- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Torf und Moor
- Azerca: Sensorsysteme zur effektiveren B...
Azerca: Sensorsysteme zur effektiveren Bewässerung
Die Anhebung des Mindestlohns führt zur Entkopplung von Leistung und Bezahlung – Minijobber erhalten teilweise einen höheren Nettolohn als Festangestellte. Fehlende Pflanzenschutzmittel bewirken aufwändigere Maßnahmen und stellen einige Kulturen in ihrer Produktion in Zukunft in Frage. Auch das Wassermanagement fordert die Betriebe – besonders in den zunehmend heißen Sommern. Pflanzen in Substraten mit einem hohen Anteil Torfersatz benötigen zudem wesentlich mehr Wasser und Aufmerksamkeit in der Kulturführung. An heißen Tagen die Bestände zu rücken kann bspw. Schäden an Pflanzen verursachen, erläuterte Rainer Wilke, Pflanzenschutzdienst NRW, bei seinem Vortrag am 18. Juli im Gartenbauzentrum Straelen. Er informierte u.a. über die Nachhaltigkeitsverordnung der EU (SUR), den Stand der Glyphosatzulassung und Ergebnisse der Verträglichkeitsversuche von Herbiziden.
Die Kontrolle der Bodenfeuchte und rechtzeitige Bewässerung ist zunehmend entscheidend für den Kulturerfolg. Abgelegene Kulturflächen sind mit einem Sensorsystem arbeitszeit- und wassersparender zu gießen. Peter Tiede-Arlt, Landwirtschaftskammer NRW, stellte hierzu die Erfahrungen eines EU-Projektes zu bodenfeuchten Sensorsystemen vor, um auch kleine Töpfe im Freiland überwachen zu können. Entsprechende Komplettpakete sind in der Entwicklung. Drei Azerca-Betriebe sind an dem Projektzusammenschluss aus Forschung, Wirtschaft und Praxis beteiligt. John van Helden von der Firma Yookr aus Venlo ergänzte den Vortrag mit seiner Darstellung einer Dashboard-Datenauswertung.
Die nächste Azerca-Tagung wird vom 17. - 19. November 2024 in Erfurt stattfinden. 2023 bietet die Azerca ein Online-Seminar zum Erhalt der Pflanzenschutzsachkunde mit Rainer Wilke am 11. Dezember an. (ZVG/Azerca)
Neuen Kommentar schreiben
Nachrichten zum Thema
Azerca: Sensorsysteme zur effektiveren Bewässerung
Die Anhebung des Mindestlohns führt zur Entkopplung von Leistung und Bezahlung – Minijobber erhalten teilweise einen höheren Nettolohn als Festangestellte. Fehlende Pflanzenschutzmittel bewirken aufwändigere Maßnahmen und stellen einige Kulturen in ihrer Produktion in Zukunft in Frage. Auch das Wassermanagement fordert die Betriebe – besonders in den zunehmend heißen Sommern. Pflanzen in Substraten mit einem hohen Anteil Torfersatz benötigen zudem wesentlich mehr Wasser und Aufmerksamkeit in der Kulturführung. An heißen Tagen die Bestände zu rücken kann bspw. Schäden an Pflanzen verursachen, erläuterte Rainer Wilke, Pflanzenschutzdienst NRW, bei seinem Vortrag am 18. Juli im Gartenbauzentrum Straelen. Er informierte u.a. über die Nachhaltigkeitsverordnung der EU (SUR), den Stand der Glyphosatzulassung und Ergebnisse der Verträglichkeitsversuche von Herbiziden.
Die Kontrolle der Bodenfeuchte und rechtzeitige Bewässerung ist zunehmend entscheidend für den Kulturerfolg. Abgelegene Kulturflächen sind mit einem Sensorsystem arbeitszeit- und wassersparender zu gießen. Peter Tiede-Arlt, Landwirtschaftskammer NRW, stellte hierzu die Erfahrungen eines EU-Projektes zu bodenfeuchten Sensorsystemen vor, um auch kleine Töpfe im Freiland überwachen zu können. Entsprechende Komplettpakete sind in der Entwicklung. Drei Azerca-Betriebe sind an dem Projektzusammenschluss aus Forschung, Wirtschaft und Praxis beteiligt. John van Helden von der Firma Yookr aus Venlo ergänzte den Vortrag mit seiner Darstellung einer Dashboard-Datenauswertung.
Die nächste Azerca-Tagung wird vom 17. - 19. November 2024 in Erfurt stattfinden. 2023 bietet die Azerca ein Online-Seminar zum Erhalt der Pflanzenschutzsachkunde mit Rainer Wilke am 11. Dezember an. (ZVG/Azerca)
Neuen Kommentar schreiben
Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.