„Kids an die Knolle“: Landessieger 2018 stehen fest

Mit der Auswahl und Kür der diesjährigen Landessieger kam es jetzt zum krönenden Abschluss bei „Kids an die Knolle“.

Roland Horne, Petra Spilker, Anna Krall und Hartmut Magin hatten die schwierige Aufgabe, die drei Hauptgewinner auszuwählen. Bild: "Pfälzer Grumbeere".

Beim Schulgartenprojekt haben 2018 mehr als 7.200 Schüler von 256 Grund- und Sekundarschulen aus ganz Rheinland-Pfalz teilgenommen. Entsprechend hoch war die Beteiligung beim Poster-Kreativwettbewerb: Nach dem Erntefinale in den Schulgärten machten rund 1.000 Schüler beim Gewinnspiel mit und dokumentierten ihre Projekterfahrungen auf besonders vielfältige und anschauliche Weise.

Teilnehmer beim Poster-Kreativwettbewerb machten es der Jury besonders schwer …

Hartmut Magin, Vorstandsmitglied der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ sagte: „Alle eingesandten Projektdokumentationen zeigen – angefangen vom Auspflanzen über die Pflege und Ernte bis zur Zubereitung der leckeren Knollen – wie erfolgreich sich die 'Kids' mit ihren 'Knollen' beschäftigt haben! Zum Abschluss der Kartoffelsaison war es deswegen für die Jury eine besonders schwere Aufgabe, die drei Erstplatzierten für die Erlebnispreise zu bestimmen.“ Da als Novum bei „Kids an die Knolle“ – aufgrund der Hochbeet-Spenden der „Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz“ sowie der Hornbach Baumarkt AG – erstmals auch 40 Schulen ohne „klassischen“ Schulgarten teilnehmen konnten, wurde die Jury entsprechend erweitert: Roland Horne, der Leiter der Landeszentrale für Umweltaufklärung, Petra Spilker und Anna Krall, Projektbegleiter bei Hornbach sowie Hartmut Magin hatten die schwierige Aufgabe, die drei Hauptgewinner auszuwählen.

Gewinner kommen aus Westerburg im Westerwald, Bad Dürkheim und Ingelheim in Rheinhessen

Die Gewinnerklasse kommt von der Regenbogenschule Westerburg. Die fleißigen Kartoffelanbauer der Klasse 3 b und 2 a aus dem Westerwald erhalten 500 Euro für die Klassenkasse. Die Plätze 2 und 3 gehen an die Mittelstufe 1 der „Siegmund-Crämer-Schule der Lebenshilfe Bad Dürkheim“ und an die Klasse 3 a der Theodor-Heuss-Grundschule in Ingelheim. Beide Klassen haben – als Gemeinschaftserlebnis – jeweils einen Hofbesuch bei einem Grumbeer-Erzeuger mit Busfahrt und Picknick gewonnen.

Projekt-Dokumentationen zeigen: Hochbeet-Spenden tragen bereits viele Früchte

Roland Horne, Leiter der Landeszentrale für Umweltaufklärung, sagte: „Alle Teilnehmer, die bei ,Kids an die Knolle‘ erleben, wie ein Grundnahrungsmittel gepflanzt, gepflegt und geerntet wird, schulen auch ihr Bewusstsein für gesunde Ernährung aus der eigenen Region!“ Petra Spilker, bei Hornbach Baumarkt AG für Spenden zuständig, erklärte: „Die vielen sehr ausführlichen und phantasievoll gestalteten Projekt-Dokumentationen haben uns besonders gefallen. Darüber hinaus freut es uns, dass der gemeinsame Impuls mit den Hochbeeten bereits in diesem Anbaujahr sehr viele Früchte trägt.“

Ab sofort sind Bewerbungen für „Kids an die Knolle 2019“ möglich!

Die offizielle Einladung zur Teilnahme an „Kids an die Knolle“ wird im Januar 2019 an alle Grund- und Sekundarschulen in Rheinland-Pfalz verschickt. Interessierte Schulen können sich bereits jetzt bei der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ (Telefon: 06321/92747-0, E-Mail: info@pfaelzergrumbeere. de) anmelden. Sie erhalten dann im Frühjahr 2019 ihre Pflanzkartoffeln und das begleitende Unterrichtsmaterial für „Kids an die Knolle“ kostenlos zugeschickt.

Weitere Informationen zu „Kids an die Knolle“

Bei „Kids an die Knolle“ bekommen alle teilnehmenden Schulen kostenlos Pflanzkartoffeln sowie erklärendes Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurden in der laufenden Saison landesweit knapp zwei Tonnen Pflanzkartoffeln in den 256 Schulgärten gesetzt. Die landesweite Erntemenge lag bei rund 20 Tonnen „Grumbeere“ (Kartoffeln)! Das Ziel des landesweiten Schulgartenprojekts ist es, anschaulich und praxisnah Ernährungswissen zu vermitteln. Rheinland-pfälzische Schüler im Alter bis zu zwölf Jahren können ihre eigenen Kartoffeln anbauen, weiterverarbeiten und damit auf sehr vielfältige Art und Weise zum praktischen Unterrichtsthema machen. Begleitend zum Anbau eigener Lebensmittel machen viele Schulen „Kids an die Knolle“ zum Mittelpunkt weiterer Aktivitäten. Landesweit finden zum Beispiel Projektwochen und Hofbesichtigungen statt und es werden Erntefeste gefeiert. Das landesweite Schulgartenprojekt wird vom Deutschen Kartoffel-Handelsverband (DKHV) in Kooperation mit der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ seit 2011 durchgeführt und vom rheinland-pfälzischen Wirtschafts-, Bildungs- und Umweltministerium aktiv unterstützt. 2016 wurde „Kids an die Knolle“ als integrativer Unterrichtsbestandteil ausgezeichnet.

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