Stuttgart: Erfolgreiches 1. BuGG-Innenraumbegrünungssymposium

Der Fachverband Raumbegrünung richtete ein Innenraumbegrünungssymposium aus - und das mit vollem Erfolg!

Fast 70 Teilnehmer verfolgten das 1. BuGG-Innenraumbegrünungssymposium in Stuttgart. Bild: BuGG/FvRH.

Anzeige

Erstmalig richteten der Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) im Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) gemeinsam mit dem Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG) ein Innenraumbegrünungssymposium aus - und das mit vollem Erfolg! Die Veranstaltung war mit fast 70 Teilnehmern komplett ausgebucht.

Um die Wichtigkeit der Innenraumbegrünung im Kontext eines ganzheitlichen Konzeptes zur Gebäudebegrünung zu verdeutlichen, wurde das Symposium bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) durchgeführt. Weitere Kooperationspartner waren das Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU), der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL), der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten e.V. (BDLA) und die Schweizerischen Fachvereinigung Gebäudebegrünung e.V. (SFG). Das ganztägige Seminar, das sich an Planer, Städte, Bauherren und Stadtplaner richtete, vermittelte bau- und vegetationstechnische Grundlagen sowie Aktuelles und Innovatives zur Innenraumbegrünung. Das Innenraumbegrünungssymposium versteht sich auch als Informationsplattform für aktuelle Forschungsergebnisse, neue Richtlinien und Normen und besondere Entwicklungen.

BuGG-Präsident Dr. Gunter Mann begrüßte die Teilnehmer und unterstrich die gelungene Kooperation mit dem FvRH und bedankte sich für deren Engagement. Pascale Klaunig von der DGNB machte dann den Auftakt mit ihrem Vortrag zu „Nachhaltige Innenräume: welchen Einfluss hat die Begrünung?“ Es folgten „Vertikale Innenraumbegrünungen in Schulgebäuden. Forschungsergebnisse zu System- und Pflanzeneignung sowie Auswirkungen auf das Raumklima“ von Irene Zluwa, Universität für Bodenkultur Wien, Prof. Dr. Manfred Köhler, Hochschule Neubrandenburg zur „Neue FLL-Richtlinie zur Planung und Bau von Innenraumbegrü­nungen. Was wird sich ändern?“ und Dr. Barbara Jäckel, Pflanzenschutzamt Berlin mit „Pflanzenschutz im Innenraum. Möglichkeiten und Beachtenswertes“. Aus den Reihen des Fachverbandes gaben Jürgen Herrmannsdörfer und Alexander Hildebrand ihr Wissen aus der Praxis an die Teilnehmer weiter. Darüber hinaus konnte der Fachverband seine Partner mit jahrelanger Erfahrung aus Wissenschaft und Praxis in das Symposium einbringen. So haben Gerhard Zemp aus der Schweiz zum Thema „Gute Gestaltung mit Innenraumbegrünung in der Architektur“ und Prof. Dr. Karl-Heinz Strauch aus Berlin „Grundlage für die qualitative und quantitative Beurteilung des Lichtangebots“ referiert. Mariana Yordanova, TU München mit ihrem Vortrag zu „Agricultural Lighting Facade. Vertical Farming und ästhetische Fassadenbeleuchtung“ und die BuGG-Mitglieder von Nils van Steenis, Christian Tuschen und Stefan Brandhorst mit ihren Kurzvorträgen rundeten das interessante Tagungsprogramm ab.

Das Symposium hat gezeigt, dass das Thema Gebäudebegrünung mit seinem Segment Innenraumbegrünung ein hochaktuelles Thema ist und viele Menschen aus den verschiedensten Richtungen mobilisiert. „Grün“ in der Stadt ist das Thema und Gebäudebegrünung scheint sich weiter zu etablieren. (Quelle: BUGG)

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (1)


Koehler 26. Okt. | 11:21

Wichtige Veranstaltung!
Sie eröffnet beim BUGG eine Serie, die ähnlich der erfolgreichen Jahrestagungen zur Dach - und Fassadenbegrünung das dritte Arbeitsfeld eröffnen, bei dem mit Pflanzen an und in Gebäuden eine deutliche Verbesserung für den Menschen erreicht werden kann. Bei der Innenraumbegrünung ist, bedenkt man, wie heute Büros und Schulen aussehen, noch viel mehr möglich.

 

Anzahl Kommentare:1