Laubholzbockkäfer: Keine weiteren Funde in Kelheim

Abgesehen von den Befallsbäumen wurden in Kelheim keine weiteren Spuren des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB) gefunden.

Asiatischer Laubholzbockkäfer (ALB)

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Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) hat die Fällungen im Kelheimer ALB-Befallsgebiet Anfang März abgeschlossen. Sie liefen dort, im Anschluss an die Pflegemaßnahmen des Straßenbauamtes, vom 23. Februar bis zum 6. März. Abgesehen von den Befallsbäumen, die im November 2016 entdeckt worden waren - und der Grund für die aktuellen Maßnahmen sind, wurden keine weiteren Spuren des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB) gefunden.

Betroffen von den Fällungen waren neben Grundstücken des Staatlichen Bauamtes Landshut, der Stadt Kelheim, der DB Netz AG, des Landkreises Kelheim sowie der Gemeinde Saal a. d. Donau zwei Privateigentümer. Entnommen wurden rund 550 Laubgehölze, von denen 65% einen Brusthöhendurchmesser unter 20 cm hatten. Die Gattungen Ahorn (34,4%) und Ulme (21,7%) waren dabei am häufigsten vertreten. Die Anteile der weiteren entnommenen Laubholzgattungen lagen jeweils unter 10%.

Für die Kontrolle des Schnittgutes waren täglich etwa fünf ALB-Spürhundeführer mit im Schnitt sieben Hunden sowie fünf Kontrollpersonen im Einsatz. An der Maßnahme waren insgesamt 11 ausgebildete Spürhunde beteiligt. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Kelheim, der Hafenverwaltung, dem Straßenbauamt, den ausführenden Firmen, den beteiligten Grundstückseigentümern und den externen Hundeführern war hervorragend.

Die südlichen Bereiche im Befallsgebiet (Auffahrtsinsel B16 und das Gebiet um das Salzlager) werden noch im März mit einem Forstmulcher bearbeitet, um großflächigen Stockausschlag zu verhindern. In den nächsten drei Monaten sind im 500 Meter-Umkreis um die jetzt entnommenen Befallsbäume die Baumkletterer im Einsatz und führen ein Kronenmonitoring durch. Wie gehabt, werden die betroffenen Anwohner vor Beginn des Monitorings informiert.

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