BASF: Ergebnis im 2. Quartal 2020 über Markterwartungen

BASF legt vorläufige Zahlen zum Geschäftsverlauf im 2. Quartal 2020 vor.

BASF hat vorläufige Zahlen zum Geschäftsverlauf im 2. Quartal 2020 vorgelegt. Bild: BASF.

Der Umsatz sank im 2. Quartal 2020 um 12,4% auf 12.680 Mio. Euro (2. Quartal 2019: 14.478 Mio. Euro). Das EBIT vor Sondereinflüssen, das den Verlauf des operativen Geschäfts der BASF-Gruppe im 2. Quartal 2020 widerspiegelt, lag mit voraussichtlich 226 Mio. Euro über den Erwartungen des Marktes und in der von BASF indizierten Bandbreite, jedoch deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals (2. Quartal 2019: 995 Mio. Euro). Der Rückgang des EBIT vor Sondereinflüssen resultiert aus den im Vergleich zum Vorjahresquartal signifikant gesunkenen Ergebnissen der Segmente Materials, Surface Technologies, Chemicals und Industrial Solutions. Der Nachfragerückgang aus der Automobilbranche – der wichtigsten Kundenindustrie des Unternehmens – war hierfür wesentlich. Gegenläufig wirkten Ergebnissteigerungen gegenüber dem Vorjahresquartal im Segment Nutrition & Care sowie in Sonstige. Das Ergebnis des Segments Agricultural Solutions lag auf dem Niveau des Vorjahresquartals.

Das EBIT der BASF-Gruppe im 2. Quartal 2020 lag mit voraussichtlich 59 Mio. Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals (2. Quartal 2019: 507 Mio. Euro).

Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen der BASF-Gruppe, das aufgrund einer nicht zahlungswirksamen Wertberichtigung der Beteiligung Wintershall Dea voraussichtlich –878 Mio. Euro beträgt, unterschreitet deutlich die aktuellen Analystenschätzungen sowie den Wert des Vorjahresquartals (2. Quartal 2019: 5.954 Mio. Euro). Die Wertberichtigung in Höhe von rund 800 Mio. Euro resultiert aus niedrigeren Öl- und Gaspreisprognosen sowie veränderten Einschätzungen von Reserven. Im Vorjahresquartal enthielt das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen einen Buchgewinn in Höhe von 5.684 Mio. Euro aus der Entkonsolidierung von Wintershall nach dem Zusammenschluss von Wintershall und DEA zum 1. Mai 2019. (BASF)

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