Niedersachsen: Agroforstsysteme für eine nachhaltige Landwirtschaft ausbauen

Das Land Niedersachsen unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Einrichtung von Agroforstsystemen.

Bäume und Gehölzpflanzungen zwischen Ackerkulturen bieten viele Vorteile. Bild: GABOT.

Bäume und Gehölzpflanzungen wie Hecken in oder zwischen bestehenden Ackerkulturen oder eine Kombination von Tierhaltung und Waldbewirtschaftung - sogenannte Agroforstsysteme - bieten eine Reihe an Vorteilen, wenn es um eine nachhaltige landwirtschaftliche Flächennutzung geht. Mit der Förderrichtlinie Agroforstsysteme unterstützt das Landwirtschaftsministerium niedersächsische landwirtschaftliche Betriebe finanziell bei der Anlage entsprechender Systeme. Bis zum 31. August können bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) über die Internetseite www.agrarfoerderung-niedersachsen.de , Webcode: 01041710 Anträge gestellt werden.

Agroforstsysteme können neben der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse dazu beitragen, die Biodiversität zu fördern, Kohlenstoff zu binden, sowie den Bodenschutz (Wind- und Wassererosion) und die Bodenqualität zu verbessern.

Förderfähig sind:

  • Investitionen in Agroforstgehölze auf Ackerland zur Einrichtung eines Agroforstsystems, ausgenommen Leasingkosten
  • Investitionen in bauliche Gehölzschutzmaßnahmen vor Verbiss (zum Beispiel Gitter oder Zäune, Manschetten oder Baumschutzhüllen)
  • Ausgaben für Pflanzung und Einrichtung, soweit es sich um Ausgaben für Leistungen Dritter handelt

Die entsprechenden Flächen müssen erstmals in ein Agroforstsystem umwandelt werden, sowohl Betrieb als auch Fläche müssen in Niedersachsen liegen.

Die Förderung erfolgt im Rahmen einer Anteilsfinanzierung mit bis zu 40% der förderfähigen Gesamtausgaben. Eine Einzelförderung ist auf maximal 20.000 Euro pro Antragsteller und Vorhaben begrenzt. 

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Das Land Niedersachsen unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Einrichtung von Agroforstsystemen.

Bäume und Gehölzpflanzungen zwischen Ackerkulturen bieten viele Vorteile. Bild: GABOT.

Bäume und Gehölzpflanzungen wie Hecken in oder zwischen bestehenden Ackerkulturen oder eine Kombination von Tierhaltung und Waldbewirtschaftung - sogenannte Agroforstsysteme - bieten eine Reihe an Vorteilen, wenn es um eine nachhaltige landwirtschaftliche Flächennutzung geht. Mit der Förderrichtlinie Agroforstsysteme unterstützt das Landwirtschaftsministerium niedersächsische landwirtschaftliche Betriebe finanziell bei der Anlage entsprechender Systeme. Bis zum 31. August können bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) über die Internetseite www.agrarfoerderung-niedersachsen.de , Webcode: 01041710 Anträge gestellt werden.

Agroforstsysteme können neben der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse dazu beitragen, die Biodiversität zu fördern, Kohlenstoff zu binden, sowie den Bodenschutz (Wind- und Wassererosion) und die Bodenqualität zu verbessern.

Förderfähig sind:

  • Investitionen in Agroforstgehölze auf Ackerland zur Einrichtung eines Agroforstsystems, ausgenommen Leasingkosten
  • Investitionen in bauliche Gehölzschutzmaßnahmen vor Verbiss (zum Beispiel Gitter oder Zäune, Manschetten oder Baumschutzhüllen)
  • Ausgaben für Pflanzung und Einrichtung, soweit es sich um Ausgaben für Leistungen Dritter handelt

Die entsprechenden Flächen müssen erstmals in ein Agroforstsystem umwandelt werden, sowohl Betrieb als auch Fläche müssen in Niedersachsen liegen.

Die Förderung erfolgt im Rahmen einer Anteilsfinanzierung mit bis zu 40% der förderfähigen Gesamtausgaben. Eine Einzelförderung ist auf maximal 20.000 Euro pro Antragsteller und Vorhaben begrenzt. 

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