VEREINIGTE HAGEL: Entwickelt Dürreversicherung weiter

Dürre zählt inzwischen zu den größten Risiken für die Landwirtschaft. Die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands hat 2026 erneut gezeigt, welche erheblichen wirtschaftlichen Schäden durch fehlende Niederschläge und Trockenstress entstehen können.

Während Hagelschäden heute bereits auf einem Großteil der landwirtschaftlichen Flächen versichert sind, ist die Absicherung gegen Dürre bislang noch wenig verbreitet.

Mit einer weiterentwickelten Dürreversicherung und dem neuen Trockenstresskonto bietet die VEREINIGTE HAGEL eine innovative Absicherung, die die tatsächliche Wasserversorgung der Pflanzen präziser abbildet als klassische Indizes. 

Der im Jahr 2026 durch Dürre verursachte Schaden beläuft sich nach Schätzungen des DRV auf rund 600 Mio. Euro. Dürre unterscheidet sich deutlich von anderen Risiken: Hagel verursacht Schäden oft innerhalb weniger Minuten und meist regional begrenzt. Dürre hingegen baut sich über Wochen oder Monate auf und kann große Gebiete gleichzeitig betreffen. Dadurch leiden sehr viele Betriebe zur selben Zeit unter geringeren Erträgen, Qualitätsverlusten und zusätzlichen Kosten.

Dürre: hoher Absicherungsbedarf, besondere Herausforderungen

Während Hagelschäden heute bereits auf einem Großteil der landwirtschaftlichen Flächen versichert sind, ist die Absicherung gegen Dürre bislang noch wenig verbreitet. Bayern ist eine Ausnahme, da die Mehrgefahrenversicherung dort umfangreich staatlich gefördert wird. Dabei können Dürreereignisse ganze Ernten gefährden und erhebliche finanzielle Belastungen für landwirtschaftliche Betriebe verursachen. Ein Grund für die bisher geringe Versicherungsdichte liegt in den Besonderheiten der Dürreversicherungen: Sie arbeiten mit Indexsystemen auf Basis von Niederschlagsmengen und entschädigen nicht den tatsächlich festgestellten Schaden auf einem einzelnen Schlag. Daher wird die konkrete Situation im Bestand oftmals nur eingeschränkt abgebildet.

Genau hier setzt die neue Dürreversicherung der VEREINIGTEN HAGEL an. Statt ausschließlich den Niederschlag zu betrachten, basiert der neue Index auf der nutzbaren Feldkapazität in Prozent (pflanzenverfügbare Bodenfeuchte). Damit wird das Problem an der Wurzel gepackt – genau dort, wo das Wasser für die Kulturen relevant ist.

In die Berechnung der Bodenfeuchte fließen zahlreiche Faktoren ein, die den Trockenstress einer Kultur beeinflussen: Niederschlag, Temperatur, Verdunstung, Wind, Globalstrahlung, Bodenart, Landnutzungsklasse, vorherige Witterungsverläufe (beispielsweise Frühjahrstrockenheit). 

Ein besonderer Vorteil der Bodenfeuchte liegt darin, dass sie nicht nur die aktuelle Wetterlage berücksichtigt, sondern auch die Witterung der vergangenen Monate. So wird beispielsweise ein trockenes Frühjahr automatisch miteinbezogen. Die Bodenfeuchte liefert damit ein realitätsnahes und umfassendes Bild der tatsächlichen Wasserversorgung der Pflanzen und bildet die Grundlage für eine moderne und verlässliche Absicherung gegen das Risiko Dürre. Ausgedrückt wird die Bodenfeuchte in Prozent nutzbare Feldkapazität (% nFK). Sinkt die Bodenfeuchte unter 50% nFK, geraten viele Kulturen zunehmend unter Trockenstress, was zu Ertragsverlusten führen kann.

Das Herzstück der neuen Dürreversicherung: das Trockenstresskonto

Kern des neuen Produkts ist das Trockenstresskonto. Es funktioniert ähnlich wie ein Punktekonto: Sinkt die Bodenfeuchte unter 50% der nutzbaren Feldkapazität (% nFK), werden täglich Trockenstresspunkte gesammelt. Je stärker die Unterschreitung, desto mehr Punkte werden dem Konto gutgeschrieben. Werden während des Haftungszeitraums genügend Punkte gesammelt und der vereinbarte Schwellenwert überschritten, erfolgt die Entschädigungsauszahlung automatisch – ohne Schadenmeldung oder Schadenbegutachtung.

Anders als rein niederschlagsbasierte Lösungen berücksichtigt das Trockenstresskonto die Entwicklung der Bodenfeuchte über den gesamten Haftungszeitraum. Damit wird das anhaltende Wasserdefizit für die Bestände erfasst, das durch einzelne Regenschauer nicht ausgeglichen werden kann. Das Verfahren macht Dürre transparent, objektiv und nachvollziehbar. Gleichzeitig wird der tatsächliche Trockenstress der Pflanzen differenzierter erfasst als bei herkömmlichen Niederschlagslösungen.

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Präzisere Abbildung von Trockenstress durch die Berücksichtigung der Bodenfeuchte
  • Einbeziehung wesentlicher Einflussgrößen wie Temperatur, Verdunstung und Bodenart
  • Berücksichtigung zurückliegender Trockenphasen
  • Transparente und nachvollziehbare Erfassung über das Trockenstresskonto
  • Automatische Schadenbearbeitung und Auszahlung bei Erreichen des Schwellenwertes
  • Förderfähige Absicherung gegen Dürre (je nach Bundesland)
  • Nahtlose Integration in die Secufarm®-Produktwelt und neue Gefahrenkombinationen möglich

Mit dem Relaunch der Dürreversicherung leistet die VEREINIGTE HAGEL einen wichtigen Beitrag, eines der größten Risiken für landwirtschaftliche Betriebe besser beherrschbar zu machen. Das neue Trockenstresskonto verbindet die Vorteile einer modernen Indexversicherung mit einer deutlich realitätsnäheren Abbildung von Trockenstress und setzt damit neue Maßstäbe in der Absicherung von Dürreschäden.

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VEREINIGTE HAGEL: Entwickelt Dürreversicherung weiter

Dürre zählt inzwischen zu den größten Risiken für die Landwirtschaft. Die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands hat 2026 erneut gezeigt, welche erheblichen wirtschaftlichen Schäden durch fehlende Niederschläge und Trockenstress entstehen können.

Während Hagelschäden heute bereits auf einem Großteil der landwirtschaftlichen Flächen versichert sind, ist die Absicherung gegen Dürre bislang noch wenig verbreitet.

Mit einer weiterentwickelten Dürreversicherung und dem neuen Trockenstresskonto bietet die VEREINIGTE HAGEL eine innovative Absicherung, die die tatsächliche Wasserversorgung der Pflanzen präziser abbildet als klassische Indizes. 

Der im Jahr 2026 durch Dürre verursachte Schaden beläuft sich nach Schätzungen des DRV auf rund 600 Mio. Euro. Dürre unterscheidet sich deutlich von anderen Risiken: Hagel verursacht Schäden oft innerhalb weniger Minuten und meist regional begrenzt. Dürre hingegen baut sich über Wochen oder Monate auf und kann große Gebiete gleichzeitig betreffen. Dadurch leiden sehr viele Betriebe zur selben Zeit unter geringeren Erträgen, Qualitätsverlusten und zusätzlichen Kosten.

Dürre: hoher Absicherungsbedarf, besondere Herausforderungen

Während Hagelschäden heute bereits auf einem Großteil der landwirtschaftlichen Flächen versichert sind, ist die Absicherung gegen Dürre bislang noch wenig verbreitet. Bayern ist eine Ausnahme, da die Mehrgefahrenversicherung dort umfangreich staatlich gefördert wird. Dabei können Dürreereignisse ganze Ernten gefährden und erhebliche finanzielle Belastungen für landwirtschaftliche Betriebe verursachen. Ein Grund für die bisher geringe Versicherungsdichte liegt in den Besonderheiten der Dürreversicherungen: Sie arbeiten mit Indexsystemen auf Basis von Niederschlagsmengen und entschädigen nicht den tatsächlich festgestellten Schaden auf einem einzelnen Schlag. Daher wird die konkrete Situation im Bestand oftmals nur eingeschränkt abgebildet.

Genau hier setzt die neue Dürreversicherung der VEREINIGTEN HAGEL an. Statt ausschließlich den Niederschlag zu betrachten, basiert der neue Index auf der nutzbaren Feldkapazität in Prozent (pflanzenverfügbare Bodenfeuchte). Damit wird das Problem an der Wurzel gepackt – genau dort, wo das Wasser für die Kulturen relevant ist.

In die Berechnung der Bodenfeuchte fließen zahlreiche Faktoren ein, die den Trockenstress einer Kultur beeinflussen: Niederschlag, Temperatur, Verdunstung, Wind, Globalstrahlung, Bodenart, Landnutzungsklasse, vorherige Witterungsverläufe (beispielsweise Frühjahrstrockenheit). 

Ein besonderer Vorteil der Bodenfeuchte liegt darin, dass sie nicht nur die aktuelle Wetterlage berücksichtigt, sondern auch die Witterung der vergangenen Monate. So wird beispielsweise ein trockenes Frühjahr automatisch miteinbezogen. Die Bodenfeuchte liefert damit ein realitätsnahes und umfassendes Bild der tatsächlichen Wasserversorgung der Pflanzen und bildet die Grundlage für eine moderne und verlässliche Absicherung gegen das Risiko Dürre. Ausgedrückt wird die Bodenfeuchte in Prozent nutzbare Feldkapazität (% nFK). Sinkt die Bodenfeuchte unter 50% nFK, geraten viele Kulturen zunehmend unter Trockenstress, was zu Ertragsverlusten führen kann.

Das Herzstück der neuen Dürreversicherung: das Trockenstresskonto

Kern des neuen Produkts ist das Trockenstresskonto. Es funktioniert ähnlich wie ein Punktekonto: Sinkt die Bodenfeuchte unter 50% der nutzbaren Feldkapazität (% nFK), werden täglich Trockenstresspunkte gesammelt. Je stärker die Unterschreitung, desto mehr Punkte werden dem Konto gutgeschrieben. Werden während des Haftungszeitraums genügend Punkte gesammelt und der vereinbarte Schwellenwert überschritten, erfolgt die Entschädigungsauszahlung automatisch – ohne Schadenmeldung oder Schadenbegutachtung.

Anders als rein niederschlagsbasierte Lösungen berücksichtigt das Trockenstresskonto die Entwicklung der Bodenfeuchte über den gesamten Haftungszeitraum. Damit wird das anhaltende Wasserdefizit für die Bestände erfasst, das durch einzelne Regenschauer nicht ausgeglichen werden kann. Das Verfahren macht Dürre transparent, objektiv und nachvollziehbar. Gleichzeitig wird der tatsächliche Trockenstress der Pflanzen differenzierter erfasst als bei herkömmlichen Niederschlagslösungen.

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Präzisere Abbildung von Trockenstress durch die Berücksichtigung der Bodenfeuchte
  • Einbeziehung wesentlicher Einflussgrößen wie Temperatur, Verdunstung und Bodenart
  • Berücksichtigung zurückliegender Trockenphasen
  • Transparente und nachvollziehbare Erfassung über das Trockenstresskonto
  • Automatische Schadenbearbeitung und Auszahlung bei Erreichen des Schwellenwertes
  • Förderfähige Absicherung gegen Dürre (je nach Bundesland)
  • Nahtlose Integration in die Secufarm®-Produktwelt und neue Gefahrenkombinationen möglich

Mit dem Relaunch der Dürreversicherung leistet die VEREINIGTE HAGEL einen wichtigen Beitrag, eines der größten Risiken für landwirtschaftliche Betriebe besser beherrschbar zu machen. Das neue Trockenstresskonto verbindet die Vorteile einer modernen Indexversicherung mit einer deutlich realitätsnäheren Abbildung von Trockenstress und setzt damit neue Maßstäbe in der Absicherung von Dürreschäden.

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