NL: Neuer Exportrekord bei Blumen und Pflanzen

Laut der VGB sorgen die niederländischen Exporteure von Blumen und Pflanzen dafür, dass 2019 mit einem Exportwert von 6,2 Milliarden Euro als neues Rekordjahr in die Geschichte eingehen wird.

Niederländische Exportöre erzielen mit Blumen und Pflanzen einen Wert von 6,2 Milliarden Euro. Bild: GABOT.

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Die niederländischen Exporteure von Blumen und Pflanzen sorgen dafür, dass 2019 mit einem Exportwert von 6,2 Mrd. Euro als neues Rekordjahr in die Geschichte eingehen wird. Der Exportwert von Topfpflanzen wuchs laut Floridata-Statistik um 4,3% etwas schneller als der von Schnittblumen um 3,6%. Das ist eine enorme Leistung für die Exporteure", sagt VGB-Geschäftsführer Matthijs Mesken. Zum Exportrekord tragen vor allem das Wachstum in die osteuropäischen Länder und die weitere Verbreitung der Absatzgebiete bei. Die Exporteure blicken positiv und neugierig auf das Jahr 2020 und rechnen wieder mit einem leichten Wachstum, berichtet der VGB.

Endlich wieder ein guter Dezember-Monat

Im Dezember wurde das stärkste monatliche Wachstum seit 2013 verzeichnet; der Exportwert stieg um 10,3% auf 472 Mio. Euro. In den Exportländern sind die Top 30 der Schnittblumen und Topfpflanzen nur im Dezember zu sehen", sagt Manager Wesley van den Berg von Floridata. Der Export von Schnittblumen stieg um 10,9 % auf 312 Mio. Euro schneller als der von Topfpflanzen und Gartenpflanzen um 9,2 % auf 160 Mio. Euro. Das milde Winterwetter und ein zusätzlicher Handelstag tragen zum großen Plus bei.

Polen vertreibt Belgien von Platz 5

Das Jahr 2019 blühte nicht sofort auf. Die Exporte nach Deutschland und Italien waren beide enttäuschend, machten sich aber im Laufe des Jahres bemerkbar. Deutschland ging um 0,6% auf 1,67 Mrd. Euro zurück, bleibt aber unbestreitbar auf Platz 1. An vierter Stelle steht Italien mit einem Rückgang um 0,7% auf 301 Mio. Euro. Der Löwenanteil des Wachstums wird in der zweiten Jahreshälfte liegen, wobei Polen 2019 der größte Erzeuger sein wird", fügt Wesley van den Berg hinzu. Das wird Polen in die berühmten Top 5 bringen und Belgien wieder auf den sechsten Platz bringen', fährt Matthijs Mesken fort. Die Verkäufe in die osteuropäischen Länder werden weiter wachsen, darunter auch Russland, das an Boden gewinnt und auf Platz 7 liegt. Trotz der Brexit-Gefahren im vergangenen Jahr stieg der Exportwert nach Großbritannien um 3,5% auf 855 Mio. Euro. Der Anteil der Gesamtexporte in den wechselnden Top 5 Ländern wird im Jahr 2019 nochmals um 2% sinken, was die weitere Verbreitung in den Absatzzielen unterstreicht.

Positiver Ausblick 2020

Mesken blickt mit einem positiven und neugierigen Blick auf das Jahr 2020. Auf der einen Seite gibt es für den niederländischen Blumenzuchtsektor enorme Möglichkeiten im Bereich der beschleunigten Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Andererseits gibt es auch Bedenken hinsichtlich der zunehmenden phytosanitären Anforderungen und des Verwaltungsaufwands, z. B. infolge der erneuerten Pflanzenpassvorschriften". Außerdem lauern Handelskonflikte, deren Auswirkungen sich schnell in den monatlich aktualisierten Statistiken zeigen", fügt Van den Berg hinzu. Es wird erwartet, dass Brexit im Jahr 2020 nur geringe Auswirkungen auf den Absatz im Vereinigten Königreich haben wird. Es ist noch unklar, wie die Handelsbeziehungen mit dem Vereinigten Königreich im Jahr 2021 aussehen werden. Die Exporteure haben 2019 gute Arbeit geleistet. Insgesamt erwarten wir für 2020 wieder ein leichtes Wachstum", so Mesken vom VGB. (VGB)

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