Corona-Hilfe: Bundeslandwirtschaftsministeriums verlängert Bürgschaftsprogramm

Die Laufzeit des Corona-Bürgschaftsprogramms wurde jetzt bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat das Bürgschaftsprogramm zur Corona-Hilfe verlängert.

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Im April des vergangenen Jahres hat das Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Corona-Bürgschaftsprogramm für Liquiditätssicherungsdarlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank aufgelegt. Das Programm richtet sich an Unternehmen aus der Landwirtschaft, dem Wein- und Gartenbau, der Forstwirtschaft sowie der Fischerei und Aquakultur, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Liquiditätsengpässe haben. Angesichts des aktuelles Pandemie-Verlaufs hat Bundesministerin Julia Klöckner nun entschieden, die Laufzeit des Programmes um ein weiteres halbes Jahr bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern.

Julia Klöckner: „Die anhaltende Corona-Pandemie stellt auch Landwirte in Deutschland weiter vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Das zeigt auch die Tatsache, dass unser Bürgschaftsprogramm kontinuierlich in Anspruch genommen wird. Um betroffenen Betrieben auch weiterhin finanziell unter die Arme greifen zu können, habe ich das Programm daher bis zum Jahresende verlängert. Damit schaffen wir Sicherheit, um die Einschnitte für sie so weit wie möglich abzumildern. Regionale Erzeugung zu erhalten, ist in unser aller Interesse. Nicht zuletzt die Krise hat den enormen Stellenwert einer flächendeckenden, heimischen Landwirtschaft sehr deutlich gemacht.“

Mit Stand vom 31. März 2021 wurden bisher 120 Bürgschaften für Liquiditätssicherungsdarlehen in Höhe von insgesamt 40 Mio. Euro in Anspruch genommen. Wöchentlich kommen etwa ein bis zwei neue Bürgschaften hinzu. Angeboten werden Darlehen in Höhe von maximal 3 Mio. Euro. Bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) können bis zu 90% der Darlehenssumme verbürgt werden, bei Großunternehmen bis zu 80%. (BMEL)

 

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