BASF: Erste Registrierung für das Herbizid Tirexor®

Voraxor®, auf der Basis von Tirexor®, bietet Landwirten in Australien eine langanhaltende Wirkung gegen breitblättrige Unkräuter und einjähriges Weidelgras.

Das Herbizid Tirexor ist so flexibel, dass es in einer Vielzahl von Kulturpflanzen eingesetzt werden kann. Bild: BASF.

BASF hat von der australischen Behörde für Pflanzenschutz- und Tierarzneimittel (APVMA) die weltweit erste Registrierung für das innovative Herbizid Tirexor® erhalten. Der Wirkstoff Tirexor bietet den ersten neuen Wirkmechanismus zur Burndown-Behandlung von Ungräsern seit 20 Jahren. Australische Landwirte, die Weizen, Hartweizen und Gerste anbauen, werden zuerst von Produkten basierend auf Tirexor, die unter der Marke Voraxor® angeboten werden, profitieren. Dies gibt ihnen die Möglichkeit, ihr Spektrum an Herbiziden zur langanhaltenden Unkrautbekämpfung vor dem Auflaufen der Kulturpflanzen zu vergrößern. Weitere Registrierungsanträge für Tirexor in Ländern in Asien sowie in Süd- und Nordamerika sind geplant.

„Wir freuen uns, ein wichtiges neues Herbizid auf den Markt zu bringen, das den Landwirten mehr Auswahl zur wirksamen Kontrolle von Ungräsern bietet und bestehende Lücken in ihren Unkrautbekämpfungsprogrammen schließt“, sagt Peter Weinert, Vice President Global Strategic Marketing Herbicides im BASF-Unternehmensbereich Agricultural Solutions. „Tirexor zeigt eine herausragende Wirksamkeit bei der Kontrolle von breitblättrigen Unkräutern und wird ein wichtiger innovativer Baustein für die Unterdrückung von einjährigem Weidelgras sein.“

Tirexor ist ein schnell wirkendes und flexibles Herbizid, das Landwirten eine neue Basis für die Kontrolle von Unkräutern bietet. Es eignet sich als Mischungspartner mit anderen Herbiziden, da es sowohl besonders komplementär als auch kompatibel ist. Es zeichnet sich zudem bei niedrigen Aufwandmengen durch seine hohe und langanhaltende Wirksamkeit aus. Außerdem ist das Herbizid so flexibel, dass es in einer Vielzahl von Kulturpflanzen eingesetzt werden kann, darunter insbesondere Mais, Sojabohnen, Getreide, Erdnüsse, Zitrusfrüchte, Kernobst, Nussfrüchte, Ölpalmen und Hülsenfrüchte. Zudem kann Tirexor auf Nichtkulturland für das Vegetationsmanagement genutzt werden.

Tirexor wirkt, indem es das Enzym Protoporphyrinogen-Oxidase (PPO) blockiert und damit die Zellmembran von Pflanzen zerstört. Es verfügt über einen neuen Bindungsmechanismus zur optimalen Burndown-Behandlung von breitblättrigen Unkräutern und Ungräsern, bei denen erhebliche Resistenzprobleme aufgetreten sind.(BASF)

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