ZVG: Forderungen nach Lieferantenrabatten kritisiert

In einem gemeinsamen Präsidentenbrief haben die Verbände ZVG, DBV und DRV die Metro AG scharf wegen der Forderungen nach zusätzlichen Rabatte kritisiert.

Die METRO AG steht in der Kritik von ZVG, DRV und DBV.

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In einem gemeinsamen Präsidentenbrief hat sich der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) mit dem Deutschen Bauernverband e. V. (DBV) und dem Deutschen Raiffeisenverband e. V. (DRV) an die Metro AG gewandt und Forderungen an Lieferanten um zusätzliche Rabatte scharf kritisiert.

Die Verbandspräsidenten Jürgen Mertz, Joachim Rukwied und Franz-Josef Holzenkamp machen in dem Schreiben deutlich, dass die enormen Vorgaben der Hygienevorschriften und Abstandsregelungen alle Glieder der Lebensmittelkette vor große Herausforderungen gestellt haben. Auch Landwirte, Gärtner und Erzeugerorganisationen müssen diese Auflagen erfüllen und haben deutliche Mehrkosten der Produktion und bei der Unterbringung der Arbeitskräfte.

Die letzten Wochen und Monate hätten nicht zuletzt den hohen Stellenwert einer heimischen Produktion gezeigt, heißt es weiter. Landwirtschaft und Gartenbau seien als systemrelevante Wirtschaftsbereiche eingestuft worden. Die Präsidenten erinnern in diesem Zusammenhang auch an die anstehende Umsetzung der EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken (UTP) in deutsches Recht. Die Metro hatte ihr Anliegen mit den enormen Anforderungen durch die Corona-Pandemie und den daraus entstandenen Mehrkosten begründet. (ZVG/DRV/DBV)

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