VGL NRW: Feierlicher Jahresausklang

Bei seinen Kamingesprächen blickt der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e. V. (VGL NRW) jährlich gemeinsam mit seinen Mitgliedern auf das vergangene Jahr zurück und gibt einen kleinen Ausblick auf bevorstehende Ereignisse.

Wurde von VGL NRW-Präsident Josef Mennigmann (r.) und Vizepräsident Frank Linneweber (l.) mit dem Ausbildungspreis der Landschaftsgärtner NRW 2022 ausgezeichnet: Terwiege Garten- und Landschaftsbau GmbH. Bild: VGL NRW.

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In diesem Jahr fand die Veranstaltung erstmals in der Eventkirche in Dortmund statt, die den rund 150 Gästen ein besonderes, feierliches Ambiente bot. Zum Auftakt des Abends richtete Präsident Josef Mennigmann seine Grußworte an die Gäste. Traditionell wurden an dem Abend auch die Jahrgangsbesten der Aus- und Fortbildung geehrt sowie der Ausbildungspreis der Landschaftsgärtner NRW verliehen.

Die Branche steht in Krisenzeiten zusammen

Bei seinem Rückblick auf das Jahr 2022 ging Mennigmann insbesondere auf die durch den Ukraine-Krieg entstandenen globalen Probleme in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ein, die Herausforderungen wie Rohstoffmangel, steigende Energiekosten, Produktionsverzögerungen und Lieferprobleme mit sich bringen. „Wir Unternehmen spüren die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges, jedoch glücklicherweise noch nicht so akut. Die Auftragsbücher sind noch gut gefüllt – es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage für den Garten- und Landschaftsbau entwickeln wird.“ Gerade in solch schwierigen Zeiten bedarf es daher einer starken Gemeinschaft, die sich mit Engagement, Ehrgeiz und Optimismus für ihre Ziele einsetzt. „Genau das ist es, was unseren Verband ausmacht“, so Mennigmann und hob damit auch die Hilfsbereitschaft der Mitgliedsbetriebe aus verschiedenen Bezirken in NRW hervor, die in diesem Jahr in einer groß angelegten Wiederaufbau-Aktion den Betroffenen der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal tatkräftig unter die Arme gegriffen und verschiedene Projekte in kürzester Zeit umgesetzt haben.

Lobbyarbeit trägt Früchte

„Die jüngst vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium bekanntgegebene Förderung der Klimawandel-Vorsorge in Kommunen zeigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind und unsere stetigen Gespräche mit der Politik Wirkung zeigen“, so Mennigmann. Denn auch in Krisenzeiten dürfe das Thema Klimaanpassung nicht aus dem Blickfeld geraten. Das Bestreben des Verbandes, einen zentralen Hochschulstandort in NRW – einen „grünen Campus“ – zu etablieren, zahle auf diese Sache ein, denn: „Nur mit gut ausgebildetem Fachpersonal sowie mit ausreichend Berufs- und Fachschullehrern können wir den Klima-Herausforderungen der Zukunft begegnen.“

Mennigmann sprach zudem allen ehren- und hauptamtlichen Beteiligten seinen Dank für ihre tatkräftige Unterstützung und wertvolle Arbeit aus. Für 2023 lud er die Mitglieder ein, die anstehenden Verbandsveranstaltungen GaLaBau Ausblicke am 26. Januar im Rahmen der IPM Essen sowie die Mitgliederversammlung am 15. März in Hamm zu besuchen.

Firma Terwiege Garten- und Landschaftsbau aus Essen gewinnt Ausbildungspreis

Aber nicht nur auf den verbandlichen Erfolg dieses Jahres wurde zurückgeblickt: Auch die Jahrgangsbesten der Aus- und Fortbildung wurden für ihre herausragenden Leistungen geehrt. Frank Linneweber, VGL NRW-Vizepräsident und Vorsitzender des Bildungsausschusses NRW, überreichte gemeinsam mit Mennigmann den Absolventinnen und Absolventen, die in diesem Jahr ihre Prüfungen zum Landschaftsgärtner, Meister und Agrarbetriebswirt abgelegt haben, ihre Urkunden.

Große Freude herrschte zudem bei der Verleihung des diesjährigen Ausbildungspreises der Landschaftsgärtner NRW: Der Betrieb Terwiege Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Essen hat sich mit seinem überragenden Ausbildungskonzept um diese Auszeichnung verdient gemacht.

„Hier haben Auszubildende wirklich die Möglichkeit, sowohl fachlich als auch persönlich zu wachsen und aufzublühen, denn sie werden dank eines zielgerichteten Ausbildungskonzepts bestens auf ihre berufliche Zukunft im Garten- und Landschaftsbau vorbereitet“, lobte Linneweber die chancenreichen Angebote des Betriebes. Um die jungen Menschen bestens für ihren Ausbildungsstart vorzubereiten, biete Terwiege ihnen u. a. regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, fachliche Ausflüge, Onboarding-Programme, Ausbildungstage sowie Praktika. Ausbilderinnen und Ausbilder werden im Betrieb regelmäßig durch einen Coach geschult. Geschäftsführer Leif Harzer zeichne sich zudem durch sein ehrenamtliches Engagement im Landes- und Bundesverband aus.

Als Auszeichnung überreichten Linneweber und Mennigmann eine Urkunde sowie ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Für 2023 ist zudem ein Besuch des NRW-Arbeitsministers Karl-Josef Laumann im Betrieb Terwiege vorgesehen, der nochmal persönlich zu dieser Auszeichnung gratulieren wird.

Einen gelungenen Abschluss des Abends bildete Intensivmediziner und Anästhesist Dr. Martin Schott. Er gab den Gästen in seinem Vortrag unter dem Titel „Erfolgsfaktor Schlaf – und wie wir den Schlaf zu unserem Freund machen“ auf den Weg, inwiefern Methoden füreinen erholsamen Schlaf die Kraftquelle für ein ausgewogenes und gesundes Leben sein können. (VGL NRW)

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