Meyer: Gartenbau kann Beitrag zum Klimaschutz leisten

Als bedeutenden Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber in Niedersachsen hat Landwirtschaftsminister Christian Meyer den Gartenbau gelobt.

Als bedeutenden Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber in Niedersachsen hat Landwirtschaftsminister Christian Meyer den Gartenbau gelobt. Bei seinem Besuch der Internationalen Gartenschau (IGS) in Hamburg wies er darauf hin, dass rund 80.500 Beschäftigte zu einer Bruttowertschöpfung von etwa 1,9 Mrd. Euro beitragen. „Das entspricht einem Anteil von 10% am bundesdeutschen Gartenbaubereich. Eine enorme Leistung", so der Minister. Baumschulen, Zierpflanzenbau, Stauden- und Friedhofsgärtner aus Niedersachsen sind mit Dutzenden Ständen auf der IGS vertreten. Darunter waren auch viele Vertreter von Verbänden und Unternehmen aus dem emsländischen Papenburg - 2014 Gastgeber der alle vier Jahre stattfindenden Landesgartenschau.

„Wir hoffen natürlich darauf, dass der Minister uns vorher schon einmal besuchen kommt", sagte Reiner Borrmann, Vorstandsvorsitzender der Gartenbauzentrale Papenburg. Meyer ist auf jeden Fall schon ganz gespannt auf das Großereignis in der Kanalstadt: „Wir freuen uns auf die Landesgartenschau in Papenburg." Sie könnte tatsächlich zu einer ähnlichen Erfolgsstory werden wie in Bad Essen im Landkreis Osnabrück, wo 2010 die bislang letzte Landesgartenschau in Niedersachsen stattgefunden hatte. 400.000 Besucher waren damals erwartet worden, 512.000 kamen dann tatsächlich.

Nach den Worten des Ministers ist die Schau in Papenburg auch deshalb wichtig, weil sie in einer Sonderausstellung die Bedeutung des Gartenbaus für Nachhaltigkeit und Klimaschutz herausstellt. Genau diesen Weg beschreite auch die neue Landesregierung, sagte Meyer. „Wir wollen erreichen, dass die niedersächsischen Gartenbaubetriebe aus Überzeugung torffreie oder zumindest torfreduzierte Substrate für die Produktion nachfragen." Denn die Moore seien ein „unverzichtbares Juwel" als Speicher des Klimakillers Kohlendioxid. Es sei durchaus realistisch, „dass wir gemeinsam als Reduktionsziel für den niedersächsischen Produktionsgartenbau eine Minimierung des Torfeinsatzes um 25 Prozent bis zum Jahr 2020 anstreben", sagte der Agrarminister.

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Als bedeutenden Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber in Niedersachsen hat Landwirtschaftsminister Christian Meyer den Gartenbau gelobt.

Als bedeutenden Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber in Niedersachsen hat Landwirtschaftsminister Christian Meyer den Gartenbau gelobt. Bei seinem Besuch der Internationalen Gartenschau (IGS) in Hamburg wies er darauf hin, dass rund 80.500 Beschäftigte zu einer Bruttowertschöpfung von etwa 1,9 Mrd. Euro beitragen. „Das entspricht einem Anteil von 10% am bundesdeutschen Gartenbaubereich. Eine enorme Leistung", so der Minister. Baumschulen, Zierpflanzenbau, Stauden- und Friedhofsgärtner aus Niedersachsen sind mit Dutzenden Ständen auf der IGS vertreten. Darunter waren auch viele Vertreter von Verbänden und Unternehmen aus dem emsländischen Papenburg - 2014 Gastgeber der alle vier Jahre stattfindenden Landesgartenschau.

„Wir hoffen natürlich darauf, dass der Minister uns vorher schon einmal besuchen kommt", sagte Reiner Borrmann, Vorstandsvorsitzender der Gartenbauzentrale Papenburg. Meyer ist auf jeden Fall schon ganz gespannt auf das Großereignis in der Kanalstadt: „Wir freuen uns auf die Landesgartenschau in Papenburg." Sie könnte tatsächlich zu einer ähnlichen Erfolgsstory werden wie in Bad Essen im Landkreis Osnabrück, wo 2010 die bislang letzte Landesgartenschau in Niedersachsen stattgefunden hatte. 400.000 Besucher waren damals erwartet worden, 512.000 kamen dann tatsächlich.

Nach den Worten des Ministers ist die Schau in Papenburg auch deshalb wichtig, weil sie in einer Sonderausstellung die Bedeutung des Gartenbaus für Nachhaltigkeit und Klimaschutz herausstellt. Genau diesen Weg beschreite auch die neue Landesregierung, sagte Meyer. „Wir wollen erreichen, dass die niedersächsischen Gartenbaubetriebe aus Überzeugung torffreie oder zumindest torfreduzierte Substrate für die Produktion nachfragen." Denn die Moore seien ein „unverzichtbares Juwel" als Speicher des Klimakillers Kohlendioxid. Es sei durchaus realistisch, „dass wir gemeinsam als Reduktionsziel für den niedersächsischen Produktionsgartenbau eine Minimierung des Torfeinsatzes um 25 Prozent bis zum Jahr 2020 anstreben", sagte der Agrarminister.

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