Schweizer Hagel: Prämienwachstum und normale Schadensbilanz

Die Schweizer Hagel hält unverändert an ihrem Ziel fest, umfassende und bedarfsgerechte Versicherungsprodukte zum Schutz der landwirtschaftlichen Kulturen gegen Unwetterrisiken anzubieten.

Die Schweizer Hagel hält unverändert an ihrem Ziel fest, umfassende und bedarfsgerechte Versicherungsprodukte zum Schutz der landwirtschaftlichen Kulturen gegen Unwetterrisiken anzubieten. Dazu investiert sie in qualifiziertes Personal, in IT-Technologien und in neue Versicherungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel indexbasierte Lösungen oder Ertragsdeckungen.

2014 nahm das Prämienvolumen in der Schweiz um 4% zu, auf 50,4 Mio. CHF. Schadenmässig, fiel das Jahr, trotz meteorologisch schwieriger Bedingungen und schwerer Unwetterschäden in den Regionen Emmental und Entlebuch sowie wiederholter Hagelschläge am Genfersee, normal aus.

Im Ausland – Frankreich und Italien – legte das Prämienvolumen um beachtliche 29% auf 88,2 Mio. CHF zu. Dies ist sowohl auf eine Zunahme der versicherten Werte als auch auf tarifliche Effekte zurückzuführen. Schadenseitig traten häufig größere Hagelzüge auf. Dank guter Risikoverteilung lag der Schadensatz dennoch nur leicht über dem Durchschnitt.

Gesamthaft legte das Prämienvolumen um 19% auf 138,6 Mio. CHF zu. Der Schadensatz belief sich auf 69%, gegenüber 109% im Vorjahr. Nach Berücksichtigung der Rückversicherung, der technischen Kosten und der Kapitalanlagen resultierte ein Gewinn vor Veränderung der Reserven von 18,1 Mio. CHF (Vorjahr: Verlust von 17,9 Mio. CHF). Die Schweizer Hagel, als kleine, feine und solide Gesellschaft blickt – trotz anspruchsvoller Klimaaussichten – zuversichtlich in die Zukunft.

Die Schweizer Hagel, als genossenschaftliche Selbsthilfeorganisation für die Absicherung von Unwetterrisiken, will auch künftig alles daran setzen, optimale existenzsichernde Versicherungsprodukte für die Landwirtschaft anzubieten. Im Jahr 2015 werden demnach neue Versicherungsprodukte eingeführt, darunter eine ausgebaute Trockenheitsdeckung für alle Ackerkulturen sowie Auswuchsdeckung für Getreide. Somit wird die bereits sehr breite Deckungspalette, im Gegensatz zu anderen Ländern in Europa ohne eine staatliche Unterstützung, weiter ausgebaut. (hagel.ch)

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Die Schweizer Hagel hält unverändert an ihrem Ziel fest, umfassende und bedarfsgerechte Versicherungsprodukte zum Schutz der landwirtschaftlichen Kulturen gegen Unwetterrisiken anzubieten.

Die Schweizer Hagel hält unverändert an ihrem Ziel fest, umfassende und bedarfsgerechte Versicherungsprodukte zum Schutz der landwirtschaftlichen Kulturen gegen Unwetterrisiken anzubieten. Dazu investiert sie in qualifiziertes Personal, in IT-Technologien und in neue Versicherungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel indexbasierte Lösungen oder Ertragsdeckungen.

2014 nahm das Prämienvolumen in der Schweiz um 4% zu, auf 50,4 Mio. CHF. Schadenmässig, fiel das Jahr, trotz meteorologisch schwieriger Bedingungen und schwerer Unwetterschäden in den Regionen Emmental und Entlebuch sowie wiederholter Hagelschläge am Genfersee, normal aus.

Im Ausland – Frankreich und Italien – legte das Prämienvolumen um beachtliche 29% auf 88,2 Mio. CHF zu. Dies ist sowohl auf eine Zunahme der versicherten Werte als auch auf tarifliche Effekte zurückzuführen. Schadenseitig traten häufig größere Hagelzüge auf. Dank guter Risikoverteilung lag der Schadensatz dennoch nur leicht über dem Durchschnitt.

Gesamthaft legte das Prämienvolumen um 19% auf 138,6 Mio. CHF zu. Der Schadensatz belief sich auf 69%, gegenüber 109% im Vorjahr. Nach Berücksichtigung der Rückversicherung, der technischen Kosten und der Kapitalanlagen resultierte ein Gewinn vor Veränderung der Reserven von 18,1 Mio. CHF (Vorjahr: Verlust von 17,9 Mio. CHF). Die Schweizer Hagel, als kleine, feine und solide Gesellschaft blickt – trotz anspruchsvoller Klimaaussichten – zuversichtlich in die Zukunft.

Die Schweizer Hagel, als genossenschaftliche Selbsthilfeorganisation für die Absicherung von Unwetterrisiken, will auch künftig alles daran setzen, optimale existenzsichernde Versicherungsprodukte für die Landwirtschaft anzubieten. Im Jahr 2015 werden demnach neue Versicherungsprodukte eingeführt, darunter eine ausgebaute Trockenheitsdeckung für alle Ackerkulturen sowie Auswuchsdeckung für Getreide. Somit wird die bereits sehr breite Deckungspalette, im Gegensatz zu anderen Ländern in Europa ohne eine staatliche Unterstützung, weiter ausgebaut. (hagel.ch)

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