Gebietseigene Gehölze: Erste Betriebe sind zertifiziert

Die ersten Betriebe, die gebietseigene Gehölze anbieten, wurden Ende Oktober geprüft. Diese Betriebe sind die ersten, die alle Kriterien des "Leitfadens zur Verwendung gebietseigener Gehölze" des Bundesumweltministeriums erfüllen.

Die ersten Betriebe, die gebietseigene Gehölze anbieten, wurden Ende Oktober geprüft. Diese Betriebe sind die ersten, die alle Kriterien des "Leitfadens zur Verwendung gebietseigener Gehölze" des Bundesumweltministeriums erfüllen.

Federführend ist die Zertifizierungsgemeinschaft gebietseigener Gehölze (ZgG). Bisher sind die Kriterien der ZgG die einzigen, die alle Anforderungen des Leitfadens des Bundesumweltministeriums komplett übernehmen. Diese sind unter anderem:
• 6 Vorkommensgebiete
• Konsequente Nutzung des Begriffes "gebietseigen"
• Bundesweit einheitliche Umsetzung

Somit können die ausschreibenden Stellen erstmalig nach den Vorgaben des BMU Gehölze nach den 6 Vorkommensgebieten ausschreiben.

Die hochwertige Zertifizierung der ZgG ist eine Kombination aus drei Prüfmodulen:

1. Plausibilitätsprüfung:
Es werden Lieferpapiere, Anbauverzeichnis, Quartierdatei sowie weitere Unterlagen überprüft und die lückenlose Rück-und Nachverfolgbarkeit der gebietseigenen Gehölze gecheckt.

2. Visuelle Kontrollen:
Die Bestände auf dem Feld und im Lager/Einschlag werden überprüft.

3. Betriebsnummer:
Es wird konsequent die Systematik des EG-Pflanzenpasses genutzt.

Die Prüfung auf dem Feld erfolgt auf Grundlage der Lieferpapiere und der Quartierdatei.

Die Zertifizierung wird durch eine akkreditierte Prüfungsgesellschaft vorgenommen, der SGS-Tüv GmbH – ein Unternehmen der SGS-Gruppe und des TÜV Saarland e.V. (SGS-TÜV Saar).

Die Kombination der drei Prüfmodule sowie der neutralen Prüfung ist die derzeit hochwertigste Prüfung für gebietseigene Gehölze und somit Garant für die Abnehmer, auch wirklich die bestellte Ware zu erhalten.

Da die Betriebe derzeit mit dem Versandgeschäft beschäftigt sind, werden weitere Prüfungen ab Dezember durchgeführt werden. (zgg)

Zertifiziert wurden: Wilhelm Ley in Meckenheim, Heinz Pieper in Horn-Bad Meinberg, Voigt in Priorau, Rosenbrock in Hermannsburg, E. Sander aus Tornesch und A. Steffen aus Rellingen.

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Die ersten Betriebe, die gebietseigene Gehölze anbieten, wurden Ende Oktober geprüft. Diese Betriebe sind die ersten, die alle Kriterien des "Leitfadens zur Verwendung gebietseigener Gehölze" des Bundesumweltministeriums erfüllen.

Die ersten Betriebe, die gebietseigene Gehölze anbieten, wurden Ende Oktober geprüft. Diese Betriebe sind die ersten, die alle Kriterien des "Leitfadens zur Verwendung gebietseigener Gehölze" des Bundesumweltministeriums erfüllen.

Federführend ist die Zertifizierungsgemeinschaft gebietseigener Gehölze (ZgG). Bisher sind die Kriterien der ZgG die einzigen, die alle Anforderungen des Leitfadens des Bundesumweltministeriums komplett übernehmen. Diese sind unter anderem:
• 6 Vorkommensgebiete
• Konsequente Nutzung des Begriffes "gebietseigen"
• Bundesweit einheitliche Umsetzung

Somit können die ausschreibenden Stellen erstmalig nach den Vorgaben des BMU Gehölze nach den 6 Vorkommensgebieten ausschreiben.

Die hochwertige Zertifizierung der ZgG ist eine Kombination aus drei Prüfmodulen:

1. Plausibilitätsprüfung:
Es werden Lieferpapiere, Anbauverzeichnis, Quartierdatei sowie weitere Unterlagen überprüft und die lückenlose Rück-und Nachverfolgbarkeit der gebietseigenen Gehölze gecheckt.

2. Visuelle Kontrollen:
Die Bestände auf dem Feld und im Lager/Einschlag werden überprüft.

3. Betriebsnummer:
Es wird konsequent die Systematik des EG-Pflanzenpasses genutzt.

Die Prüfung auf dem Feld erfolgt auf Grundlage der Lieferpapiere und der Quartierdatei.

Die Zertifizierung wird durch eine akkreditierte Prüfungsgesellschaft vorgenommen, der SGS-Tüv GmbH – ein Unternehmen der SGS-Gruppe und des TÜV Saarland e.V. (SGS-TÜV Saar).

Die Kombination der drei Prüfmodule sowie der neutralen Prüfung ist die derzeit hochwertigste Prüfung für gebietseigene Gehölze und somit Garant für die Abnehmer, auch wirklich die bestellte Ware zu erhalten.

Da die Betriebe derzeit mit dem Versandgeschäft beschäftigt sind, werden weitere Prüfungen ab Dezember durchgeführt werden. (zgg)

Zertifiziert wurden: Wilhelm Ley in Meckenheim, Heinz Pieper in Horn-Bad Meinberg, Voigt in Priorau, Rosenbrock in Hermannsburg, E. Sander aus Tornesch und A. Steffen aus Rellingen.

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