Tengelmann: 150. Geschäftsjahr

Die Tengelmann Unternehmensgruppe zieht zum 150. Geschäftsjahr eine deutlich positive Bilanz.

Unternehmensgruppe Tengelmann zieht deutlich positive Bilanz. Bild: Tengelmann.

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Karl-Erivan W. Haub, Geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tengelmann, blickt im Rahmen der heutigen Bilanzpressekonferenz auf ein sehr erfolgreiches Jubiläums-Geschäftsjahr zurück. „Mit einem konsolidierten Nettoumsatz von 9,0 Mrd. Euro haben wir das Vorjahresergebnis erneut und deutlich um 8,9% übertroffen! Lässt man die wirtschaftlichen Belastungen durch die Abgabe von Kaiser's Tengelmann außen vor, war 2016 eines unserer erfolgreichsten Jahre überhaupt!“ Maßgeblich zu diesem Ergebnis beigetragen haben die Handelsgeschäftsfelder OBI, KiK, TEDi und babymarkt.de, die ihre führende Position im jeweiligen Marktsegment weiter ausbauen konnten. Auch der Immobilienentwickler Trei Real Estate und die beiden Venture Capital Firmen Tengelmann Ventures und Emil Capital Partners haben ihren Anteil an diesem Erfolg. „Im Jahr unseres 150-jährigen Bestehens freut mich dieser Abschluss natürlich besonders“, so Karl-Erivan W. Haub. „Zeigt es doch, dass wir die Weichen beizeiten richtig gestellt und uns für die Zukunft bestens aufgestellt haben!“

Der jetzt vorgelegte Jahresbericht trägt den Titel des Jubiläumsjahres: „150 Jahre Tengelmann. Weiterhandeln“. Dazu Karl-Erivan W. Haub: „1867 legten unser Ururgroßvater Wilhelm Schmitz-Scholl und seine Frau Louise den Grundstein für unser heutiges Familienunternehmen. Aus dem Mülheimer Kolonialwarenhandel von einst ist ein in 20 Ländern agierendes Großunternehmen geworden mit mehr als 70 Beteiligungen auf allen Kontinenten. Wenn wir im September unser 150. Jubiläum feiern, werden wir kurz innehalten und auf das Vergangene zurückschauen. Dann machen wir uns mit Schwung auf den Weg zum 175. Schließlich muss die Zukunft jeden Tag aufs Neue erarbeitet werden!“

Do-it-yourself – OBI

OBI hat 2016 seine Expansion noch mal intensiviert: Unter den 33 Märkten, die 2016 eröffnet wurden, befanden sich sieben Standorte in Deutschland, 20 weitere über-nahm OBI vom ehemaligen Konkurrenten bauMax in Österreich, der Slowakei, Tschechien und Slowenien. „Mit Abschluss dieses Übernahmeprozesses hat OBI seine Marktführerschaft in Zentraleuropa erneut weiter ausgebaut und erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettoumsatz von 6,07 Mrd. Euro, was einem eindrucksvollen Plus von 9% zum Vorjahr (währungsbereinigt 10,4%) entspricht“, so Haub. Der Bau- und Gartenmarktprimus betrieb zum Jahresende mit 45.637 Mitarbeitenden 651 Märkte in elf Ländern, darunter 350 Standorte in Deutschland.

Venture Capital – Tengelmann Ventures (TEV)

Über die Tengelmann Ventures GmbH (TEV) investiert die Unternehmensgruppe Tengelmann seit 2009 in Start-ups aus den Bereichen Consumer Internet, Marketplaces und Technologie. Sie unterstützt ihre Portfoliogesellschaften mit Finanzierungs- und Management Know-how sowie mit Infrastruktur-Services. Im abgelaufenen Geschäftsjahr richtete das Unternehmen seinen Fokus verstärkt auf Firmen, die im Bereich von Fintech- und Farmtech an neuen Themen arbeiten. „Mit rund 40 Beteiligungen gehört die TEV heute zu den bedeutendsten Venture Capital-Investoren in Deutschland“, erklärt Karl-Erivan W. Haub.

Venture Capital – Emil Capital Partners (ECP)

Das US-Venture-Geschäft der Unternehmensgruppe Tengelmann ist in der Tochtergesellschaft Emil Capital Partners (ECP) gebündelt. Dazu Karl-Erivan W. Haub: „Die Anlagestrategie konzentriert sich dabei auf Unternehmen, die unter anderem in den Bereichen Nahrung und Getränke, Digitale Medien, Internet-Dienstleistungen oder Mode und Beauty aktiv sind und vorwiegend die Märkte in Nordamerika bedienen.“ Das Portfolio umfasst aktuell 27 Investments in den USA, Kanada und Israel. Ins Portfolio werden vornehmlich solche Start-ups aufgenommen, deren Waren oder Dienstleistungen das Potenzial haben, langfristig Wachstum und Profitabilität zu generieren. (Tengelmann)

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