ZVG: Begrüßt Förderaufruf für nicht-chemischen Pflanzenschutz

Der Zentralverband Gartenbau e.V. begrüßt den Förderaufruf der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung für "Innovationen für einen nicht-chemischen Pflanzenschutz im Gartenbau".

Wie lassen sich Schaderreger an Gemüse und Obst ohne chemische Pflanzenschutzmittel bekämpfen? Bild: GABOT.

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Der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) begrüßt den Förderaufruf der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) für „Innovationen für einen nicht-chemischen Pflanzenschutz im Gartenbau“.

„Nur mit ausreichend Alternativen und Handlungsspielraum ist eine nachhaltige Produktion in Deutschland möglich“, betont der Vorsitzende des ZVG-Arbeitsausschuss Umweltfragen, Andreas Kienast. Der Gartenbau stellt sich seiner Verantwortung und der gesellschaftlichen Diskussion, braucht aber die passenden Instrumente dafür. Mit dem Wegfall vieler Wirkstoffe ist es zudem mehr denn je notwendig, Alternativen zum Schutz von Pflanzen zu entwickeln.

Ziel der Förderinitiative ist es, neue Pflanzenschutzverfahren erfolgreich in die gartenbauliche Praxis einzuführen. Es sollen Verfahren und Maßnahmen entwickelt und erprobt werden, die sowohl im konventionellen als auch im ökologischen Gartenbau Anwendung finden. Die Bekanntmachung umfasst pflanzliche Kulturen im geschützten Anbau sowie Freilandanbau aus den Bereichen Obstbau, Baumschule, Gemüsebau, Stauden und Zierpflanzen sowie Pflanzen zur Verwendung auf Flächen für das öffentliche Grün. Der Forschungsschwerpunkt ist Teil der „Forschungsstrategie für Innovationen im Gartenbau – HortInnova“, die der ZVG im Jahr 2015 mit angestoßen hat.

Noch bis zum 04. Dezember 2019 können innovative Projektideen zum Pflanzenschutz im Gartenbau bei der BLE eingereicht werden. Der Aufruf richtet sich an Forschungseinrichtungen und Unternehmen gleichermaßen. Weitere Informationen: www.ble.de/innovationsfoerderung-bmel (ZVG)

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