Magdeburg: Asiatischer Laubholzbockkäfer aufgetreten

Nachdem Anfang September im Stadtgebiet Magdeburg-Rohtensee der Erstbefall mit dem ALB in Sachsen-Anhalt festzustellen war sind leider bis heute weitere befallene Laubbäume zu verzeichnen.

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Nachdem Anfang September im Stadtgebiet Magdeburg-Rohtensee der Erstbefall mit dem ALB in Sachsen-Anhalt festzustellen war sind leider bis heute weitere befallene Laubbäume zu verzeichnen.

Die umfangreichen Abwehrmaßnahmen zur Ausrottung am ersten Fundort konnten zeitnah Ende Oktober abgeschlossen werden. Die Fällung von befallenen und befallsgefährdeten Laubgehölzen in der direkten Umgebung ist die einzig wirksame Maßnahme zur Bekämpfung des Käfers.

Meldungen über Ausbohrlöcher, Käfer und anderen Symptomen aus der Bevölkerung der Quarantänezone und aus benachbarten Stadtteilen zum ALB halfen in den letzten Wochen den Inspektoren des amtlichen Pflanzenschutzdienstes vor Ort weitere befallsverdächtige Laubgehölze zu identifizieren. Es sind zwar noch lange nicht alle Bäume in der Quarantänezone systematisch erfasst und inspiziert, aber es konnten dadurch schnell weitere mit dem ALB befallen Laubgehölze gefunden werden.

Derzeit ist der Befall von drei Ahornbäumen innerhalb der Quarantänezone durch eine molekularbiologische Diagnose durch das Labor der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen bestätigt. Zusätzlich konnte ca. 2,5 km außerhalb der Quarantänezone in nordöstlicher Richtung ein weiterer Befall ausfindig gemacht werden.

Die Planung für die Ausrottungsmaßnahmen an diesen vier neuen Standorten laufen derzeit an. Es gibt viel zu tun, um eine weitere Verbreitung in Magdeburg zu verhindern, muss das Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau abschließend feststellen.

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