- Startseite
- "1000 gute Gründe": Erbsen und Bohnen fr...
"1000 gute Gründe": Erbsen und Bohnen frisch vom Feld
Hülsenfrüchte zählen in jeder Jahreszeit zu den absoluten Superfoods. Während sie im Winter eher in deftigen Eintöpfen zum Einsatz kommen, begeistern sie im Frühsommer durch Frische, Farbe und Leichtigkeit. Denn jetzt haben leuchtend grüne Erbsen und Bohnen Saison, die zu einer modernen, pflanzenbetonten Küche unbedingt dazu gehören: Sie sind nicht nur köstlich, sondern tun uns auch noch richtig gut. Dazu sind sie sowohl als Hauptdarsteller als auch als Top-Beilage auf dem Teller und in Bowls eine echte Bereicherung. 1000 gute Gründe, diese beiden Saisonstars näher zu betrachten.
Auch wenn sie der gleichen Familie angehören, spielen sie kulinarisch sehr verschiedene Rollen. Erbsen schmecken eher leicht süßlich und weich, während grüne Bohnen etwas herber daherkommen. Beide sind aus der Sommerküche heute nicht mehr wegzudenken. Gerade jetzt kommen sie aus vielen deutschen Gemüsebauregionen frisch in den Handel. Wer es also regional und saisonal liebt, kann sich über diesen zusätzlichen Frischekick freuen.
Ein besonderer Genuss sind die beiden Hülsenfrüchte, wenn sie jung geerntet werden. Direkt nach der Ernte schmecken Erbsen besonders süß und saftig, Bohnen sind dann fein, knackig und zart. Gesund sind sie natürlich auch: In beiden steckt viel pflanzliches Eiweiß, dazu kommen wertvolle Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Zwar liefern getrocknete Hülsenfrüchte noch mehr Proteine, dafür überzeugen die gerade geernteten Varianten durch mehr Frische.
Und diese Frische schmeckt man: Erbsen gehören frisch ins Rahmgemüse, in Risotto oder perfekt auch zu jungen Kartoffeln. Bohnen kennt man klassisch im Salat, zu Kartoffeln und Speck oder als feine Beilage. In der modernen Küche geht man spielerischer mit beiden um: Erbsen schmecken köstlich als Püree auf geröstetem Brot oder zur Pasta mit Zitrone und Minze. Perfekt für jeden Grillabend ist auch eine frische Erbsen-Spargel-Panzanella. Bohnen sind lauwarm mit einem Nussdressing, Feta oder brauner Butter kombiniert einfach unwiderstehlich. Und natürlich kann man beide auch prima zusammen genießen: kurz blanchiert, mit frischen Kräutern und gutem Olivenöl behalten sie ihren ganz typischen Geschmack. Kulinarisch kreativ lassen sie sich auch mit Rehmedaillons kombinieren. Wichtig bei Bohnen ist, dass man sie immer gegart, also niemals roh essen sollte.
Bohnen und Erbsen stehen für eine Küche, die weder kompliziert noch allzu schwer sein muss, damit es gut schmeckt. Ein paar frische Schoten, etwas Butter, eine Prise Salz und ein Spritzer Zitrone – oft reicht das schon, damit aus einfachem Gemüse ein frischer Sommermoment wird.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.