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ZEHN: Gelbe Bänder markieren Bäume in Niedersachsen zur freien Ernte
Wer ein gelbes Band sichtbar an seinem Obstbaum befestigt, signalisiert: Hier dürfen alle für den Eigenbedarf kostenlos und ohne Rückfrage pflücken.
Die Erntesaison steht bevor – und mit ihr bietet sich eine besondere Gelegenheit für alle Obstliebhaber*innen: Wer gerne Obst selbst pflücken möchte, kann Ausschau nach einem Gelben Band am Baum halten. Dies zeigt, dass hier kostenlos für den Eigenbedarf geerntet werden darf. Bereits im sechsten Jahr ruft das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) Eigentümer*innen von Obstbäumen dazu auf, ihre Ernte, die sie selbst nicht nutzen, für die Allgemeinheit freizugeben.
Ziel des Ernteprojekts ist es, genießbares Obst vor dem Verderben zu bewahren und zugleich ein Zeichen für mehr Wertschätzung regionaler Lebensmittel zu setzen. Inzwischen hängen niedersachsenweit bereits an über 300 Standorten Gelbe Bänder an Bäumen und Sträuchern – von der Küste bis zum Harz. Und täglich kommen neue hinzu.
Regeln für sicheres und rücksichtsvolles Pflücken
„Wer Obst ernten möchte, sollte sich an ein paar einfache Regeln halten“, erklärt Charlotte Schneider, Fachreferentin im ZEHN: „Gehen Sie sorgsam mit fremdem Eigentum und der Natur um. Dann macht es allen Spaß. Das Klettern auf Bäume ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.”
Das offizielle Gelbe Band des ZEHN besteht aus Papier und ist mit einem Informationsblatt vor Ort kombiniert, um Verwechslungen mit anderen Markierungen im Obstbau zu vermeiden. So ist klar erkennbar: Hier darf gepflückt werden – ohne Rücksprache und kostenlos.
Mitmachen leicht gemacht
Viele Kommunen und Städte nehmen am Ernteprojekt „Gelbes Band“ teil, manche von ihnen bereits seit mehreren Jahren. Eine von ihnen ist die Gemeinde Faßberg, die dadurch die heimische Obsternte besser nutzt und Lebensmittelverschwendung vermeidet. „Zusätzlich hoffen wir dadurch einen respektvollen Umgang mit der Natur zu vermitteln und haben für die Teilnahme nur positive Rückmeldungen erhalten. Obwohl es anfangs den ein oder anderen Skeptiker gab, unterstützt inzwischen der
Förderverein Faßberg e.V. die Aktion und bringt die Bänder an den Obstbäumen an“, erläutert Phillip Holtfreter, Fachdienstleiter Hochbau bei der Gemeinde Faßberg.
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ZEHN: Gelbe Bänder markieren Bäume in Niedersachsen zur freien Ernte
Wer ein gelbes Band sichtbar an seinem Obstbaum befestigt, signalisiert: Hier dürfen alle für den Eigenbedarf kostenlos und ohne Rückfrage pflücken.
Die Erntesaison steht bevor – und mit ihr bietet sich eine besondere Gelegenheit für alle Obstliebhaber*innen: Wer gerne Obst selbst pflücken möchte, kann Ausschau nach einem Gelben Band am Baum halten. Dies zeigt, dass hier kostenlos für den Eigenbedarf geerntet werden darf. Bereits im sechsten Jahr ruft das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) Eigentümer*innen von Obstbäumen dazu auf, ihre Ernte, die sie selbst nicht nutzen, für die Allgemeinheit freizugeben.
Ziel des Ernteprojekts ist es, genießbares Obst vor dem Verderben zu bewahren und zugleich ein Zeichen für mehr Wertschätzung regionaler Lebensmittel zu setzen. Inzwischen hängen niedersachsenweit bereits an über 300 Standorten Gelbe Bänder an Bäumen und Sträuchern – von der Küste bis zum Harz. Und täglich kommen neue hinzu.
Regeln für sicheres und rücksichtsvolles Pflücken
„Wer Obst ernten möchte, sollte sich an ein paar einfache Regeln halten“, erklärt Charlotte Schneider, Fachreferentin im ZEHN: „Gehen Sie sorgsam mit fremdem Eigentum und der Natur um. Dann macht es allen Spaß. Das Klettern auf Bäume ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.”
Das offizielle Gelbe Band des ZEHN besteht aus Papier und ist mit einem Informationsblatt vor Ort kombiniert, um Verwechslungen mit anderen Markierungen im Obstbau zu vermeiden. So ist klar erkennbar: Hier darf gepflückt werden – ohne Rücksprache und kostenlos.
Mitmachen leicht gemacht
Viele Kommunen und Städte nehmen am Ernteprojekt „Gelbes Band“ teil, manche von ihnen bereits seit mehreren Jahren. Eine von ihnen ist die Gemeinde Faßberg, die dadurch die heimische Obsternte besser nutzt und Lebensmittelverschwendung vermeidet. „Zusätzlich hoffen wir dadurch einen respektvollen Umgang mit der Natur zu vermitteln und haben für die Teilnahme nur positive Rückmeldungen erhalten. Obwohl es anfangs den ein oder anderen Skeptiker gab, unterstützt inzwischen der
Förderverein Faßberg e.V. die Aktion und bringt die Bänder an den Obstbäumen an“, erläutert Phillip Holtfreter, Fachdienstleiter Hochbau bei der Gemeinde Faßberg.
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