ZVG: Weiterbildung ist eine berufsständische Herausforderung

Am 12. Juli beging die Bildungsstätte Gartenbau Grünberg im neuen "Grünen Hörsaal" ihr 50-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste aus Politik und Berufsstand waren der Einladung gefolgt, um neben einem Rückblick auch einen Ausblick in die Zukunft zu wagen.

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Am 12. Juli beging die Bildungsstätte Gartenbau Grünberg im neuen „Grünen Hörsaal“ ihr 50-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste aus Politik und Berufsstand waren der Einladung gefolgt, um neben einem Rückblick auch einen Ausblick in die Zukunft zu wagen.

Die Grußwortredner der Gartenbauversicherung, der Landwirtschaftlichen Rentenbank und des Landes Hessen machten deutlich, wie wichtig ihnen die Idee ist, die zur Gründung der Einrichtung führte und ihre Entwicklung maßgeblich bis heute prägt. „Das beste Invest, das wir tätigen konnten“, lautete übereinstimmend der gemeinsame Nenner, der die Kapitalgeber bewog, nicht nur im Rahmen von größeren Bauabschnitten das Haus zu unterstützen.

ZVG-Präsident Jürgen Mertz erläuterte in seinem erweiterten Grußwort die Stellung der beruflichen Weiterbildung im Rahmen der Bildungsaktivitäten des Verbandes. Grundlage für einen erfolgreichen Nachwuchs in den Unternehmen sei die Gewinnung leistungsstarker Auszubildender und eine hohe Qualität der Ausbildung. Sie bilde die Basis für die Fortbildungen zum Meister und Techniker, die künftig mehr denn je das Rückgrat für Abteilungsleitungen in größeren Gartenbauunternehmen bieten müssten, bzw. Garant für erfolgreiche Betriebsübernahmen darstellten. In gleicher Weise seien auch praxisnahe Studiengänge zu werten, die wissenschaftlich fundiert auf künftige Leitungsaufgaben im Berufsstand vorbereiteten. „Die Bildungsstätte wird in diesem Konzert auch in Zukunft das Bindeglied darstellen, als Ort des Erfahrungsaustausches, als Plattform für aktuellste Informationen und als Ort der Begegnung für den Berufsstand“, so Mertz abschließend.

Dr. Robert Kloos, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hob die Bedeutung des Gartenbaus hervor, der sich in den vergangenen Jahrzehnten immer den strukturellen Herausforderungen gestellt habe und durch Innovationskraft und vorausschauende Lösungsansätze Entwicklungen gestaltet habe. Anhand aktueller Themen wie Pflanzenschutz, Qualifizierung des Nachwuchses, oder auch der Grüngestaltung in Städten und Gemeinden machte er die hohe Qualität der Zusammenarbeit zwischen Ministerium und Berufsstand deutlich. „Grünberg bietet beste Voraussetzungen, die Ergebnisse des vom BMEL angestoßenen Zukunftskongresses in den Berufsstand zu tragen und den Prozess fortzuführen“, so Kloos zu der zukünftigen Aufgabe der Bildungsstätte. (ZVG)

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