Bayer: Verpflichtet sich zu mehr Transparenz

Bayer lädt Politiker und andere wichtige Stakeholder zu Gesprächen darüber ein, wie man wissenschaftliche Informationen zu Risikobewertungen von Pestiziden transparenter und leichter zugänglich machen kann.

Das Bayer-Kreuz bei Nacht. Bild: Bayer AG.

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Die erste Dialogveranstaltung findet am Donnerstag, 4. Juni, von 9.30 bis 10.45 Uhr statt. EURACTIV, ein unabhängiges Medienunternehmen mit Sitz in Brüssel, das auf EU-Politik spezialisiert ist, hat eine virtuelle Konferenz organisiert, auf der die Podiumsteilnehmer die europäische Gesetzgebung zu Pflanzenschutzmitteln und insbesondere die Bedeutung von Transparenz im Zusammenhang mit der Wiederzulassung von Glyphosat diskutieren werden.

„Wir teilen die Werte der Öffentlichkeit, wenn es um die Sicherheit unserer Familien, unseres Essens und um unsere Umwelt geht. Das öffentliche Interesse an Informationen zu Glyphosat und anderen Pestiziden nimmt zu, und wir wollen vorangehen, wenn es darum geht, einen besseren Zugang zu sicherheitsrelevanten Informationen zu ermöglichen und so die Transparenz des Regulierungsprozesses verbessern“, erklärte Teresa Babuscio, Director of Agricultural Affairs im Brüsseler Büro der Bayer-Division Crop Science. „Wir haben bezüglich Transparenz, Nachhaltigkeit und Umgang mit allen Interessengruppen höhere Maßstäbe für unser Handeln gesetzt. Mit dieser von Bayer unterstützten Veranstaltungsserie setzen wir unsere Bereitschaft fort, zuzuhören und zu lernen, und stellen unsere Maßnahmen vor.“

Die geplante EURACTIV-Veranstaltung ist die erste einer Reihe, die Bayer von Brüssel aus organisiert, um Wissenschaftler, Journalisten, Politiker und NGOs an den Gesprächen über Transparenz in der Wissenschaft zu beteiligen. Vor allem in Bezug auf die erneute Zulassung von Glyphosat in Europa. Sie folgt zeitlich dem Relaunch der Internetseite www.glyphosate.eu, einer neuen Plattform, auf der die europäische Glyphosate Renewal Group Informationen zum Wiederzulassungsverfahren von Glyphosat in der EU veröffentlicht. Dazu gehören die Sitzungsprotokolle von Gesprächen mit Behörden sowie der Antrag auf Wiederzulassung aus dem Dezember 2019. Der vollständige nichtvertrauliche Teil des im Jahr 2020 einzureichenden Dossiers wird demnächst veröffentlicht. Damit bietet Bayer Stakeholdern Zugang zu Informationen, damit sie sich am Wiederzulassungsprozess in der EU beteiligen können. Informationen zur Bedeutung von Glyphosat für die nachhaltige Landwirtschaft stehen auf einer speziellen Glyphosat-Website von Bayer zur Verfügung.

Transparenz fördert Vertrauen in Wissenschaft und Zulassungsverfahren

Mit Hinweis darauf, dass Transparenz ein Katalysator für Vertrauen sei, unterstrich Babuscio, dass Bayer weiterhin Informationen in Zusammenhang mit seinen landwirtschaftlichen Innovationen veröffentlichen werde, um die Anstrengungen des Unternehmens, die eigenen Transparenzstandards kontinuierlich zu erhöhen, zu bekräftigen.

Im Dezember 2017 hat Bayer seine Transparenzinitiative gestartet und veröffentlicht seitdem die vollständigen und detaillierten Sicherheitsstudien seiner Pflanzenschutzmittel auf einer speziell dafür eingerichteten webbasierten Plattform. Bis heute hat das Unternehmen die Informationen für 28 Wirkstoffe zur Verfügung gestellt, darunter alle 107 im Besitz von Bayer befindlichen Studienberichte über die Sicherheitsstudien für Glyphosat, die beim vorangegangenen regulatorischen Zulassungsverfahren in der Europäischen Union eingereicht wurden.

Bayer wird sich über Glyphosat hinaus weiterhin für mehr Transparenz einsetzen. Zwei neue Informationsmodule zu genetisch verändertem Saatgut und Pflanzenzüchtung werden neue Erkenntnisse und Erläuterungen zum Zulassungsprozess in der Wissenschaft liefern. Darüber hinaus wird Bayer im Rahmen eines neuen Besucherprogramms (OpenLabs) zeigen, wie streng seine Produkte im Labor und auf dem Feld getestet werden, um ihre Sicherheit, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. (Bayer)

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