Bayern: "Tag der offenen Gärtnerei"

Ein Blütenmeer füllt Bayerns Gewächshäuser im April. Kaum haben zu Ostern Primeln und Zwiebelpflanzen den Weg ins Freie angetreten, machen sich im Gewächshaus die Sommerblumen breit.

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Ein Blütenmeer füllt Bayerns Gewächshäuser im April. Kaum haben zu Ostern Primeln und Zwiebelpflanzen den Weg ins Freie angetreten, machen sich im Gewächshaus die Sommerblumen breit. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Der Gärtner gibt den Pflanzen nun mehr Platz, damit sie sich recken und strecken und ihre ganze Blütenpracht entfalten können. Und wenn sie dann am schönsten aussehen, wollen sie sich auch zeigen. Am 23. April laden deshalb Bayerns Gärtner ein zum „Tag der offenen Gärtnerei“. Sie öffnen ihre Gewächshäuser und die Blütenschönheiten betreten den Laufsteg. Wer die Pflanzentrends des Sommers 2016 kennenlernen möchte, ist dann hier richtig. Und ganz nebenbei erfährt er Tipps und Tricks rund ums Gärtnern direkt vom Profi.

Damit angesichts der großen Blütenvielfalt die Wahl nicht zur Qual wird, setzen die bayerischen Gärtner ihr ganzes Fachwissen ein. Jedes Jahr küren sie bei den blühenden Pflanzen und beim Gemüse ihren Liebling - die „Pflanze des Jahres“ bzw. das „Gemüse des Jahres“ - und geben damit eine Empfehlung an ihre Kunden. Beim „Tag der offenen Gärtnerei“ sind beide dann erstmals erhältlich.

Und da ein Blütenwunder selten alleine kommt, gibt es in der Gärtnerei gleich auch Vorschläge für passende Begleitpflanzen. Als „Bausatz“ zum Mitnehmen oder als fertig bepflanztes Gefäß mit geeigneten Pflanzpartnern. Wer gerne selbst auswählt, kann sich von Musterkästen inspirieren lassen. Und wer Pflanzen mit einem besonderen Plus sucht, ist in der Gärtnerei ebenfalls richtig. So richten die Gärtner z.B. ihr Augenmerk verstärkt auf bienen- und schmetterlingsfreundliche Pflanzen, kennzeichnen diese und unterstützen damit ihre Kunden bei der Auswahl.

Pflanzenfreaks und Gartenexperten kommen auf diese Weise ebenso auf ihre Kosten wie Gartenneulinge. Während der eine Ideen sammelt, greift der andere zu fertig zusammengestellten Pflanzkombinationen – mehr Gartenglück war nie.

„In der Gärtnerei bekommt wirklich jeder die passenden Pflanzen für sein grünes Paradies,“ so Roland Albert, Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes, „ob es sich um Blütenzauber für einen kleinen Balkon handelt oder Urlaubsstimmung für eine große Terrasse, die ersten Schritte zu selbsterzeugtem Gemüse oder einen „Naschtopf“ zum Verschenken.“

So unterschiedlich wie Bayerns Regionen sind auch die Ansprüche, die robuste und üppig blühende Pflanzen in den verschiedenen Gegenden erfüllen müssen. Bayerns Gärtner bedenken daher schon bei der Auswahl der Sorten, welche Beet- und Balkonpflanzen für das regionale Klima geeignet sind. Die Gärtnereien in Bayern produzieren deshalb einen großen Teil ihrer Beet- und Balkonpflanzen selbst oder beziehen sie von Kollegen aus der Region. Und schließlich gilt: Je kürzer der Weg aus dem Gewächshaus zum Kunden desto eher behalten die Pflanzen ihre Qualität.

Dass es sich lohnt, Pflanzen zu „kaufen, wo es wächst“, davon kann man sich am „Tag der offenen Gärtnerei“ selbst überzeugen. Die bayerischen Gärtnereien bieten ihren Kunden an diesem Tag jedoch noch einiges mehr: Vielerorts können sie sich über Ausstellungen und Verkostungen freuen, die den Gärtnereibesuch zum Erlebnis für die ganze Familie machen. Bei Vorträgen und Führungen lassen die Gärtner die Besucher hinter die Kulissen schauen.

Wer eine Gärtnerei in seiner Nähe sucht, hat einen kurzen Weg: Unter www.tag-der-offenen-gaertnerei.de gibt es eine komfortable Fachbetriebssuche, mit der sich Interessierte rasch und bequem alle Betriebe in ihrem Umkreis anzeigen lassen können, die einen "Tag der offenen Gärtnerei" veranstalten. (BGV)

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