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Hessen: Schutz für Niedermoore
Für das gemeinsame Projekt von Umweltministerium und NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe stehen bis März 2024 über 390.000 Euro aus Mitteln des Klimaplans bereit. Eines der Moore, die wiederbelebt werden, ist das Niedermoor „Atzenrod“ bei Beedenkirchen im Kreis Bergstraße. Umweltministerin Priska Hinz stellte dort heute gemeinsam mit der NABU-Stiftung den Fortschritt des Gesamtprojektes vor.
Ziel des Projektes war es bis zu 60 Moorstandorte langfristig zu pachten oder die Flächen ankaufen und diese dadurch für den Arten- und Klimaschutz sichern. Danach sollen gemeinsam mit regionalen Maßnahmenträgern Revitalisierungsmaßnahmen geplant und umgesetzt werden. Bisher sind bereits 83 Standorte begutachtet worden, für 33 Standorte liegt schon eine konkrete Maßnahmenplanung vor. „Mit dem Niedermoorprojekt verbinden wir Klima- und Artenschutz und schützen damit unser Leben und unsere Zukunft“, so die Ministerin. Bernd Petri, Mitglied im Vorstand der NABU-Stiftung, erklärte: „Die ersten drei Projektjahre waren bereits sehr erfolgreich. Gemeinsam mit dem Land arbeiten wir weiter am Projekt und bemühen uns, viele weitere dieser wertvollen Lebensräume zu erhalten.“
Hessens Niedermoore sind landesweit stark gefährdet. „Moore wurden schon sehr früh durch den Menschen verändert: Sie wurden entwässert, der Torf abgestochen oder sie wurden in Kulturland umgewandelt und die Moorböden dadurch teils großflächig zerstört. Das entwässerte Moor setzt das gespeicherte CO2 frei und wird zu einer Quelle für Treibhausgase“, erklärte die Umweltministerin.
Wichtig für Wasserspeicherung und Artenvielfalt
Die Ministerin betonte die Bedeutung von Mooren für den Wasserrückhalt und die Artenvielfalt: „Moore halten Wasser in der Landschaft, was in Zeiten zunehmender Dürreperioden immer mehr an Bedeutung gewinnt. Viele der hier vorkommenden Arten wie beispielsweise der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling sind durch die Klimakrise gefährdet, weshalb ihr Schutz hier von besonderer Bedeutung ist“, so Hinz.
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Hessen: Schutz für Niedermoore
Für das gemeinsame Projekt von Umweltministerium und NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe stehen bis März 2024 über 390.000 Euro aus Mitteln des Klimaplans bereit. Eines der Moore, die wiederbelebt werden, ist das Niedermoor „Atzenrod“ bei Beedenkirchen im Kreis Bergstraße. Umweltministerin Priska Hinz stellte dort heute gemeinsam mit der NABU-Stiftung den Fortschritt des Gesamtprojektes vor.
Ziel des Projektes war es bis zu 60 Moorstandorte langfristig zu pachten oder die Flächen ankaufen und diese dadurch für den Arten- und Klimaschutz sichern. Danach sollen gemeinsam mit regionalen Maßnahmenträgern Revitalisierungsmaßnahmen geplant und umgesetzt werden. Bisher sind bereits 83 Standorte begutachtet worden, für 33 Standorte liegt schon eine konkrete Maßnahmenplanung vor. „Mit dem Niedermoorprojekt verbinden wir Klima- und Artenschutz und schützen damit unser Leben und unsere Zukunft“, so die Ministerin. Bernd Petri, Mitglied im Vorstand der NABU-Stiftung, erklärte: „Die ersten drei Projektjahre waren bereits sehr erfolgreich. Gemeinsam mit dem Land arbeiten wir weiter am Projekt und bemühen uns, viele weitere dieser wertvollen Lebensräume zu erhalten.“
Hessens Niedermoore sind landesweit stark gefährdet. „Moore wurden schon sehr früh durch den Menschen verändert: Sie wurden entwässert, der Torf abgestochen oder sie wurden in Kulturland umgewandelt und die Moorböden dadurch teils großflächig zerstört. Das entwässerte Moor setzt das gespeicherte CO2 frei und wird zu einer Quelle für Treibhausgase“, erklärte die Umweltministerin.
Wichtig für Wasserspeicherung und Artenvielfalt
Die Ministerin betonte die Bedeutung von Mooren für den Wasserrückhalt und die Artenvielfalt: „Moore halten Wasser in der Landschaft, was in Zeiten zunehmender Dürreperioden immer mehr an Bedeutung gewinnt. Viele der hier vorkommenden Arten wie beispielsweise der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling sind durch die Klimakrise gefährdet, weshalb ihr Schutz hier von besonderer Bedeutung ist“, so Hinz.
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