Innovativer Dünger siegt im Ökoeffizienz-Vergleich

Das Düngemittel ENTEC® 26 der Firma COMPO®, das einen Nitrifikationshemmer der BASF enthält, ist ökoeffizienter als andere getestete Dünger.Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Ökoeffizienz-Analyse der BASF. Es handelt sich um die 250. Ökoeffizienz-Analyse, die von dem Expertenteam der BASF seit Einführung der Methode im Jahr 1996 durchgeführt worden ist.

 

Der Nitrifikationshemmer sorgt dafür, dass der im Dünger enthaltene Ammonium-Stickstoff für eine gewisse Zeit nicht von Bodenbakterien umgewandelt wird. Durch Verhindern dieses Nitrifikations-Prozesses steht der Stickstoff der Pflanze im Wurzelbereich zur Aufnahme zur Verfügung, kann also effizient für deren Wachstum genutzt werden. In der Folge muss der Boden deutlich weniger gedüngt werden als dies bei herkömmlichen Düngern der Fall ist. Ergebnis: Der Landwirt spart Zeit und Geld.

 

Auch für die Umwelt ergeben sich positive Effekte. Weil kein Nachdüngen erforderlich ist, entfallen zusätzliche Überfahrten mit dem Traktor – die für das Pflanzenwachstum wichtige Bodenstruktur wird nicht zusätzlich beeinträchtigt. Die Emissionen des Treibhausgases Lachgas (N2O), das beim Prozess der Nitrifikation automatisch freigesetzt wird und eine 300 Mal stärkere Wirkung als Kohlendioxid (CO2) aufweist, werden durch den Einsatz von ENTEC® 26 halbiert. Ebenso reduziert der Nitrifikationshemmer die Grundwasserbelastung erkennbar.

 

„Wir freuen uns, dass die Ökoeffizienz-Analyse der BASF die sehr guten Produkteigenschaften unseres Düngers nach objektiven Kriterien bestätigt hat“, sagt Arnim Weyrich, Geschäftsführer der COMPO GmbH & Co. KG. „Die Analyse bringt uns wichtige Ergebnisse, auf deren Basis wir gemeinsam mit unserem Partner BASF unsere erfolgreiche Düngemittelstrategie gezielt weiter entwickeln werden“, so Weyrich weiter.

 

Neben der Landwirtschaft profitieren auch Wissenschaft und Politik von den Resultaten. Die Ökoeffizienzanalyse ist Teil des Projektes „Nachhaltige Aromatenchemie“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde.

 

„Wir haben mit unseren Produkten zwei Ziele: Wir wollen unseren Kunden helfen, erfolgreicher zu sein. Und wir wollen gleichzeitig einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Wie die Ökoeffizienz-Analyse zeigt, ist uns mit dem innovativen Nitrifikationshemmer für unseren Kunden COMPO beides gelungen“, sagt Ernst Schwanhold, Leiter des Kompetenzzentrums Umwelt, Sicherheit und Energie der BASF. „Auch in Zukunft wird die Ökoeffizienz-Analyse ein zentrales Werkzeug für uns sein, das dazu beiträgt, wirtschaftlichen und ökologischen Erfolg miteinander zu verbinden.“

 

Bei der Ökoeffizienz-Analyse verglich das Expertenteam den Stickstoffdünger ENTEC® 26 mit BASF-Nitrifikationshemmer mit zwei Wettbewerbsprodukten ohne Nitrifikationshemmer. Betrachtet wurde eine Fruchtfolge von drei Jahren, innerhalb derer auf einem Hektar Ackerfläche nacheinander Weizen, Gerste und Mais angebaut wurden.

 

Die von der BASF entwickelte Ökoeffizienz-Analyse betrachtet den gesamten Lebensweg eines Produkts: von der Entnahme der Rohstoffe, über den Energieverbrauch während der Herstellung bis zur Entsorgung nach dem Gebrauch. Ziel der Ökoeffizienz-Analyse ist es, für BASF-Kunden optimal anzuwendende Produkte mit einer guten Umweltperformance zu ermitteln. Dafür werden Produkte und Verfahren betrachtet und miteinander verglichen. Erweist sich auf Grund der Analyse ein Produkt als nicht ökoeffizient, werden Alternativen aufgezeigt.

 

Rund 15% der durchgeführten Ökoeffizienz-Analysen wurden im Auftrag externer Kunden erstellt. Unter anderem erarbeitete die BASF eine Ökoeffizienz-Analyse zum Thema Sonderabfallbehandlung für das Land Rheinland-Pfalz sowie Analysen zum Thema Getränkeverpackungen für die Unternehmen Gerolsteiner, Müllermilch und Tetrapak. Unabhängige Institute wie das Ökoinstitut Freiburg, der TÜV Rheinland oder die Michigan Technological University begutachten die Ergebnisse von Ökoeffizienz-Analysen und sorgen für eine unabhängige Zertifizierung. (basf)

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Innovativer Dünger siegt im Ökoeffizienz-Vergleich

Das Düngemittel ENTEC® 26 der Firma COMPO®, das einen Nitrifikationshemmer der BASF enthält, ist ökoeffizienter als andere getestete Dünger.Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Ökoeffizienz-Analyse der BASF. Es handelt sich um die 250. Ökoeffizienz-Analyse, die von dem Expertenteam der BASF seit Einführung der Methode im Jahr 1996 durchgeführt worden ist.

 

Der Nitrifikationshemmer sorgt dafür, dass der im Dünger enthaltene Ammonium-Stickstoff für eine gewisse Zeit nicht von Bodenbakterien umgewandelt wird. Durch Verhindern dieses Nitrifikations-Prozesses steht der Stickstoff der Pflanze im Wurzelbereich zur Aufnahme zur Verfügung, kann also effizient für deren Wachstum genutzt werden. In der Folge muss der Boden deutlich weniger gedüngt werden als dies bei herkömmlichen Düngern der Fall ist. Ergebnis: Der Landwirt spart Zeit und Geld.

 

Auch für die Umwelt ergeben sich positive Effekte. Weil kein Nachdüngen erforderlich ist, entfallen zusätzliche Überfahrten mit dem Traktor – die für das Pflanzenwachstum wichtige Bodenstruktur wird nicht zusätzlich beeinträchtigt. Die Emissionen des Treibhausgases Lachgas (N2O), das beim Prozess der Nitrifikation automatisch freigesetzt wird und eine 300 Mal stärkere Wirkung als Kohlendioxid (CO2) aufweist, werden durch den Einsatz von ENTEC® 26 halbiert. Ebenso reduziert der Nitrifikationshemmer die Grundwasserbelastung erkennbar.

 

„Wir freuen uns, dass die Ökoeffizienz-Analyse der BASF die sehr guten Produkteigenschaften unseres Düngers nach objektiven Kriterien bestätigt hat“, sagt Arnim Weyrich, Geschäftsführer der COMPO GmbH & Co. KG. „Die Analyse bringt uns wichtige Ergebnisse, auf deren Basis wir gemeinsam mit unserem Partner BASF unsere erfolgreiche Düngemittelstrategie gezielt weiter entwickeln werden“, so Weyrich weiter.

 

Neben der Landwirtschaft profitieren auch Wissenschaft und Politik von den Resultaten. Die Ökoeffizienzanalyse ist Teil des Projektes „Nachhaltige Aromatenchemie“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde.

 

„Wir haben mit unseren Produkten zwei Ziele: Wir wollen unseren Kunden helfen, erfolgreicher zu sein. Und wir wollen gleichzeitig einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Wie die Ökoeffizienz-Analyse zeigt, ist uns mit dem innovativen Nitrifikationshemmer für unseren Kunden COMPO beides gelungen“, sagt Ernst Schwanhold, Leiter des Kompetenzzentrums Umwelt, Sicherheit und Energie der BASF. „Auch in Zukunft wird die Ökoeffizienz-Analyse ein zentrales Werkzeug für uns sein, das dazu beiträgt, wirtschaftlichen und ökologischen Erfolg miteinander zu verbinden.“

 

Bei der Ökoeffizienz-Analyse verglich das Expertenteam den Stickstoffdünger ENTEC® 26 mit BASF-Nitrifikationshemmer mit zwei Wettbewerbsprodukten ohne Nitrifikationshemmer. Betrachtet wurde eine Fruchtfolge von drei Jahren, innerhalb derer auf einem Hektar Ackerfläche nacheinander Weizen, Gerste und Mais angebaut wurden.

 

Die von der BASF entwickelte Ökoeffizienz-Analyse betrachtet den gesamten Lebensweg eines Produkts: von der Entnahme der Rohstoffe, über den Energieverbrauch während der Herstellung bis zur Entsorgung nach dem Gebrauch. Ziel der Ökoeffizienz-Analyse ist es, für BASF-Kunden optimal anzuwendende Produkte mit einer guten Umweltperformance zu ermitteln. Dafür werden Produkte und Verfahren betrachtet und miteinander verglichen. Erweist sich auf Grund der Analyse ein Produkt als nicht ökoeffizient, werden Alternativen aufgezeigt.

 

Rund 15% der durchgeführten Ökoeffizienz-Analysen wurden im Auftrag externer Kunden erstellt. Unter anderem erarbeitete die BASF eine Ökoeffizienz-Analyse zum Thema Sonderabfallbehandlung für das Land Rheinland-Pfalz sowie Analysen zum Thema Getränkeverpackungen für die Unternehmen Gerolsteiner, Müllermilch und Tetrapak. Unabhängige Institute wie das Ökoinstitut Freiburg, der TÜV Rheinland oder die Michigan Technological University begutachten die Ergebnisse von Ökoeffizienz-Analysen und sorgen für eine unabhängige Zertifizierung. (basf)

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