Gemüse des Jahres in Österreich: Erd2-Tom2

Am Tag der offenen Gärtnerei, dem 28.04.2018 wird in Österreich wieder das Gemüse des Jahres präsentiert. Mit Erd2-Tom2 wurde eine galaktisch-gute 2in1 Pflanze gewählt.

Das Gemüse des Jahres 2018 ist eine galaktisch-gute 2in1-Pflanze von der Erdäpfel und Tomaten geerntet werden können. Bild: Blumenmarketing Austria.

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Zahlreiche Gärtnereien in ganz Österreich öffnen am 28.04.2018 ihre Türen und starten in die Saison 2018. Passend zum Anlass wird auch das Gemüse des Jahres 2018 vorgestellt: Erd2-Tom2 der Aus-der-Erdische. Von einer Pflanze können zwei Gemüsearten geerntet werden. Unter der Erde wachsen die Erdäpfel und an der Erdoberfläche Tomaten. Alle Gärtnereien, die Erd2-Tom2 führen, findet man auf www.gartenbau.or.at.

Erd2-Tom2 ist eine veredelte Pflanze. Es wurden eine Kartoffel- und eine Tomatenpflanze angetrieben und dann die Wurzeln des Erdapfels mit dem Trieb der Tomatenpflanze verbunden (aufgepfropft). Da beide Pflanzen sehr eng miteinander verwandt sind, verwächst sich die Veredelungsstelle sehr gut. Die Gärtner haben sich bei den Erdäpfeln für eine mittelspäte Sorte mit ca. 170 g schweren Früchten entschieden. Die Tomate ist eine rote, frühreife Eiertomate, die sich sowohl für den Frischverzehr als auch zum Verkochen eignet.

Erd2-Tom2 ist frostempfindlich und wird erst nach den letzten Spätfrösten (am besten nach den Eisheiligen) ins Freie gesetzt. Er ist sowohl für die Pflanzung in großen Kübeln als auch für die Freilandpflanzung geeignet. Wichtig ist, dass die Veredelungsstelle über der Erde liegt und nicht vergraben wird. Wird die Pflanze im Topf gepflanzt, muss ausreichend Volumen vorhanden sein. Der Kübel/Topf/Trog sollte min. 50 cm Durchmesser haben und 40 l Erde fassen. Erd2-Tom2 kann natürlich auch mit einem Abstand von 60 cm ins Gemüsebeet gesetzt werden.

Wie alle Tomatenpflanzen wird Erd2-Tom2 an Stöcken hochgebunden und ausgegeizt. Sobald die Pflanze 6-7 Rispen gebildet hat, wird die Triebspitze gekappt. Sollten von den Wurzeln Kartoffelblätter wachsen, empfiehlt es sich, diese zu entfernen. Wichtig ist auch, dass mögliche Erdäpfelblüten ausgebrochen werden. Um zu verhindern, dass die Kartoffeln in der Nähe der Bodenoberfläche grün und ungenießbar werden, muss man immer wieder Erde anhäufeln. Gedüngt wird regelmäßig mit Fruchtgemüsedünger. (Quelle: OTS)

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