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REWE Group: 3. Statusbericht Chemischer Pflanzenschutz
Die REWE Group hat bei ihrem Ziel, die Pestizidbelastung von konventionellem Frischobst und -gemüse kontinuierlich zu verringern, auch im vergangenen Jahr deutliche Fortschritte gemacht. Die Belastung mit Pestiziden wurde sowohl im Vergleich zu 2009 als auch zu den Vorjahren deutlich gesenkt.
Die Bewertung der Pestizidbelastung erfolgte anhand von zwei Grundkriterien, der chronischen und der akuten Gesundheitsbelastung durch Pestizidrückstände. Die chronische Gesundheitsbelastung durch Pestizidrückstände auf konventionellem Obst und Gemüse bei der REWE Group hat sich seit 2007 um nahezu 50% verringert. Die sogenannte akute Gefährdung konnte im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert werden und beträgt nur noch zwölf Prozent des Vergleichsjahrs 2007. Mit der Aus- und Bewertung der mehr als 7.200 Proben von über 100 verschiedenen Obst- und Gemüseprodukten aus etwa 60 Herkunftsländern wurde wieder die unabhängige österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 beauftragt.
Dies ist bereits der dritte Statusbericht „Chemischer Pflanzenschutz“, den die REWE Group als einziger Lebensmittelhändler in Deutschland veröffentlicht und im Internet als Download anbietet. Der knapp 400 Seiten umfassende Statusbericht „Chemischer Pflanzenschutz“ beinhaltet für die wichtigsten Obst- und Gemüsesorten sowohl detaillierte Auswertungen nach Produkt, Sorte, Herkunftsland und Wirkstoff, als auch eine Bewertung der Pestizidbelastung des Gesamtobst- und Gemüsesortiments in Form von Belastungsindizes.
Für die Beurteilung der chronischen Gesundheitsgefährdung durch Pestizidrückstände hat GLOBAL 2000 im Rahmen des mit der REWE International AG umgesetzten PestizidReduktionsProgramms (PRP) eigene maximal zulässige Grenzwerte, die sogenannten „PRP-Werte“ entwickelt. Diese liegen meist deutlich unter den gesetzlichen Vorgaben und gelten für den gesamten Obst- und Gemüsebereich. Außerdem wird die jährliche Verzehrsmenge berücksichtigt. Für die Bewertung der akuten Gesundheitsgefährdung wurde die international anerkannte Akute Referenzdosis (ARfD) herangezogen.
Trotz der bemerkenswerten Reduzierung der Pestizidbelastung sieht GLOBAL 2000 weiteren Handlungsbedarf. Kritisch sieht die Umweltschutzorganisation vor allem, dass immer noch zum Teil problematische Wirkstoffe im Anbau von Frischobst und -gemüse eingesetzt werden. GLOBAL 2000 empfiehlt deshalb, die REWE Group-Negativliste um diese zu Stoffe zu ergänzen. Die Kölner Unternehmensgruppe teilt diese Auffassung grundsätzlich und arbeitet daran, wo dies möglich ist, auf alternative Pflanzenschutzmaßnahmen umzustellen.
Die im Jahr 1927 gegründete REWE Group ist mit einem Umsatz von über 53 Mrd. Euro (2010) und derzeit mehr als 310.000 Beschäftigten einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Das mehr als 80 Jahre alte Unternehmen ist derzeit in 14 Ländern mit 15.000 Märkten präsent. 2010 beschäftigte die Unternehmensgruppe in Deutschland 224.000 Mitarbeiter in rund 11.000 Märkten und erwirtschaftete einen Umsatz von 36,5 Mrd. Euro.
Zu den Vertriebslinien zählen Super- und Verbrauchermärkte der Marken REWE, REWE CENTER, REWE CITY, toom und BILLA, der Discounter PENNY, die Märkte von toom Baumarkt (toom Baumarkt und B1 Discount Baumarkt) und die Elektronikfachmärkte von ProMarkt. Zur Touristik gehören die Veranstalter ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG sowie Dertour und Meier’s Weltreisen sowie die Geschäftsreisesparte FCm Travel Solutions und rund 2.500 Reisebüros (u.a. ATLASReisen, DER Reisebüro, DERPART).
Der Statusbericht „Chemischer Pflanzenschutz“ steht als Download zur Verfügung unter: www.rewe-group.com/Statusbericht-Pflanzenschutz. (rewe)
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REWE Group: 3. Statusbericht Chemischer Pflanzenschutz
Die REWE Group hat bei ihrem Ziel, die Pestizidbelastung von konventionellem Frischobst und -gemüse kontinuierlich zu verringern, auch im vergangenen Jahr deutliche Fortschritte gemacht. Die Belastung mit Pestiziden wurde sowohl im Vergleich zu 2009 als auch zu den Vorjahren deutlich gesenkt.
Die Bewertung der Pestizidbelastung erfolgte anhand von zwei Grundkriterien, der chronischen und der akuten Gesundheitsbelastung durch Pestizidrückstände. Die chronische Gesundheitsbelastung durch Pestizidrückstände auf konventionellem Obst und Gemüse bei der REWE Group hat sich seit 2007 um nahezu 50% verringert. Die sogenannte akute Gefährdung konnte im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert werden und beträgt nur noch zwölf Prozent des Vergleichsjahrs 2007. Mit der Aus- und Bewertung der mehr als 7.200 Proben von über 100 verschiedenen Obst- und Gemüseprodukten aus etwa 60 Herkunftsländern wurde wieder die unabhängige österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 beauftragt.
Dies ist bereits der dritte Statusbericht „Chemischer Pflanzenschutz“, den die REWE Group als einziger Lebensmittelhändler in Deutschland veröffentlicht und im Internet als Download anbietet. Der knapp 400 Seiten umfassende Statusbericht „Chemischer Pflanzenschutz“ beinhaltet für die wichtigsten Obst- und Gemüsesorten sowohl detaillierte Auswertungen nach Produkt, Sorte, Herkunftsland und Wirkstoff, als auch eine Bewertung der Pestizidbelastung des Gesamtobst- und Gemüsesortiments in Form von Belastungsindizes.
Für die Beurteilung der chronischen Gesundheitsgefährdung durch Pestizidrückstände hat GLOBAL 2000 im Rahmen des mit der REWE International AG umgesetzten PestizidReduktionsProgramms (PRP) eigene maximal zulässige Grenzwerte, die sogenannten „PRP-Werte“ entwickelt. Diese liegen meist deutlich unter den gesetzlichen Vorgaben und gelten für den gesamten Obst- und Gemüsebereich. Außerdem wird die jährliche Verzehrsmenge berücksichtigt. Für die Bewertung der akuten Gesundheitsgefährdung wurde die international anerkannte Akute Referenzdosis (ARfD) herangezogen.
Trotz der bemerkenswerten Reduzierung der Pestizidbelastung sieht GLOBAL 2000 weiteren Handlungsbedarf. Kritisch sieht die Umweltschutzorganisation vor allem, dass immer noch zum Teil problematische Wirkstoffe im Anbau von Frischobst und -gemüse eingesetzt werden. GLOBAL 2000 empfiehlt deshalb, die REWE Group-Negativliste um diese zu Stoffe zu ergänzen. Die Kölner Unternehmensgruppe teilt diese Auffassung grundsätzlich und arbeitet daran, wo dies möglich ist, auf alternative Pflanzenschutzmaßnahmen umzustellen.
Die im Jahr 1927 gegründete REWE Group ist mit einem Umsatz von über 53 Mrd. Euro (2010) und derzeit mehr als 310.000 Beschäftigten einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Das mehr als 80 Jahre alte Unternehmen ist derzeit in 14 Ländern mit 15.000 Märkten präsent. 2010 beschäftigte die Unternehmensgruppe in Deutschland 224.000 Mitarbeiter in rund 11.000 Märkten und erwirtschaftete einen Umsatz von 36,5 Mrd. Euro.
Zu den Vertriebslinien zählen Super- und Verbrauchermärkte der Marken REWE, REWE CENTER, REWE CITY, toom und BILLA, der Discounter PENNY, die Märkte von toom Baumarkt (toom Baumarkt und B1 Discount Baumarkt) und die Elektronikfachmärkte von ProMarkt. Zur Touristik gehören die Veranstalter ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG sowie Dertour und Meier’s Weltreisen sowie die Geschäftsreisesparte FCm Travel Solutions und rund 2.500 Reisebüros (u.a. ATLASReisen, DER Reisebüro, DERPART).
Der Statusbericht „Chemischer Pflanzenschutz“ steht als Download zur Verfügung unter: www.rewe-group.com/Statusbericht-Pflanzenschutz. (rewe)
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