Netzwerk Leitbetriebe Pflanzenbau: Aus der Praxis für die Praxis

Pflanzenbau zum Thema "Mischkulturen im Praxis-Check - Ein ökologisch und ökonomisch sinnvolles Anbausystem?".

Dritter Praxis-Talk 2024 des Netzwerks Leitbetriebe zum Thema Mischkulturen. Bild: GABOT.

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Im dritten Praxis-Talk dreht sich alles um den Anbau von Mischkulturen. Im eigenen Garten vielfach praktiziert und geschätzt, auf dem Acker eher selten anzutreffen. Der gleichzeitige Anbau verschiedener Kulturen auf demselben Feld – auch Mischfrucht- oder Gemengeanbau genannt – bringt viele pflanzenbauliche Vorteile mit sich: Unkräuter lassen sich wirkungsvoll unterdrücken, Nährstoffe können eingespart oder besser von den Pflanzen genutzt werden, die Biodiversität wird erhöht, der Schädlingsdruck geht runter und dem Boden nutzt es auch. Klingt ganz nach einem Anbausystem der Zukunft mit Potenzial für mehr, nicht wahr?

Im nächsten „Praxis-Talk" wird der Mischfruchtanbau diskutiert und dabei gleichzeitig einem Praxis-Check unterzogen. Es geht um die Kulturpflanzenvielfalt und Bodenfruchtbarkeit eines konventionell und eines ökologisch wirtschaftenden Betriebes, die ihre Arbeitsweisen im Praxis-Talk vorstellen. Mit dabei ist Prof. Dr. Knut Schmidtke von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HSWT) als neutraler Experte: Er unterstützt beim Diskutieren der Beiträge und gibt wissenschaftliche Einblicke in die Vorteile des Mischanbaus.

Christian Voß vom Naturlandbetrieb Voß in Sachsen-Anhalt baut Senf und Wicken im Gemenge für die Saatgutproduktion an und hat Erfahrungen mit Linsen-Leindotter-Gemisch gesammelt. Dr. Jason Hayer vom Hofgut Neumühle berichtet über verschiedene Gemenge Partner wie Mais-Bohne oder Erbse-Triticale für die Futtermittelerzeugung.

Die Idee hinter der Online-Seminarreihe „Praxis-Talks", die von der Koordinationsstelle Leitbetriebe Pflanzenbau organisiert wird: Praxisnahe und innovative Ansätze aus der Praxis für die Praxis!

Das Online-Seminar findet am Mittwoch, 18. September 2024 von 18:00 bis 20:00 Uhr als Zoom-Konferenz statt. Eingeladen sind Interessierte aus der landwirtschaftlichen Praxis, Medien sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

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