Friedhofstechnik: Innovative Entwicklungen vorgestellt

Am 9. September fand die Friedhofstechnik 2021 in Essen bereits zum 21. Mal statt. Vor Ort konnten sich Interessierte über Neuheiten aus den Bereichen Maschinen, Geräte, Pflanzen und Erden sowie Software rund um den Friedhof informieren.

v.r.n.l. Sina Zoe Platthaus, Tom Adrian, Björn Reinders, Michel Schleifmann, Christian Hegmann. Bild: Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen.

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Friedhofstechnik: Einzigartige Fachmesse in Deutschland

Etwa 950 Besucher lockte die führende Fachausstellung für Friedhofstechnik in Deutschland auf das mit rund 17.500 qm Ausstellungsfläche große Gelände des Bildungszentrums Gartenbau Essen. 68 Aussteller präsentierten ein auf Friedhofsgärtner und Friedhofsverwalter spezialisiertes Angebot.

Mit der angeschlossenen Fachschule für Gartenbau sowie der Mustergartenanlage und ihren Mustergrabstätten bot das Areal am GRUGA-Park optimale Bedingungen für die Produktpräsentation von Ausstattung für Friedhöfe, EDV-Systemen, Grabbaggern, Grabverbau, Kleintransportern, Maschinen und Geräten sowie zahlreichen andere Speziallösungen für den Friedhof-Betrieb. „Wir können hier sehen, wie innovativ sich alle Bereiche in der Wertschöpfungskette Friedhofsgartenbau entwickeln. Ob elektrische Mäher, Bagger oder Fahrzeuge, angepasste Pflanzensortimente, nachhaltigere Erden und Substrate, Softwarelösungen für Planung und Organisation oder Ausbau von Dienstleistungen. Die Friedhofstechnik bietet so ein einmaliges Informationsangebot und Gelegenheit zu Netzwerken. Das ist wichtig, denn wir müssen Antworten haben auf die aktuellen Entwicklungen von Bestattungsformen und geänderten Kundenwünschen“, so Martin Walser, Geschäftsführer Fachverband Friedhofsgärtner im Landesverband Gartenbau NRW.

Mülheimer wird deutscher Meisterschaft junger Friedhofsgärtner

Auch in diesem Jahr wieder ein Highlight: Die Wettbewerbe. So wurde zum fünften Mal im Rahmen der Friedhofstechnik der Wettbewerb zur Deutschen Meisterschaft junger Friedhofsgärtner des BdF ausgerichtet. Fünf Friedhofsgärtner:innen aus ganz Deutschland zeigten vor Ort im Wettbewerb, wie viel Kreativität sie bei der Grabgestaltung besitzen und inspirierten die Besucher und auch die Jury mit neuen Ideen.

Neuer Deutscher Meister junger Friedhofsgärtner des Bundes deutscher Friedhofsgärtner wurde Björn Reinders vom Blumenhaus Buhle aus Mülheim an der Ruhr (NRW). Den zweiten Platz belegte Michel Schleifmann von der Friedhofsgärtnerei Bleckwehl aus Schöneck (Hessen). Den dritten Platz belegte Tom Adrian von der Friedhofsgärtnerei Adrian aus Bremen. Weitere Teilnehmer waren Christian Hegmann von der Friedhofsgärtnerei Hegmann aus Kassel (NRW) und Sina Zoe Platthaus von der Friedhofsgärtnerei Asbeck aus Iserlohn (NRW). (Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen e. V.)

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