Grüne Woche: Klöckner zieht positive Bilanz

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zieht eine positive Bilanz der Internationalen Grünen Woche und des GFFA.

Bundesministerin Klöckner. Bild: CDU Rheinland-Pfalz.

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Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, erklärt zum Ende der 84. Internationalen Grünen Messe (IGW) in Berlin: „Unser diesjähriges Hallenmotto "Landwirtschaft mit Herz und Drohne" war ein voller Erfolg. Die Internationale Grüne Woche ist das größte und wichtigste Schaufenster unserer Land- und Ernährungswirtschaft. Die Grüne Woche ist der Ort, an dem Landwirte, Lebensmittelwirtschaft und Verbände ihre Branche erklären und für sie werben, wo wir gesellschaftliche Debatten um das richtige Wirtschaften, um Erwartungen und Machbarkeit und die Zukunft der Branche führen. Denn die Verbraucherinnen und Verbraucher haben Fragen, sind interessiert und wollen sich informieren – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Ständen in der Halle unseres Ministeriums haben so viele Gespräche geführt wie selten zuvor. Das ist gut und wichtig. Denn die Diskussionen rund um ernährungs- und landwirtschaftliche Themen sollten weniger emotional geführt werden und sich mehr an der Sache orientieren, an wissenschaftlichen Daten und Fakten. Wir müssen weg von ideologischen Schwarz-Weiß-Bildern – ich will hier versöhnen. Gerade, weil die Landwirtschaft nicht irgendeine Branche ist – im Gegenteil. 

Hallenmotto Digitalisierung

Bezogen auf das Thema Digitalisierung in der Halle des BMEL betonte die Ministerin: „Die Besucher haben gesehen, dass die Landwirtschaft eine der Branchen ist, in denen Digitalisierung längst angekommen ist. Digitale Technik bringt Bäume zum Sprechen und Landwirte bekommen heutzutage alle wichtigen Informationen über Pflanzen und Tiere auf unser Smartphone oder Tablet. Besonders hat mir in unserer Halle ein ‚Riesen-iPad‘ gefallen, mit dem die Besucherinnen und Besucher einen digitalen Stall selbst entwerfen und gleich sehen können, wie sich die Technik auswirkt. Das waren Publikumsmagneten.“ Dabei ist Digitalisierung kein Selbstzweck: „Mit Digitalisierung produzieren wir Lebensmittel effizienter und ressourcenschonender. Und das ist auch gut so. Denn wir müssen eine wachsende Weltbevölkerung ernähren. Und dabei hilft uns kein Polarisieren, sondern der Blick für die Realität.“

Durchbruch beim Global Forum für Food and Agriculture

Das Thema Digitalisierung stand auch auf der Agenda des diesjährigen „Global Forum for Food and Agriculture“ (GFFA), das in diesem Jahr bereits zum 11. Mal im Rahmen der IGW stattfand. Rund 2000 internationale Besucher aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, darunter 74 Ministerinnen und Minister sowie 12 hochrangige Vertreter internationaler Organisationen, waren angereist, um über „Landwirtschaft digital – Intelligente Lösungen für die Landwirtschaft der Zukunft“ zu beraten. Einen Höhepunkt bildeten die Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sowie die Übergabe eines Abschlusskommuniqués, das an den Generaldirektor der FAO, José Graziano da Silva übergeben wurde. „Auf dem Global Forum for Food and Agriculture haben wir uns mit über 70 Landwirtschaftsministern aus aller Welt auf einen internationalen Digitalrat verständigt – ein Durchbruch.“

Ländliche Räume

Ein weiteres Highlight in der zweiten Hälfte der Messewoche war der Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, der gemeinsam mit der Bundesministerin das 12. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des BMEL eröffnete. Vorangegangen war ein Rundgang in Halle 4.2 mit Ständen des Ministeriums zum Motto „Lust aufs Land“. Dazu Klöckner: „Mit dem Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf der Grünen Woche und seiner Rede zur Eröffnung unseres diesjährigen Zukunftsforums haben wir die ländlichen Räume in den Mittelpunkt gestellt. Gleichwertige Lebensverhältnisse wirken Polarisierungstendenzen entgegen, befördern den Zusammenhalt. Das Staatsoberhaupt hier an unserer Seite zu wissen, ist ein wichtiges Signal.“

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