AuGaLa: Landschaftsgärtner-Cup zeigt starken Beruf

Bereits zum siebten Mal präsentierte das Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (AuGaLa) in diesem Jahr den Landschaftsgärtner-Cup.

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Bereits zum siebten Mal präsentierte das Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (AuGaLa) in diesem Jahr den Landschaftsgärtner-Cup. Zwölf Teams, bestehend aus jeweils zwei Auszubildenden, die sich zuvor bei den Wettbewerben der Landesverbände qualifiziert hatten, traten am 18. und 19. September bei der Fachmesse GaLaBau 2014 in Nürnberg an, um „Deutscher Meister" zu werden. Dazu mussten sie während des zweitägigen Wettbewerbs auf einer Fläche von vier mal vier Metern einen Garten im Landhausstil gestalten.

Das ganze Können zeigen
Der Gestaltungsplan stellte hohe Anforderungen an die Teilnehmer. Das ganze Können der jungen Landschaftsgärtner war gefordert: Vermessung, Bau einer Trockenmauer, Errichten einer Holzbank, Verlegen einer Pflasterdecke, Setzen von Plattenbelägen und natürlich Pflanzarbeiten. „Hier zeigt sich, wie vielfältig und kreativ der Beruf des Landschaftsgärtners ist. Ob Stein oder Holz, Erde oder Wasser, Technik oder Pflanzen - verschiedenste Materialien gehören zum Tätigkeitsfeld", so Thomas Wiemer, Referent für Nachwuchswerbung und Weiterbildung beim AuGaLa in Bad Honnef. Bei der Siegerehrung betonte August Forster, AuGaLa-Vorsitzender und Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL): „Alle Teams überzeugten durch ihr hohes Engagement, ihre Begeisterung und ihre Fachkenntnisse. Die Leistungen an den beiden Wettbewerbstagen waren so herausragend, dass eigentlich alle Teams den Meistertitel verdient hätten."

Regionale, nationale und internationale Berufsmeisterschaften
Doch nur ein Team konnte es bis auf das oberste Siegertreppchen schaffen. Tamara Kaufmann und Rouven Förschner aus dem Betrieb Wagner Gärten in Neresheim-Schweindorf in Baden-Württemberg erreichten den ersten Platz. Damit qualifizierten sie sich gleichzeitig für die Teilnahme an der internationalen Berufsweltmeisterschaft WorldSkills 2015 in São Paulo, bei der sie Deutschland vertreten werden. Die Teams auf den ersten drei Plätzen durften sich außerdem über ausgewählte Preise freuen. Auf den zweiten Platz kamen Florian Anderl und Maximilian Gerg von der Fuchs baut Gärten GmbH im bayerischen Lenggries. Den dritten Platz sicherten sich Marco Weber und Tim Bentrup von der Meyer zu Hörste GmbH Garten und Landschaftsbau im niedersächsischen Bad Rothenfelde.

Chancen für Auszubildende
Mit dem Ausbildungsförderwerk AuGaLa macht der Branchenverband BGL auf die Vielseitigkeit des Berufs des Landschaftsgärtners aufmerksam. Der Landschaftsgärtner-Cup ist nur eine von zahlreichen Maßnahmen. Die Webseite www.landschaftsgaertner.com bietet umfangreiche Informationen zum Berufsbild, zum Praktikum und zur Ausbildung sowie zu Fortbildungsmöglichkeiten und umfasst auch eine praktische Suchfunktion zu Betrieben vor Ort. Und natürlich sind die Landschaftsgärtner auch bei Facebook aktiv, mit mittlerweile mehr als 3.600 Fans und Live-Berichterstattung zu allen Cups: www.facebook.com/dielandschaftsgaertner.

„Wir wollen junge Frauen und Männer bei der Wahl ihres Ausbildungsberufes unterstützen", sagt Referent Wiemer. „Die grüne Branche bietet abwechslungsreiche Tätigkeiten. Wer gern an der frischen Luft und im Team arbeitet, sollte einfach mal ein Praktikum machen, um herauszufinden, ob Landschaftsgärtner der richtige Beruf für ihn ist." Wer sich jetzt im Herbst darum kümmert, hat beste Chancen, im nächsten Frühjahr einen Praktikumsplatz zu bekommen - dann ist in den Betrieben viel zu tun und Interessierte erhalten einen guten Einblick in die Bandbreite der Tätigkeiten im Garten- und Landschaftsbau. Und die Nachwuchsförderung des AuGaLa zahlt sich aus: Beim letztjährigen internationalen Wettbewerb, den WorldSkills 2013 in Leipzig, wurde das deutsche Landschaftsgärtner-Team Vizeweltmeister. (Quelle: BGL) 

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