Schlupfwespen: Neue Forschungsergebnisse

Wissenschaftler der Universität im niederländischen Wageningen haben jetzt als erste die steuerbare vegetative Vermehrung von Trichogramma-Schlupfwespen entdeckt.Dabei werden die Trichogramma-Schlupfwespen mit den natürlichen Wolbachia-Bakterien infiziert, einem Bakterium, das auch bei anderen Schlupfwespenarten vorkommt. Nach der Infektion vermehren sich dann die Schlupfwespen vegetativ weiter.

 

Trichogramma-Schlupfwespen werden als Nützlinge im Gartenbau unter Glas eingesetzt und sind mit der neuen Methode leichter und zahlreicher zu vermehren, was sich positiv auf die Effizienz beim Einsatz in der Praxis auswirken sollte.

 

Die Untersuchungen wurden vom Entomologen Ties Huigens zusammen mit Forschern der Universität Wageningen und der Universität in Riverside, Kalifornien, USA, durchgeführt. Die Ergebnisse wurde jetzt in der Fachzeitschrift „Proceedings of the Royal Society London, Biological Sciences” veröffentlicht. (ah)

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Schlupfwespen: Neue Forschungsergebnisse

Wissenschaftler der Universität im niederländischen Wageningen haben jetzt als erste die steuerbare vegetative Vermehrung von Trichogramma-Schlupfwespen entdeckt.Dabei werden die Trichogramma-Schlupfwespen mit den natürlichen Wolbachia-Bakterien infiziert, einem Bakterium, das auch bei anderen Schlupfwespenarten vorkommt. Nach der Infektion vermehren sich dann die Schlupfwespen vegetativ weiter.

 

Trichogramma-Schlupfwespen werden als Nützlinge im Gartenbau unter Glas eingesetzt und sind mit der neuen Methode leichter und zahlreicher zu vermehren, was sich positiv auf die Effizienz beim Einsatz in der Praxis auswirken sollte.

 

Die Untersuchungen wurden vom Entomologen Ties Huigens zusammen mit Forschern der Universität Wageningen und der Universität in Riverside, Kalifornien, USA, durchgeführt. Die Ergebnisse wurde jetzt in der Fachzeitschrift „Proceedings of the Royal Society London, Biological Sciences” veröffentlicht. (ah)

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