Floriade: Zementfreier Beton verändert Brückenbau

Reimert Bouw en Infrastructuur war das erste Unternehmen in den Niederlanden, das für die strukturellen Teile der Brücke (einschließlich des Brückendecks) zementfreien Beton, bestehend aus Almeer-Restmengen, verwendete. Es handelt sich um die kreisförmige Brücke 'Rondje Weerwater' am Floriadepark.

Die Beverbrug. Bild: René van Zuuk-architekten.

Anzeige

Die Verwendung von zementfreiem Beton in der Praxis ist eine große Innovation, die einen innovativen Ansatz für die Genehmigung, Verwaltung, Wartung und den Bau erfordert. Der Brücken-Campus, eine Initiative der Provinz Flevoland und der Gemeinde Almere, will mit dieser Innovation einen Einfluss auf den nachhaltigen Brückenbau in den Niederlanden ausüben.

Zementfreier Beton

Der Beton wird aus den Abfallströmen von Almere hergestellt, von den Recycling-Plattformen, der Stadtreinigung und dem öffentlichen Bereich. Vorteile sind die CO2-Reduzierung, die Kreislaufwirtschaft und die Verwendung von "eigenen" Materialien und Rohstoffen, so dass keine Verzögerungen durch Importe entstehen.

Autorisieren, verwalten und pflegen

Da es sich um ein völlig neues Produkt handelt, ist noch nicht ganz klar, welche Konsequenzen sich daraus für die Verwaltung und Wartung ergeben werden. Stadsruimte Almere erstellt daher gemeinsam mit Kiwa und Reimert einen Überwachungsplan, in dem das Verhalten der Konstruktion in Echtzeit überwacht wird. Anhand dieser Daten wird das Unternehmen auch mehr über die Materialeigenschaften des Betons erfahren. (Floriade)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.