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Wetter: So wird der Garten fit für neue Realitäten
Diese starken Schwakungen sorgen bei der Planung des Außenbereichs für neue Herausforderungen. Die Initiative der niederländischen Gartenpflanzenzüchter:innen zeigt, welche Pflanzen den Garten, Balkon oder die Terrasse widerstandsfähiger machen und dabei dauerhaft für ein lebendiges Grün sorgen.
Regen und Wasseraufnahme
Klimatische Veränderungen machen sich besonders im Garten bemerkbar. Regenwasser staut sich auf versiegelten Flächen, während es in Trockenphasen schnell an Feuchtigkeit fehlt. Begrünte Flächen wirken hier ausgleichend: Pflanzen, Sträucher und Bäume nehmen Wasser auf, ihre Wurzeln lockern den Boden und verbessern die Aufnahmefähigkeit. Gleichzeitig bremsen Blätter den Aufprall von Regentropfen, sodass Wasser gleichmäßiger versickert und Staunässe reduziert wird.
Pflanzen für sonnige Standorte
In sehr sonnigen Außenbereichen mit wenig Schattenplätzen sind Pflanzen gefragt, die mit Hitze und Trockenheit gut zurechtkommen. Dazu gehören beispiels-weise Lavendel, Portulak, Salbei, Thymian, Mauerpfeffer und Sonnenhut. Auch Ziergräser wie Federgras gedeihen hier gut. Diese Pflanzen benötigen vergleichsweise wenig Wasser und behalten selbst während Trockenperioden ihre Ausstrahlungskraft.
Grün für schattige Bereiche
Schattigere Standorte mit leicht feuchten Böden bieten ideale Bedingungen für unter anderem Funkien, Prachtspieren, Fingerhut, Hortensien und Rhododendren. Ergänzt durch Farne und Seggen entstehen auch in lichtärmeren Außenbereichen grüne Oasen.
Robust bei jedem Wetter
Einige Pflanzen zeigen sich besonders anpassungsfähig und kommen sowohl mit Nässe als auch mit Trockenheit gut zurecht. Häufig verfügen sie über kräftige Wurzelsysteme, die Wasser speichern und Stressphasen besser überstehen. Dazu zählen Storchschnabel, Taglilie, Knöterich sowie Ziergräser wie Chinaschilf und Reitgras. Diese Pflanzen helfen, Wasser im Boden zu speichern und regenerieren sich nach extremen Wetterlagen vergleichsweise schnell.
Bodenschutz durch dichte Bepflanzung
Bodendecker übernehmen eine wichtige Funktion im Garten: Sie schützen die Erde vor starker Sonneneinstrahlung, reduzieren Verdunstung und verhindern gleichzeitig, dass starke Regenfälle die oberste Bodenschicht abtragen. Außerdem fördern sie eine stabile Bodenstruktur und speichern Feuchtigkeit länger im Untergrund. Bewährte Arten sind Immergrün, Günsel und Storchschnabel.
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Wetter: So wird der Garten fit für neue Realitäten
Diese starken Schwakungen sorgen bei der Planung des Außenbereichs für neue Herausforderungen. Die Initiative der niederländischen Gartenpflanzenzüchter:innen zeigt, welche Pflanzen den Garten, Balkon oder die Terrasse widerstandsfähiger machen und dabei dauerhaft für ein lebendiges Grün sorgen.
Regen und Wasseraufnahme
Klimatische Veränderungen machen sich besonders im Garten bemerkbar. Regenwasser staut sich auf versiegelten Flächen, während es in Trockenphasen schnell an Feuchtigkeit fehlt. Begrünte Flächen wirken hier ausgleichend: Pflanzen, Sträucher und Bäume nehmen Wasser auf, ihre Wurzeln lockern den Boden und verbessern die Aufnahmefähigkeit. Gleichzeitig bremsen Blätter den Aufprall von Regentropfen, sodass Wasser gleichmäßiger versickert und Staunässe reduziert wird.
Pflanzen für sonnige Standorte
In sehr sonnigen Außenbereichen mit wenig Schattenplätzen sind Pflanzen gefragt, die mit Hitze und Trockenheit gut zurechtkommen. Dazu gehören beispiels-weise Lavendel, Portulak, Salbei, Thymian, Mauerpfeffer und Sonnenhut. Auch Ziergräser wie Federgras gedeihen hier gut. Diese Pflanzen benötigen vergleichsweise wenig Wasser und behalten selbst während Trockenperioden ihre Ausstrahlungskraft.
Grün für schattige Bereiche
Schattigere Standorte mit leicht feuchten Böden bieten ideale Bedingungen für unter anderem Funkien, Prachtspieren, Fingerhut, Hortensien und Rhododendren. Ergänzt durch Farne und Seggen entstehen auch in lichtärmeren Außenbereichen grüne Oasen.
Robust bei jedem Wetter
Einige Pflanzen zeigen sich besonders anpassungsfähig und kommen sowohl mit Nässe als auch mit Trockenheit gut zurecht. Häufig verfügen sie über kräftige Wurzelsysteme, die Wasser speichern und Stressphasen besser überstehen. Dazu zählen Storchschnabel, Taglilie, Knöterich sowie Ziergräser wie Chinaschilf und Reitgras. Diese Pflanzen helfen, Wasser im Boden zu speichern und regenerieren sich nach extremen Wetterlagen vergleichsweise schnell.
Bodenschutz durch dichte Bepflanzung
Bodendecker übernehmen eine wichtige Funktion im Garten: Sie schützen die Erde vor starker Sonneneinstrahlung, reduzieren Verdunstung und verhindern gleichzeitig, dass starke Regenfälle die oberste Bodenschicht abtragen. Außerdem fördern sie eine stabile Bodenstruktur und speichern Feuchtigkeit länger im Untergrund. Bewährte Arten sind Immergrün, Günsel und Storchschnabel.
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