K+S: Prognose für 2021 angehoben

K+S hat im ersten Quartal den Umsatz und das operative Ergebnis EBITDA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert.

Im Kundensegment Landwirtschaft stieg der Umsatz im ersten Quartal leicht auf 469 Mio. Euro an.

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Die winterliche Witterung, insbesondere in Europa, lies den Auftausalzabsatz überdurchschnittlich steigen. Verbesserte Rahmenbedingungen im Agrarsektor führten außerdem zu einem höheren Absatz bei Düngemitteln.

„Wir sind sehr gut in das laufende Jahr gestartet. Auch für den weiteren Jahresverlauf sind wir aus heutiger Sicht optimistisch und erhöhen daher unsere Prognose für das operative Ergebnis EBITDA“, sagt Dr. Burkhard Lohr, Vorstandsvorsitzender von K+S.

Positive Entwicklung in beiden Kundensegmenten

Im Kundensegment Landwirtschaft stieg der Umsatz im ersten Quartal leicht auf 469 Mio. Euro an. Die Absatzmenge erhöhte sich um 6% auf etwas über 2 Mio. t. Marktseitig ist in allen für K+S relevanten Regionen eine anhaltend gute Kalinachfrage zu beobachten. Die seit Jahresbeginn wieder gestiegenen Preise für Kaliumchlorid, insbesondere in Übersee, dürften sich zeitverzögert in den nächsten Quartalen im K+S-Produktportfolio und damit auch im Umsatz und EBITDA zunehmend positiv bemerkbar machen.

Aufgrund dessen hat K+S die Preisannahmen für die Bewertung der Kali-Sachanlagen angepasst. Daraus ergibt sich im ersten Quartal eine Wertaufholung von 180 Mio. Euro, die das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern entsprechend positiv beeinflusste.

Eine deutliche Umsatzsteigerung um 38 % auf 264 Mio. Euro erzielte K+S im Kundensegment Industrie+. Hauptgrund hierfür war das überdurchschnittlich gute Auftausalzgeschäft, das bis über die Osterfeiertage anhielt. Bei den Industrieprodukten konnten Umsatzrückgänge in der Pharma- und Lebensmittelindustrie nicht vollumfänglich von den Umsatzanstiegen aus dem Bereich der Chemieindustrie kompensiert werden. Der Umsatz bei Verbraucherprodukten lag aufgrund des gestiegenen privaten Konsums über dem bereits starken Vorquartal.

Ausblick 2021: EBITDA-Prognose erhöht

Aufgrund der im ersten Quartal bereits zu beobachtenden, raschen Erholung der Kaliumchloridpreise in Übersee und der Erwartung eines verbesserten Frühbezugsgeschäfts mit Auftausalz geht K+S mittlerweile von einer Verbesserung des EBITDA auf 500 bis 600 Mio. Euro (bisherige Prognose: 440 bis 540 Mio. Euro; 2020: 267 Mio. Euro) aus. Darin enthalten ist der einmalige Ertrag zum Closing des REKS Joint Ventures von rund 200 Mio. Euro. (K+S)

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