Studie: Deutsche sind langsame Online-Käufer

Laut der SAP Verbraucherstudie zählen die Deutschen zu den langsamsten Online-Shoppern.

Online-Shopping. Grafik: GABOT.

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Die deutschen Online-Shopper lassen sich gerne Zeit bei Ihren Einkäufen. Rund Dreiviertel der deutschen Konsumenten behalten Produkte bis zu 24 Stunden im digitalen Warenkorb, bis sie letztlich auf "Kaufen" klicken. Damit ist Deutschland Schlusslicht im europäischen Vergleich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Verbraucherumfrage von SAP SE (NYSE:SAP), die das Online-Shopping-Verhalten von insgesamt 20.000 Konsumenten in 24 Ländern untersucht hat - darunter auch 600 Verbraucher aus Deutschland.

"Die Studie zeigt, dass Käufer die Bequemlichkeit des Online-Shoppings schätzen. Insbesondere Fashion-Produkte, Konzerttickets und Lebensmittel werden bevorzugt digital bestellt", erklärt Chris Hauca, Head of Strategy and Go To Market, SAP Commerce Cloud. "Verbraucher neigen jedoch häufig zum Kaufabbruch, wenn sie mit unerwartet hohen Versandkosten konfrontiert werden oder ein gewünschtes Produkt ausverkauft ist. Deshalb sollte sich der Einzelhandel Maßnahmen überlegen, die unangenehme Überraschungen für den Verbraucher vermeiden. Um ein positives Shopping-Erlebnis, das über den Kauf hinaus andauert, sicherzustellen, müssen Unternehmen kundenorientierte Prozesse mit der Backend-Lieferkette verbinden."

Am liebsten kaufen Verbraucher Fashion-Produkte (Kleidung, Accessoires und Schuhe) online (84%), gefolgt von Technik (68%) und Reisen (61%). 40% der Deutschen würden den Kauf abbrechen, wenn die Versandkosten höher sind als erwartet. Weitere Gründe sind ein ausverkauftes Produkt (30%) sowie die Nutzung des Warenkorbs zum reinen Preis- und Markenvergleichs (31%). Ein einfacher und unkomplizierter Umtausch- und Rückgabeprozess ist für über die Hälfte (65%) ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung. Rabatte haben ebenfalls einen sehr positiven Einfluss - 44% klicken insbesondere dann auf "Kaufen". (SAP)

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