SfE: Erste Hilfe für schwächelnde Sterne

In Millionen Haushalten leuchten derzeit Weihnachtssterne. Viele zeigen sich von ihrer schönsten Seite – andere verlieren Blätter oder wirken schlapp.

Die Experten von Stars for Europe (SfE) erklären, worauf es jetzt ankommt, damit Weihnachtssterne wieder zu Hochform auflaufen. Bild: Stars for Europe.

Manchmal steckt zu viel oder zu wenig Wasser dahinter, mindestens genauso oft aber der falsche Standort. Licht, Temperatur und Luftzug entscheiden wesentlich über die Lebensdauer der Pflanze – und lassen sich meist mit kleinen Anpassungen verbessern. Die Experten von Stars for Europe (SfE) erklären, worauf es jetzt ankommt, damit Weihnachtssterne wieder zu Hochform auflaufen.

Licht als Energiequelle

Weihnachtssterne lieben es hell. Besonders in der dunklen Jahreszeit wirkt ein Standort an einem Süd- oder Südwestfenster wie ein Energieschub. Ist kein Platz an der Sonne vorhanden, können Tageslichtlampen Abhilfe schaffen. Die tun übrigens auch der menschlichen Psyche gut.

Kältebrücken vermeiden

Fensternähe ist ideal – solange Blätter oder Triebe nicht direkt die Scheibe berühren. Kalte Glasflächen oder Fensterbänke aus Stein können Blattfall auslösen. Ein Untersetzer aus Kork oder Holz unter dem Übertopf wirkt wie ein Wärmepuffer und schützt die Wurzeln.

Abstand zu Wärmequellen halten

Heizungsluft ist trockener und wärmer, als Weihnachtssterne vertragen. Darum die Pflanzen nicht direkt neben Heizkörper, Kamin oder Ofen stellen. Auch bei Fußbodenheizungen ist Abstand sinnvoll. Ein niedriger Hocker oder ein Teppich schafft Distanz.

Zugluft? Besser nicht

Zugluft gilt als Stressfaktor Nummer eins. Weht dem Weihnachtsstern beim Öffnen von Haustür oder Fenster kalte Luft um die Nase, ist es schnell vorbei mit der farbenfrohen Pracht. Besser: Kurz an einen geschützten Platz umstellen, lüften, wieder zurück – das zahlt sich aus.

Von Obst und Gemüse fernhalten

Viele Obst- und Gemüsearten geben das Reifegas Ethylen ab, darunter Äpfel, Bananen, Birnen,  Kiwis, Gurken oder Tomaten. Bei Weihnachtssternen beschleunigt das den Alterungsprozess und kann in der Folge Blattfall auslösen. Ideal ist deshalb ein Platz mit Abstand zur Obstschale.

Kleiner Check – große Wirkung

Ein kurzer Standortcheck wirkt oft Wunder: hell, kein Kontakt zur Fensterscheibe, keine Kälte von unten, Abstand zu Wärmequellen, stabile 18–22 Grad, keine Zugluft. Manchmal genügt es, den Topf ein Stück zu verrücken, die Obstschale vom Standort des Weihnachtssterns zu entfernen oder einen Untersetzer zu ergänzen. Der Weihnachtsstern dankt es sichtbar und bleibt bis weit ins neue Jahr ein farbiger Akzent im Winter.

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SfE: Erste Hilfe für schwächelnde Sterne

In Millionen Haushalten leuchten derzeit Weihnachtssterne. Viele zeigen sich von ihrer schönsten Seite – andere verlieren Blätter oder wirken schlapp.

Die Experten von Stars for Europe (SfE) erklären, worauf es jetzt ankommt, damit Weihnachtssterne wieder zu Hochform auflaufen. Bild: Stars for Europe.

Manchmal steckt zu viel oder zu wenig Wasser dahinter, mindestens genauso oft aber der falsche Standort. Licht, Temperatur und Luftzug entscheiden wesentlich über die Lebensdauer der Pflanze – und lassen sich meist mit kleinen Anpassungen verbessern. Die Experten von Stars for Europe (SfE) erklären, worauf es jetzt ankommt, damit Weihnachtssterne wieder zu Hochform auflaufen.

Licht als Energiequelle

Weihnachtssterne lieben es hell. Besonders in der dunklen Jahreszeit wirkt ein Standort an einem Süd- oder Südwestfenster wie ein Energieschub. Ist kein Platz an der Sonne vorhanden, können Tageslichtlampen Abhilfe schaffen. Die tun übrigens auch der menschlichen Psyche gut.

Kältebrücken vermeiden

Fensternähe ist ideal – solange Blätter oder Triebe nicht direkt die Scheibe berühren. Kalte Glasflächen oder Fensterbänke aus Stein können Blattfall auslösen. Ein Untersetzer aus Kork oder Holz unter dem Übertopf wirkt wie ein Wärmepuffer und schützt die Wurzeln.

Abstand zu Wärmequellen halten

Heizungsluft ist trockener und wärmer, als Weihnachtssterne vertragen. Darum die Pflanzen nicht direkt neben Heizkörper, Kamin oder Ofen stellen. Auch bei Fußbodenheizungen ist Abstand sinnvoll. Ein niedriger Hocker oder ein Teppich schafft Distanz.

Zugluft? Besser nicht

Zugluft gilt als Stressfaktor Nummer eins. Weht dem Weihnachtsstern beim Öffnen von Haustür oder Fenster kalte Luft um die Nase, ist es schnell vorbei mit der farbenfrohen Pracht. Besser: Kurz an einen geschützten Platz umstellen, lüften, wieder zurück – das zahlt sich aus.

Von Obst und Gemüse fernhalten

Viele Obst- und Gemüsearten geben das Reifegas Ethylen ab, darunter Äpfel, Bananen, Birnen,  Kiwis, Gurken oder Tomaten. Bei Weihnachtssternen beschleunigt das den Alterungsprozess und kann in der Folge Blattfall auslösen. Ideal ist deshalb ein Platz mit Abstand zur Obstschale.

Kleiner Check – große Wirkung

Ein kurzer Standortcheck wirkt oft Wunder: hell, kein Kontakt zur Fensterscheibe, keine Kälte von unten, Abstand zu Wärmequellen, stabile 18–22 Grad, keine Zugluft. Manchmal genügt es, den Topf ein Stück zu verrücken, die Obstschale vom Standort des Weihnachtssterns zu entfernen oder einen Untersetzer zu ergänzen. Der Weihnachtsstern dankt es sichtbar und bleibt bis weit ins neue Jahr ein farbiger Akzent im Winter.

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