ZVG: Begrüßt die Erarbeitung einer Nationalen Weiterbildungsstrategie

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt das Ziel der Bundesregierung, die berufliche Weiterbildung und lebensbegleitendes Lernen stärker als bisher in den Fokus zu nehmen. In diesem Zusammenhang verweist der Verband auch auf den nötigen Abbau von Hürden für die Teilnahme an Fortbildungsgängen.

Der ZVG begrüßt das Ziel der Bundesregierung, die berufliche Weiterbildung und lebensbegleitendes Lernen stärker als bisher in den Fokus zu nehmen.

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„Weiterbildung muss zu einer Selbstverständlichkeit werden“, betont ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer anlässlich der gestern beschlossenen Nationalen Weiterbildungsstrategie (NWS). "Unsere Berufsschülerbefragungen zeigen, dass viele unserer Auszubildenden nach der Ausbildung ihren Meister machen wollen. Dennoch sinkt die Zahl der Fachschüler. Eine moderne und flexible Ausgestaltung von Fortbildungsgängen ist nötig, damit Fortbildung zusätzlich auch berufsbegleitend gemeistert werden kann.

Der ZVG befürwortet außerdem die angekündigte Herstellung von Transparenz von Weiterbildungsangeboten sowie die damit verbundene Stärkung der Weiterbildungsberatung.

Hintergrund

Die Nationale Weiterbildungsstrategie ist unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) entstanden und wurde von einem Konsortium aus Bund, Ländern, Sozialpartnern und der Bundesagentur für Arbeit am 12. Juni 2019 beschlossen.

Als Vorhaben des Koalitionsvertrages und als inhaltlicher Schwerpunkt der Fachkräftestrategie der Bundesregierung soll durch die Nationale Weiterbildungsstrategie eine Kultur der Weiterbildung etabliert werden. Bis 2021 soll ein vom BMAS und BMBF angefertigter Bericht vorgelegt werden, der den Umsetzungsstand und die gesetzten Handlungsziele überprüft und ggf. weiterentwickelt. (ZVG)

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