BMEL: Frank-Walter Steinmeier eröffnete die Grüne Woche

Julia Klöckner: „Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist bei der Stärkung der ländlichen Regionen an unserer Seite, das ist ein wichtiges Signal“. Staatsoberhaupt besucht die Internationale Grüne Woche in Berlin, eröffnet Zukunftsforum zur ländlichen Entwicklung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner. Bild: BPA_Steffen Kugler.

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Auf Einladung der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 23. Januar die Internationale Grüne Woche in Berlin besucht. Gemeinsam eröffneten sie das 12. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Vorangegangen war ein Rundgang in Halle 4.2 mit Ständen des Ministeriums zum Motto „Lust aufs Land“.

Julia Klöckner : „Der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf der Grünen Woche und die Teilnahme an der Eröffnung unseres diesjährigen Zukunftsforums unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung der ländlichen Entwicklung – das Thema hat zu Recht hohe Priorität. Gleichwertige Lebensverhältnisse wirken Polarisierungstendenzen entgegen, befördern den Zusammenhalt. Das Staatsoberhaupt hier an unserer Seite zu wissen, ist ein wichtiges Signal. Denn die Herausforderungen betreffen die Mehrheit unserer Bevölkerung – 57% leben auf dem Land, 90% der Fläche in Deutschland sind ländlich geprägt. Zu Recht erwarten die Bürgerinnen und Bürger hier, nicht abgehängt zu werden, sie erwarten eine moderne Infrastruktur, die Anbindung an schnelles Internet, eine gute Gesundheitsversorgung, attraktive Arbeitsplätze sowie kulturelle und schulische Angebote. Konkret geht es beispielsweise darum, dass regelmäßig ein Bus fährt, Schulen geöffnet bleiben, man die Möglichkeit hat, vor Ort mal eine Theateraufführung oder Ausstellung zu besuchen.

Zum Leitmotto „Ländliche Entwicklung – Gemeinsame Aufgabe für Staat und Gesellschaft“ werden wir daher bei unserem Zukunftsforum 2019 gezielt beleuchten, welchen Beitrag wir alle leisten können und müssen, damit die ländlichen Regionen gut aufgestellt sind. Es geht um passgenaue Lösungen, nicht um Lösungen mit der Gießkanne, denn der Handlungsbedarf ist sehr unterschiedlich. Es geht darum, die Akteure vor Ort zu vernetzen und Perspektiven für alle Generationen zu schaffen.

Dass es im ländlichen Raum viel Innovationskraft, wirtschaftliche Dynamik und Bürger gibt, die anpacken und sich ehrenamtlich engagieren, haben wir eindrucksvoll auf unserem Rundgang erlebt. Unter anderem bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mit dem Projekt „SmartCountrySide“, das mit innovativen Ansätzen und Projekten im Bereich der Digitalisierung, Energiewirtschaft, Selbstversorgung und Partizipation die Attraktivität der Region steigern will sowie den Lokalhelden Gründerwerkstatt für den ländlichen Raum, die junge Gründer bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützt.

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