Essen: Erfolgreiche Friedhofstechnik 2019

Die führende Fachausstellung für Friedhofstechnik in Deutschland präsentierte am 19. September 2019 auf über 6.000 qm Ausstellungsfläche wieder praxisnahe Maschinen, Geräte, Material und Software rund um den Friedhof.

Innovationen gegen die Auswirkungen des Klimawandels - hier ein Gießroboter für den Friedhof. Bild: Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen e.V.

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Insgesamt 1.680 Besucher, überwiegend Betriebsinhaber von Friedhofsgärtnereien und Friedhofsverwalter informierten sich über die Angebote von rund 90 Austellern. Auf dem Gelände des Bildungszentrums Gartenbau Essen, mit der angeschlossenen Fachschule für Gartenbau sowie der Mustergartenanlage der MUGA, präsentierten sie ihre Spezialangebote, Friedhofsgärtnern sowie Friedhofsverwaltern aus ganz Deutschland. Die im zweijährigen Turnus stattfindende Spezialveranstaltung ist in dieser Konzentration und dem Gesamtambiente einmalig. Das Gelände des Gartenbauzentrums mit seinen zahlreichen Mustergrabstätten ist ein optimaler Rahmen für die Fachausstellung rund um den Friedhof.

Die Vielfalt an Produktgruppen wie Ausstattung für Friedhöfe, EDV-Systeme, Grabbagger, Grabverbau, Kleintransporter, Maschinen und Geräte sowie zahlreiche andere Speziallösungen rund um den Betrieb von Friedhöfen war groß. Schwerpunkte einiger Aussteller lagen durchaus dem Klimawandel geschuldet, bei trockenresistenten Pflanzen, Substraten mit besonderen wasserspeichernden Zusatzstoffen, aber auch bei einem Gießroboter für den Friedhof.

Highlight der Friedhofstechnik waren in diesem Jahr wieder die durchgeführten Wettbewerbe. Zum fünften Mal wurde der Wettbewerb Deutsche Meisterschaft junger Friedhofsgärtner des BdF mit acht Teilnehmern aus ganz Deutschland ausgerichtet. Die gezeigten Qualitäts- und Kreativitätsmaßstäbe begeisterten das Fachpublikum und die Jury. Alle Gräber hatten BUGA-Qualität zum Großteil im Silberbereich, teils sogar darüber. Ziel des Berufsstandes ist es, den jungen Friedhofsgärtnergesellinnen und -gesellen, die Möglichkeit zu geben, mit Kreativität und frischen neuen Ideen Grabgestaltungen in einem Wettbewerb zu präsentieren.

Den ersten Platz belegte Marie Höfer, aus Württemberg, der zweite Platz ging an Lina Borges aus Nordrhein-Westfalen und den dritten Platz machte Johannes Siegele aus Baden. Den Ehrenpreis der Rheinischen Treuhandstelle für Dauergrabpflege bekam Celina Beer aus Württemberg. Lars Kahmann aus Baden erhielt den Ehrenpreis der Genossenschaft für Dauergrabpflege Westfalen-Lippe mbH.

Zum zweiten Mal wurde auf der Friedhofstechnik ein Wettbewerb für Berufsschüler der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei veranstaltet. Die Gestaltung soll zu dem Thema erfolgen: Wie gestalte ich in 20 Jahren Gräber? Was verändert sich, was bleibt? Die Bewertung erfolgte durch die Fachbesucher. Hierbei belegte das Team 1 der Elly-Heuss-Knapp Schule aus Düsseldorf den ersten Platz. Den zweiten Platz belegte Team 2 der Elly-Heuss-Knapp Schule. Das Essener Team des Berufskollegs Essen Ost, rundete den Wettbewerb mit dem 3. Platz ab. Alle Teilnehmer zeigten, welch kreatives Potential bei angehenden Friedhofsgärtner stecken kann.

Die Sonderschauen im Pflanzenbereich, insbesondere für die Herbstsaison auf dem Friedhof, sowie das Angebot des Pflanzenschutzdienstes der Landwirtschaftskammer Nordrhein- Westfalen zeigten auch in diesem Jahr das große Informationsspektrum der Messe. Sowohl die Fachbesucher als auch die Aussteller sprachen sich in einer von der Meisterklasse der Friedhofsgärtner durchgeführten Befragung aus, rundum zufrieden mit der Friedhofstechnik zu sein. Das Konzept sei schlüssig und das Angebot innovativer Technik und Information umfassend. Die Aussteller zeigten sich sehr zufrieden mit den Fachbesuchern, bei denen es sich überwiegend über Kaufentscheider aus Friedhofsgärtnereien und Friedhofsverwaltungen handelte.

Die nächste Friedhofstechnik in Essen findet im September 2021 statt.

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