Lörrach: Zoll prüft im Obst- und Gemüsebau

Das Hauptzollamt Lörrach hat am 19. Juni 2020 insgesamt 32 landwirtschaftlichen Betrieben an den drei Standorten Lörrach, Freiburg und Offenburg geprüft.

32 landwirtschaftliche Betriebe wurden vom Hauptzollamt Lörrach geprüft.

Sind der Mindestlohn und die sozialversicherungsrechtlichen Meldepflichten eingehalten, die Beiträge zu den Sozialkassen rechtzeitig und in richtiger Höhe abgeführt, sind Ausländer legal beschäftigt und wird das Kurzarbeitergeld zu Recht bezogen? Auf diese Fragen richtete sich die Prüfung von insgesamt 32 landwirtschaftlichen Betrieben, die 59 Zollbeamtinnen und -beamten des Hauptzollamts Lörrach an den drei Standorten Lörrach, Freiburg und Offenburg am 19. Juni 2020 unter die Lupe nahmen.

"In 19 Fällen müssen wir den Dingen noch auf den Grund gehen," so Ulrich Serve vom Hauptzollamt Lörrach, Einsatzleiter dieser Schwerpunktprüfung.

So ergaben sich nämlich in neun Fällen Hinweise darauf, dass der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn, der seit 1. Januar 2020 bei 9,35 Euro liegt, nicht korrekt ausbezahlt wurde. Für sieben Arbeiter konnten die Beitragszahlungen an die Sozialkassen nicht nachvollzogen werden. Dreimal wurde wahrscheinlich gegen die Sofortmeldepflichten verstoßen.

Am Standort Offenburg wurden die Zöllnerinnen und Zöllner von Beschäftigten der Arbeitsschutzbehörde des Ortenaukreises unterstützt, die besonders den Gesundheitsschutz der vielen Erntehelfer ins Visier nahmen. (Hauptzollamt Lörrach)

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