschaffung, Lieferketten und Unternehmensprozessen systematisch zu verankern. Nachhaltigkeit, Verantwortung, Qualität und langfristige Partnerschaften gehören zu den definierten Grundwerten des Unternehmens. Ein Beispiel dafür ist die langjährig aufgebaute Lieferkette für Holzkohle aus Namibia. DHG nutzt dort Holz aus der kontrollierten Ausdünnung stark verbuschter Savannenflächen. Die selektive Buschausdünnung trägt dazu bei, natürliche Savannenlandschaften wiederherzustellen und das gewonnene Buschholz gleichzeitig einer wirtschaftlichen Nutzung zuzuführen.

Die Lieferkette ist nach Angaben des Unternehmens vollständig transparent und ermöglicht die Rückverfolgung der Holzkohle bis auf wenige Hektar Landfläche. Produktion und Verpackung erfolgen in Namibia, sodass wesentliche Teile der Wertschöpfung im Herkunftsland verbleiben und Arbeit für 3.200 Menschen schaffen. DHG setzt dabei auf FSC®-Zertifizierung und amfori-BSCI-Audits entlang der Lieferkette.

Klimawirkung messbar machen

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der systematischen Erfassung und Reduktion von Treibhausgasemissionen. Gemeinsam mit dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) wurden die Emissionen der namibischen Holzkohleprodukte untersucht. Der Product Carbon Footprint wurde auf Basis von ISO 14067 und dem Greenhouse Gas Protocol berechnet und durch die DQS als unabhängige Prüfinstanz verifiziert. Dabei entzieht die Holzkohle bis zum Lager der DHG in Wachtendonk der Atmosphäre rein rechnerisch CO₂ *.

*Bezogen auf die im PCF betrachtete Systemgrenze. Die Nutzung beziehungsweise Verbrennung der Holzkohle ist nicht Bestandteil dieser Aussage.

Auch an den eigenen Standorten arbeitet DHG daran, Umweltwirkungen zu reduzieren. Zu den bereits umgesetzten beziehungsweise angestoßenen Maßnahmen gehören unter anderem Grünstrom, energieeffiziente Gebäudetechnik, E-Mobilität, die Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie die Teilnahme am ÖKOPROFIT-Programm.

Torffreie Lösungen für den Gartenbau

Im Bereich Kultursubstrate verfolgt DHG gemeinsam mit EIFEL-HOLZ ebenfalls einen klaren Transformationskurs. Seit über 35 Jahren entwickeln und produzieren die Unternehmen torfreduzierte und torffreie Substrate sowie alternative Ausgangsstoffe wie Holzfasern. EIFEL-HOLZ war darüber hinaus als Pilotpartner an der Entwicklung von HORTICERT beteiligt, einem Zertifizierungssystem zur Bewertung ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeitskriterien von Torfersatzstoffen. Im Jahr 2025 produzierte DHG für seine Kunden bereits mehr als 3,2 Millionen Beutel Erde vollständig torffrei.

Gold ist Bestätigung und Auftrag zugleich

Die EcoVadis-Goldmedaille versteht DHG deshalb nicht als Abschluss einer Entwicklung. Das Unternehmen will seine Nachhaltigkeitsleistung weiter messbar verbessern und insbesondere an der Dekarbonisierung seiner Lieferketten, verantwortungsvoller Rohstoffbeschaffung, Rückverfolgbarkeit und ressourcenschonenden Produktlösungen arbeiten.

„81 Punkte sind ein starkes Ergebnis. Entscheidend ist für uns aber, was dahintersteht: konkrete Veränderungen in unserem täglichen Handeln. Nachhaltigkeit ist ein Prozess, bei dem wir uns immer wieder neue Ziele setzen müssen“, so Berg.

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