Obstland: Neue Tradition startet mit Ausbildungsbeginn

Die zwölf neuen Auszubildenden der Unternehmensgruppe haben sich gleich am ersten Tag auf dem Betriebsgelände verewigt: Im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein pflanzten sie Blühstauden, schufen Lebensräume für Nützlinge und riefen eine neue Tradition ins Obstland-Leben. Das Unternehmen hatte im Vorfeld aktiv mit einer eigenen Ausbildungskampagne um junge Menschen geworben.

Zehn Jugendliche begannen ihre Ausbildung heute in der Obstland Dürrweitzschen AG, zwei weitere folgen ihnen in den kommenden Tagen. Zur Begrüßung pflanzten die jungen Frauen und Männer Blühstaudne auf dem Betriebsgelände. Ähnliche Pflanzaktionen sollen zukünftig traditionell zum Lehrjahresbeginn stattfinden. Bild: Obstland Dürrweitzschen AG

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„Ran an den Spaten!“, hieß es für zwölf neue Auszubildende in der Obstland Dürrweitzschen AG. Sie begannen ihre Ausbildung als GärtnerIn im Obstbau, Maurer, Fruchtsafttechnikerin oder Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik in der Unternehmensgruppe. Die Vorstände Jan Kalbitz und Mathias Möbius hießen die jungen Frauen und Männer höchstpersönlich willkommen und gaben ihnen einen kurzen Einblick in die Strukturen und Abläufe der Unternehmensgruppe.

Danach folgte der Griff zu Spaten und Gießkanne: Die Auszubildenden pflanzten gemeinsam Blühstauden auf dem Betriebsgelände, die sich bereits in den Plantagen bewährt haben. Versehen mit einem entsprechenden Sorten- und Namensschild werden die Pflanzen an die Auszubildenden 2017 und ihren Ausbildungsstart erinnern.

„Die Mechanismen der Natur sind für uns von großer Bedeutung“, erklärt Vorstand Jan Kalbitz, „dort wo Nützlinge Nahrung finden, helfen sie uns, die Zahl der Schädlinge auf natürliche Weise zu verringern. Unsere Bürokomplexe sind davon nicht ausgenommen. Auch auf unseren Betriebsgeländen können und wollen wir Lebensräume für ganz unterschiedliche Insekten schaffen und bieten.“

Insgesamt absolvieren im Moment 19 junge Menschen eine Ausbildung bei der Obstland Dürrweitzschen AG. Der zuletzt rückläufige Trend konnte durch eine eigene Kampagne gestoppt werden, wie Vorstand Mathias Möbius berichtet: „Nur wer informiert ist, kann die für sich richtige Entscheidung treffen und wird seine Ausbildung mit Begeisterung durchlaufen. Deshalb ist es unsere Aufgabe Einblicke in unsere Ausbildungsberufe zu ermöglichen.“ Neben der Teilnahme an zahlreichen Ausbildungsmessen der Region gehörte zum neuen Konzept auch der erste eigene Ausbildungstag. An diesem berichteten Auszubildende, Mitarbeiter und Geschäftsführende von ihrem Arbeitsalltag, zeigten die Möglichkeiten der verwendeten, modernen Technik und führten durch die Sortier- und Lagerkomplexe. „Viele Besucher waren über die Vielfalt der Berufe im Obstland überrascht. Nicht jeder Ausbildungsbetrieb bietet seinen Azubis Wohnraum an, hilft beim Traktorführerschein oder garantiert die Übernahme bei erfolgreichem Abschluss“, so das Fazit von Möbius. Für beide Vorstände ist klar, dass man junge Menschen schon frühzeitig an die einzelnen Berufszweige heranführen sollte. Das kann bereits im Kindergartenalter geschehen und sich über die Schulzeit mit berufsbildenden Projekten, Praktika und Ferienarbeit erstrecken.

Die grünen, technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufe präsentiert die Unternehmensgruppe im September auf Ausbildungsmessen in Döbeln, Delitzsch, Oschatz und Mügeln. Der zweite Ausbildungstag im Obstland soll im Frühjahr 2018 durchgeführt werden. Dann mit zwölf neuen Auszubildenden, die von ihren Erlebnissen berichten können. (Obstland Sachsen Obst)

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